Übelkeit in der Schwangerschaft – 9 Tipps die helfen

Die Schwangerschaft ist das wohl bedeutendste Ereignis im Leben einer jeden Frau. Der Körper verändert sich fast täglich. Oftmals wird die Schwangerschaft aber von anhaltender Übelkeit überschattet. Was Sie gegen Übelkeit in der Schwangerschaft machen können, erfahren Sie hier.

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Wenn Sie an Übelkeit in der Schwangerschaft leiden, kann ich Ihnen ein bisschen Mut machen und sagen, dass die Übelkeit meist nur in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft auftritt. Danach hat sich der Körper in der Regel auf das ungeborene Baby eingestellt und die Übelkeit klingt bei den meisten Frauen von alleine wieder ab.

Übelkeit als positives Zeichen deuten

Die Übelkeit ist zwar nicht sehr angenehm, aber Forscher haben herausgefunden, dass diese durchaus als positives Zeichen zu werten ist und signalisiert, dass es dem Baby gut geht. Verantwortlich für die Übelkeit ist das Hormon Östrogen, welches nun vermehrt produziert wird. Dieses bewirkt ebenso einen deutlich stärkeren Geruchssinn sowie eine ständige Müdigkeit. Natürlich spielt aber auch die Psyche eine entscheidende Rolle für die Entstehung der Übelkeit. Viele werdende Mütter werden von Selbstzweifeln geplagt, ob sie die Rolle der Mutter gut bewältigen können.

Überreaktion bei bestimmten Lebensmitteln

Ganz typisch für die Übelkeit in der Schwangerschaft ist die Überreaktion gegen bestimmte Lebensmittel. Den meisten schwangeren Frauen wird schon bei dem Gedanken an bestimmte Nahrungsmittel schlecht. Dies ist ein Trick der Natur, denn meist richtet sich diese Abneigung gegen Genussmittel, welche schädlich für das Baby sind, wie beispielsweise Alkohol, Tabak oder Kaffee.

Übelkeit in der Schwangerschaft – 9 Tipps die helfen

Tipp 1: Stabiler Blutzuckerspiegel

Das Unwohlsein tritt bei den meisten Frauen vor allem in den Morgenstunden auf, jede dritte Frau muss sich dann übergeben. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Blutzuckerspiegel morgens sehr niedrig ist. Legen Sie sich am besten vor dem Zubettgehen trockenes Brot oder Trockenfrüchte auf den Nachtschrank, dass Sie morgens vor dem Aufstehen einen kleinen Happen zu sich nehmen können, dass Ihr Blutzuckerspiegel in die Gänge kommt. Auch leicht gesüßter Pfefferminztee ist sehr hilfreich.

Tipp 2: Genügend Trinken

Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in der Schwangerschaft. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag sollten Sie schaffen. Erlaubt ist hier alles, was schmeckt. Vermeiden Sie jedoch koffeinhaltige Getränke und Alkohol.


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Tipp 3: Ernährung anpassen

Wenn Sie an Übelkeit in der Schwangerschaft leiden, sollten Sie auf fettiges Essen und zu stark gewürzte Speisen lieber verzichten. Greifen Sie stattdessen zu Nüssen, Obst und Gemüse.

Tipp 4: Kleine Portionen essen

Nehmen Sie über den Tag verteilt immer kleinere Mahlzeiten zu sich, anstatt drei große Portionen. Dies ist für den Magen deutlich verträglicher. Grundsätzlich sollte Ihr Magen immer etwas zu tun haben, damit die Übelkeit erst gar keine Chance hat.

Tipp 5: Ätherische Öle

Ätherische Öle wie Bergamotte, Mandarine, Pfefferminze oder Zitrone können gut gegen die Symptome der Schwangerschaftsübelkeit helfen. Tupfen Sie sich das Aroma Ihrer Wahl ans Handgelenk, so können Sie schnell daran riechen und die Übelkeit aufhalten.

Tipp 6: Wechselduschen

Um den Stoffwechsel in Gang zu bekommen, ist es durchaus ratsam, am Morgen eine Wechseldusche zu machen. Der Wechsel zwischen kalten und warmen Reizen verbessert die Durchblutung der Haut und kräftigt das Immunsystem.

Tipp 7: Entspannen Sie sich

Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Erholung und Entspannung. Das ist nicht nur gut für Sie, sondern auch für Ihr Kind. Legen Sie öfter am Tag die Füße hoch und entlasten Sie Ihren Körper.

Tipp 8: Vitamine

Medikamente in der Schwangerschaft sollten Sie soweit es geht vermeiden. Und wenn es nicht anders geht, nur mit Rücksprache zu Ihrem behandelnden Gynäkologen. Möglich ist beispielsweise die Gabe von zweimal täglich 50 Milligramm Vitamin B6 – dies kann helfen, die Übelkeit zu bekämpfen.

Tipp 9: Akupunktur

Forscher haben zudem herausgefunden, dass auch Akupunktur gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen soll. Es gibt versierte Hebammen, die in Akupunktur ausgebildet sind und Ihnen bei Übelkeit helfen können.

Über Steffi 186 Artikel
Steffi gehört zum Team von Tipps.net. Als berufstätige Mutter ist sie vor allem Expertin für Kindererziehung und Familienmanagement. Aber auch aus Ihrem Garten bringt sie viele gute Tipps mit.

1 Kommentar

  1. Hallo liebe Mitschwangere ;)
    Ich war die morgendliche Übelkeit soooo.. leid.. habe mich auf die Suche nach Abhilfe gemacht.
    Meine Hebamme hat mir so ätherisches Öl empfohlen, was es in der Apotheke zu kaufen gibt.
    Ich habe mir Sea Band Mama besorgt. „Roll-On mit ätherischen Ölen“ – ich muss sagen ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so einem „Pflanzenkram“ – ABER ;) ich bin überzeugt.
    Die kleine Flasche ist super handlich und riecht gut – am Morgen auf Handgelenke und Schläfen geben und schon starte ich besser in den Tag.
    Grüße

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