Kind schläft nicht – 6 Tipps

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Kuscheln mit Mama und Papa ist ein beliebtes Einschlafritual

Kuscheln mit Mama und Papa ist ein beliebtes Einschlafritual

Abend für Abend spielen sich in Deutschlands Kinderzimmer die gleichen Szenen ab: das Kind schläft nicht! Es ist Schlafenszeit, doch der Nachwuchs weigert sich ins Bett zu gehen. Wir haben 6 Tipps die das Zubettgehen wesentlich erleichtern.

Kinder haben, wenn es darum geht ins Bett zu müssen, eine blühende Phantasie. Die lieben Kleinen behaupten meist, dass sie überhaupt noch nicht müde sind und das es ja außerdem noch viel zu früh sei um schlafen zu gehen. Abend für Abend gibt es dann Stress und Ärger. Aber wer hat schon Lust darauf ständig den Abend mit einem großen Theater enden zu lassen?

Wenn Sie richtig an die Sache herangehen, können Sie und Ihr Kind den Tag wesentlich entspannter beenden. Als erstes sollten Sie jedoch klären, warum Ihr Kind nicht schläft und welche Probleme es beim Einschlafen hat.

Tipp 1 – Sanften Tagesausklang finden
Ist Ihr Kind vielleicht noch zu aufgewühlt von den Geschehnissen des Tages? Achten Sie darauf, dass die Zeit vor dem Zubettgehen möglichst ruhig verläuft, so dass Ihr Kind genügend Zeit hat, sich auf die Schlafenszeit einzustellen. Sie sollten alles vermeiden, was die Kleinen noch zusätzlich aufwühlen könnte. Das gilt sowohl für ausgelassenes Toben mit Eltern oder Geschwistern oder für aufregende Fernsehsendungen.

Tipp 2 – Hilfreiche Routine schaffen
Besonders hilfreich für diesen sanften Tagesausklang ist es, wenn jeder Abend nach dem gleichen Muster abläuft. Das Abendessen kommt immer zur gleichen Zeit auf den Tisch. Im Anschluss gibt es noch eine Kindersendung im Fernsehen oder Ihr Kind darf sich noch eine Hörspielkassette anhören. Danach geht es dann hinein in den Schlafanzug. Den Ablauf können Sie ganz individuell gestalten. Die Routine ist es, die Ihrem Kind Sicherheit gibt.

Tipp 3 – Feste Rituale haben
Zu dieser Routine gehören auch feste Einschlafrituale. Das kann zum Beispiel das Vorlesen oder Erzählen einer Gute-Nacht-Geschichte, das Singen eines Schlafliedes oder eine Runde Kuscheln mit Mama oder Papa sein. Anschließend wünschen Sie dem Kind eine gute Nacht und verlassen das Zimmer.

Tipp 4 – Ängste vertreiben
Besonders Kinder unter sechs Jahren glauben noch an Geister, Monster und Fabelwesen. Kann es sein, dass Ihr Kind nicht schläft, weil es Angst vor diesen Wesen hat? Fragen Sie Ihr Kind, wovor es sich fürchtet und nehmen Sie seine Ängste ernst. Mit einem „Stell dich nicht so an!“ oder einem lapidaren „Monster gibt es nicht!“ können Kinder in diesem Alter nicht viel anfangen.

Tipp 5 – Spielen Sie mit!
Stellt sich heraus, dass nach Meinung Ihres Kindes ein gefährlicher Geist im Kleiderschrank wohnt, steigen Sie in die Geschichte ein und lassen Sie Ihre Phantasie spielen. Vielleicht lassen sich Schrank-Geister besonders gut mit einem ganz bestimmten Beschwörungsspruch fernhalten und Monster haben Angst vor Gummibärchen! Bekämpfen Sie die Geister und Monster zusammen mit ihrem Kind, wenn nötig, auch mehr als einmal.

Tipp 6 – Geduld ist eine Tugend
Kind schläft nicht – und nun? Trotz aller Mühen zeigen sich die Erfolge vielleicht nicht sofort. Seien Sie geduldig, auch wenn Ihr Kind in den ersten nächsten Nächten mehrmals aus dem Bett aufsteht. Bleiben Sie ruhig und bringen Sie es kommentarlos wieder ins Bett. Wenn Sie konsequent sind, wird sich die Schlafenszeit schon bald wesentlich entspannter gestalten!

Foto1: © Deklofenak - Fotolia.com

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