Kalender gestalten – 8 Tipps bevor Sie loslegen!

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Wenn Sie einen Kalender gestalten, statt ihn zu kaufen, können Sie mitunter so manchen Euro sparen. Allerdings sollten Sie vorher einige Tipps beachten.

Kalender gestalten mit persönlicher Note

Kalender gestalten mit persönlicher Note

Kalender sind für die planerische Übersicht unentbehrlich und begleiten uns als nützliche Helfer durch den Alltag: als Termin- und Jahresplaner im Büro, als Küchen- und Wandkalender zuhause. Aber gekaufte Kalender sind meistens langweilig und furchtbar unpersönlich. Die Lösung: Kreieren Sie Ihren Kalender doch einfach selbst.

Fotokalender mit Gestaltungsprogramm erstellen
Die Onlineshops für Fotoprodukte bieten mittlerweile so ausgereifte Gestaltungsprogramme an, dass die Erstellung eines Kalenders einem Kinderspiel gleicht. Sie klicken den Kalender im gewünschten Format und Layout an, übertragen Ihre Fotos aus Ihren Ordnern in die Galerie und ziehen die Bilder auf die Platzhalter. Im Anschluss melden Sie sich noch mit Ihren Adressdaten an, wählen die Zahlungsweise, schicken die Bestellung ab und innerhalb der nächsten vier bis fünf Werktage sind Sie stolzer Besitzer eines neuen und unverwechselbaren Kalenders. Und wenn das Jahr vorbei ist, können Sie die Fotos ausschneiden und einrahmen. Dieses wertvolle Unikat ist im Prinzip unbezahlbar und kostet dennoch nicht die Welt. Einen dekorativen Wandkalender im A4-Format erhalten Sie je nach Anbieter schon für unter 10,00 Euro, im A3-Format für unter 20,00 Euro. Dabei kommt es natürlich auf die Qualität des verwendeten Fotopapiers an.

Bevor Sie jetzt „Fotokalender“ in Google eingeben und beim erstbesten Anbieter bestellen, sollten Sie einige Aspekte beachten, denn bezüglich der Preise, Versandkosten und der Qualität gibt es durchaus Unterschiede. Auch hinsichtlich der Auswahl und Bearbeitung Ihrer Fotos können Ihnen folgende Tipps behilflich sein:

Tipp 1 – Kalender gestalten online oder mit Software-Download?

Wenn Sie einen Kalender gestalten wollen, haben Sie  zwei Möglichkeiten: Entweder Sie wählen einen Anbieter, der einen Online-Editor zur Verfügung stellt oder Sie laden sich ein Gestaltungsprogramm auf Ihren Rechner. Oft haben Sie auch die Wahl zwischen beiden Varianten. Die Gestaltungsprogramme gibt es übrigens alle gratis und sie sind sowohl für Windows als auch für Mac erhältlich. Einige Programme laufen auch auf Linux.

Online-Editoren bieten den Vorteil, dass Sie sich die Zeit für den sonst üblichen Download sparen. Außerdem überfrachten Sie Ihre Festplatte nicht mit einem riesigen Programm, das Sie anschließend sowieso wieder deinstallieren.

Wer online einen Kalender gestalten möchte, dem kann ich diese beiden Anbieter empfehlen. Besonders photobox.de nutze ich selbst schon seit 3 Jahren.
» www.photobox.de
» www.Foto.com

Programme zum Download haben den Vorteil, dass sie mit wesentlich mehr Tools ausgestattet sind und daher mehr Freiraum für die individuelle Kalendergestaltung bieten. Oft können Sie Ihre Fotos bezüglich Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung nachbearbeiten oder Verfremdungstools (Darstellung als Negativbild, als Schwarz/Weiß Foto, in Comic Art, u.a.) nutzen.

Gratis Software zum Kalender gestalten finden Sie als Download auf:
» www.cewe.de
» www.everpixx.de

Tipp 2 – Welche Papierqualität für meinen Kalender?

Die angegebenen Preise gelten für den Druck auf mattem Standardpapier, dessen Qualität je nach Anbieter zwischen 170 g/m2 und 250 g/m2 liegt. Alternativ können Sie Ihren Kalender auf hochwertigerem Fotopapier oder hochglanzveredelt drucken lassen, was mit einem Aufschlag verbunden ist. Möchten Sie Ihren Kalender verschenken, lohnt sich die Aufwertung.

Tipp 3 – Startjahr und Startmonat frei wählbar?

