Graufilter – Verträumte Stimmungen erzeugen

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Um ruhige und melancholische Fotos zu erhalten ist es sinnvoll, einen Graufilter einzusetzen. Was dieser Graufilter bewirkt und wie Sie ihn einsetzen können, lesen Sie hier.

Mit einem Graufilter entstehen wunderschöne Bilder

Mit einem Graufilter entstehen wunderschöne Bilder

Traumhaft schöne Fotos machen

Es gibt wirklich viele Situationen, in denen es sich anbietet einen Graufilter, auch Neutraldichtefilter genannt, einzusetzen. Zum Beispiel, wenn man einen Wasserfall oder einen Fluss fotografieren möchte. Damit das Wasser nicht wie eingefroren aussieht, bietet es sich an hier einen Graufilter einzusetzen, denn dieser sorgt dafür, dass die Wellen zu einer Art Nebelschicht verschmelzen, was wirklich sehr schön aussieht. Durch den Graufilter wirkt das Wasser also verschwommen bzw. weich.

Was bewirkt der Graufilter?

Graufilter sorgen für eine gleichmäßige Abdunklung im ganzen Bild, d.h. durch den Filter wird die einfallende Lichtmenge reduziert. Zudem zwingt der Filter die Kamera zu einer längeren Belichtungszeit. Bewegte Objekte verschwimmen dadurch bzw. wirken sie viel weicher. Alles andere, was sich nicht bewegt, bleibt scharf. Solche Bilder wären ohne einen Graufilter tagsüber nicht möglich.

Kamera muss felsenfest stehen

Wenn es also mal eine Situation gibt, in der Sie gerne eine längere Belichtungszeit hätten, dann brauchen Sie nur den Graufilter auf das Objektiv Ihrer Kamera schrauben und schon erhalten Sie eine wesentliche Lichtreduktion.

Wichtig: Damit die Fotos wirklich wunderschön werden, müssen Sie Ihre Kamera auf einen festen Untergrund stellen. Nehmen Sie also am besten immer ein Stativ mit, wenn Sie außer Haus fotografieren möchten. Gegen Verwackler hilft auch der Einsatz des Selbstauslösers. Bei Spiegelreflexkameras schafft die Spiegelvorauslösung Abhilfe.

Foto1: © Jens Ottoson - Fotolia.com

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