Cheaten bei Browsergames – Ist das erlaubt?

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Bei Offline-Games ist das Cheaten schon seit längerer Zeit gang und gäbe. Doch wie sieht es mit dem Cheaten bei Browsergames aus? Ist das erlaubt? Wir verraten es Ihnen.

Manchmal wird Cheaten geahndet

Manchmal wird Cheaten geahndet

Cheaten = schummeln/betrügen

Die Zeiten sind vorbei, in denen das Cheaten nur bei Downloadgames möglich war. Mit kleinen Tricks – oder auch Betrug, Schwindel, wie es wörtlich übersetzt aus dem Englischen heißt – können Sie sich schnell einige Vorteile in einem Browsergame gegenüber den anderen Mitspielern verschaffen. Beispielsweise werden Tipps zum effektiveren Spieleablauf in einem Cheat gegeben. Oder es gibt einen Trick, mit dem Sie sogar ein komplettes Level überspringen können.

Solche Cheats findet man oft bei Browsergames, die sich mit dem schnelleren oder leichteren Anhäufen von Items beschäftigen.

Cheaten wird höchstens geduldet

Erwünscht ist das Cheaten natürlich nicht, in keinem Spiel. Aber zumindest geduldet wird es zumeist in Browsergames, die Sie als Einzelspieler bestreiten. Dagegen werden Spieler gebannt, die in Multiplayer-Spielen Cheats anwenden. Sehr oft werden Cheats aber auch direkt von den Programmierern in einem Browsergame versteckt. Sie sind zwar schwer zu finden, aber zufällig kommt sicher der eine oder andere Spieler auch darauf.

Im Interesse der Spieleentwickler muss es liegen, Cheats nach Möglichkeit zu unterbinden. Das Fair-Play bei Multiplayer-Games leidet nämlich sonst darunter. Aktuelle Spiele, die Cheats enthalten und dadurch bekannt geworden sind, sind Counter-Strike oder auch Diablo 2.

Manchmal wird Cheaten geahndet

Der Spieleentwickler muss viele Finten und Kniffe einbauen, um die Anwendung von Cheats möglichst hundertprozentig zu unterbinden. Werden Sie dennoch beim Cheaten erwischt, kann es durchaus sein, dass Ihr Benutzerkonto schnell einmal gesperrt oder Ihre Benutzerdaten gelöscht werden.

Spielehersteller können aber nur dann Einfluss auf das Cheaten nehmen, wenn sie auch die hundertprozentige Kontrolle über den Spieleablauf besitzen. Das heißt im Klartext, dass die Spiele auf einem Spieleserver zentral gehostet werden. Das ist bei Onlinespielen zumeist nicht der Fall. Oft sind dezentrale Game-Server wie bei www.prosiebengames.de aktiv, die nicht der Kontrolle durch die Spielehersteller unterliegen.

Mit Captcha-Codes Cheaten unterbinden

Spielehersteller versuchen jedoch manchmal, mit so genannten Captcha-Codes das Cheaten zu unterbinden. Diese können kleine Programme, Bots genannt, die Spieler benutzen, um schneller in einem Browsergame voranzukommen, nicht lesen.

Andererseits nerven diese Captcha-Codes und halten die Spieler bei ihren Aktivitäten auf. Besser wäre es eigentlich, die Spiele den Ablauf betreffend interessanter, lukrativer und weniger automatisiert zu programmieren. Es sollten nicht immer die gleichen Herausforderungen an der gleichen Stelle für die Spieler erscheinen. Wenn diese besser gemixt wären, kämen auch weniger Tricks zur Anwendung.

Übungsprogramme sind besser als Cheats

Eine andere Variante des Cheatens stellen so genannte In-Apps dar, die Sie in einem App-Store kaufen können. Das sind kleine Übungsprogramme, die lehrreich und unterhaltsam ein bestimmtes Browsergame trainieren und Sie damit fit für die nächsten Level machen.

Foto1: © Jacek Chabraszewski - Fotolia.com

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