Informieren Sie sich am besten bereits in der Produktbeschreibung, inwieweit Sie Startjahr und Startmonat frei wählen können. Wenn Sie zum Beispiel schon zwei Jahre im Voraus planen oder einen Kalender  im Juni starten lassen möchten, haben Sie flexiblere Möglichkeiten.

Tipp 4 – Vor dem Kalender gestalten unbedingt Preise vergleichen!

Vor der Bestellung lohnt sich ein Preisvergleich. Ein durchschnittlicher A4-Wandkalender mit zwölf Kalenderblättern kostet um die 10,00 bis 15,00 Euro, ein Kalender im A3-Format ca. 18,00 bis 25,00 Euro. Für einen hochwertigen Kalender im Format A2 bezahlen Sie um die 45,00 bis 50,00 Euro.

Lassen Sie sich jedoch nicht gleich vom vermeintlich günstigsten Angebot verführen, denn oft wird ein preiswerter Kalender durch hohe Versandkosten genau so teuer wie das gleiche Exemplar der Konkurrenz. Je nach Format liegen akzeptable Bearbeitungs- und Versandkosten zwischen 3,95 und 5,50 Euro.

Achten Sie auch auf Neukundenrabatte und Gutscheinaktionen, die vielfach mit einem Preisnachlass von mindestens 10 Prozent verbunden sind.

Tipp 5 – Zahlungsarten checken

Beim Onlinekauf ist die Angabe von Kontonummern und Kreditkartendaten nicht jedermanns Sache. Wenn Sie kein Fan von Lastschriftverfahren, Sofortüberweisung oder Kreditkartenzahlung sind, halten Sie nach Anbietern Ausschau, bei denen Sie auch per Rechnung oder Überweisung bezahlen können.

Tipp 6 – Achten Sie auf eine hohe Auflösung!

Bevor Sie Ihre schönsten Urlaubs- oder Familienfotos verwenden, vergewissern Sie sich über eine hinreichend hohe Auflösung. Gerade bei großen Formaten laufen Sie Gefahr, dass Ihre Fotos verpixelt dargestellt werden. Generell ist für Kalender im A2 Format eine Auflösung von 4 bis 5 MP zu empfehlen. Die Bildqualität wird Ihnen durch das Programm angezeigt, während Sie ihren Kalender gestalten. Grüne Smileys bzw. Häkchen bedeuten eine optimale Auflösung. In Rot angezeigte Fotos heißen: nicht verwenden.

Tipp 7 – Erst Fotos bearbeiten, dann Kalender gestalten!

Am besten überlegen Sie sich ein Thema, denn dann erhält Ihr Kalender einen inhaltlichen Zusammenhang. Möchten Sie Ihren letzten Trip nach New York verewigen oder Ihre Blumenmotive? Oder sind Sie ein ausgesprochener Familienmensch und ein großer Wandkalender mit den schönsten Fotos Ihrer Kinder soll einen Ehrenplatz erhalten?

Wichtig ist auch die Farbintensität eines Fotos. Aufnahmen bei klarem Himmel kommen durch die stärkeren Farbkontraste viel besser zur Wirkung als eine Szenerie bei schlechtem Wetter. Bei großen Formaten macht sich der Unterschied besonders bemerkbar.

Sie möchten einen gelungenen Schnappschuss verwenden aber der Hintergrund zeigt unschöne Details? Dann bearbeiten Sie diese Fotos am besten vor der Gestaltung und lassen Baukräne & Co. per Retusche verschwinden.

Tipp 8 – Auf die richtige Reihenfolge der Fotos achten

Wenn Sie großen Wert darauf legen, dass der Inhalt zum Monat passt, achten Sie bei allen Bildern auf eine sinnvolle Reihenfolge und Platzierung. Kahle Bäume im August wirken ebenso irritierend wie ein Karibikstrand im Februar.

Wenn Sie dagegen einen Kunstkalender mit Motiven wie Stillleben oder Architektur gestalten möchten, spielt die Reihenfolge eine untergeordnete Rolle.

Und nun viel Spaß bei der Gestaltung!

Foto1: © K.-U. Häßler - Fotolia.com, Foto2: © K.-U. Häßler - Fotolia.com, Foto3: © sonne fleckl - Fotolia.com, Foto4: © beermedia - Fotolia.com, Foto5: © N-Media-Images - Fotolia.com, Foto6: © by-studio - Fotolia.com, Foto7: © Clarini - Fotolia.com, Foto8: © spxmedia - Fotolia.com, Foto9: © ivan kmit - Fotolia.com

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