Karnevalskostüme selber machen – 4 Ideen vorgestellt

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Wer Karnevalskostüme selber machen möchte, der muss nicht wirklich mit Nadel und Faden umgehen können. Hier 4 Kostüm-Ideen, die sich ganz einfach umsetzen lassen.

Karnevalskostüme selber machen

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Steht der Karneval vor der Tür, dann sind die richtigen Karnevalsjecken alle schon immer perfekt vorbereitet. Andere wissen meist wiederum nicht, was sie anziehen sollen bzw. soll das Kostüm oftmals nicht wirklich teuer sein. Aber das ist natürlich kein Problem, denn Karnevalskostüme lassen sich ganz schnell mit den einfachsten Utensilien selber machen.

Sie denken jetzt vielleicht, dass das leichter gesagt ist als getan, aber das ist wirklich nicht schwer. Wir verraten Ihnen hier, wie sie aus ausgemusterten Jeans, T-Shirts, Hemden, Jacken und Bettlaken in letzter Minute noch eine originelle Verkleidung zaubern und mit welchen preiswerten Accessoires Sie Ihr Kostüm noch aufpeppen können.

Karnevalskostüme selber machen – 4 Ideen vorgestellt

Idee Nr. 1 – Clown:

Das Clownskostüm gehört im Karneval zu den beliebtesten Verkleidungen, denn nach dem Motto Erlaubt ist, was gefällt lässt es sich beliebig variieren. Und das benötigen Sie für das Kostüm:

» Perücke:

Eine Perücke müssen Sie noch nicht einmal kaufen, denn mit ein paar Wollresten haben Sie sie im Handumdrehen selbst gebastelt. Sie müssen einfach eine möglichst bunte Wolle in circa 10 bis 15 Zentimeter lange Fäden schneiden und diese dann in die Innenseite eines alten Hutes kleben.

» Pappnase:

Rote Clownsnasen gibt es um die Karnevalszeit herum in jedem großen Supermarkt oder Kaufhaus. Die meist aus Schaumstoff bestehenden Nasen kosten höchstens 1,50 bis 2,00 Euro.

» Schminke:

Das Wichtigste bei einem Clown ist das geschminkte Gesicht. Weiße Theaterschminke mit den dazu passenden Farben erhalten Sie an den Karnevalstagen ebenfalls in jedem Kaufhaus. Kostenpunkt: circa 2,00 Euro.

» Outfit:

Ein altes Jacket, eine Hose in Überweite und Hosenträger sind die Grundlage für Ihr Kostüm. Jeder Kleiderschrank gibt diese Stücke her. Oder fragen Sie in Ihrem Freundeskreis und Bekanntenkreis nach. Um die Basis farblich aufzupeppen, verwenden Sie am besten ein buntes Hemd oder T-Shirt. Stilecht sind die überall erhältlichen roten und blauen Ringelshirts, für die Sie um die 5,00 bis 10,00 Euro bezahlen.

Idee Nr. 2 – Römer:

Auch Römerkostüme zählen im Karneval zu den Klassikern und sind schnell gemacht. Das benötigen Sie:

» Römersandalen:

Tragen Sie einfach Ihre braunen sommerlichen Ledersandalen und veredeln Sie diese mit zusätzlichen Lederbändern, die Sie im Kreuzmuster über den Waden zusammenschnüren.

» Schmuck und Accessoires:

Im Karnevalsshop erhalten Sie Accessoires wie künstlichen Goldschmuck oder einen vergoldeten Lorbeerkranz aus Kunststoff. Sollten Sie spontan nicht fündig werden, basteln Sie sich einfach eine antike Schriftrolle, die Sie würdevoll in Ihrer linken Hand halten.

» Toga:

Für die Toga verwenden Sie am besten zwei weiße Bettlaken, die Sie an der schmalen Seite kurz mit der Nähmaschine bzw. mit ein paar Handstichen zusammennähen. Die ursprüngliche Toga eines Römers war ganze sechs Meter lang. Für die Karnevalsparty sind vier Meter jedoch ausreichend. Ziehen Sie unter der Toga ein weißes T-Shirt und weiße Shorts an, dann stehen Sie im Fall der Fälle nicht Ohne da. Außerdem sorgt die Unterkleidung gerade im noch kühlen Februar für genug Wärme.

Die Toga wickeln Sie folgendermaßen um Ihren Oberkörper herum:

Zunächst falten Sie den Stoff längs einmal zusammen, sodass Sie eine doppelte Lage erhalten. Dann legen Sie ein Ende nach vorn über die linke Schulter, bis es fast den Boden erreicht. Das rückseitige Ende der Toga ziehen Sie so nach vorn, dass die Stoffbahn unter dem rechten Arm hindurch anschließend vor der Brust großzügig und locker über den linken Arm gelegt wird. Der Stoff wirft dabei effektvolle Falten, was Ihnen den Look eines ehrwürdigen römischen Bürgers oder Senators verleiht.

Idee Nr. 3 – Hippie:

Enge Rollkragenpullis, weite Schlaghosen, Plateauschuhe, große Hüte und viel Glitzer: Das waren die Wilden Siebziger. Das gute alte Hippiekostüm ist aus dem Karneval nicht mehr wegzudenken und ist ähnlich variabel wie das Clownskostüm. Und das brauchen Sie für das Kostüm:

» Stirnband:

Kein richtiger Hippie kommt ohne Stirnband aus. Nehmen Sie ein langes Tuch oder einen Schal aus dünnem Stoff und wickeln Sie es sich so um den Kopf, dass der Knoten seitlich liegt. Alternativ verwenden Sie einen Hut mit breiter Krempe, die Sie mit großen Stoffblumen oder Kunststoffblumen verzieren können.

» Brille:

Runde Sonnenbrillen waren in den Siebzigern der absolute Trend, der in den letzten Jahren eine Renaissance erfuhr. Vielleicht haben Sie ein solches Exemplar noch zur Hand. Ansonsten gibt es diese Modeaccessoires überall zu kaufen.

» Schmuck:

Viele, lange Ketten runden den ultimativen Hippie-Look ab. Dabei gilt: Klotzen statt Kleckern. Schöpfen Sie ruhig aus den Tiefen Ihrer Schmuckschatulle und kombinieren Sie große bunte Plastikperlen zu auffälligem vergoldeten Modeschmuck. Die große Peace-Kette am Lederband darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

» Outfit:

Bemalen Sie ein langes weißes Hemd mit bunten Blumen oder bekleben Sie es mit langen bunten Stoff-Streifen. Besonders stylisch sind bunte Hemden mit extra langen Kragenenden und fransige Lederwesten. Jetzt fehlt nur noch die enge Hüftjeans, die Sie ebenfalls mit Blumen und Ornamenten verzieren können. Obligatorisch für die 70er Jahre: das Peace-Zeichen.

Idee Nr. 4 – Nerd:

Das pure Gegenteil zum coolen Hippie ist der etwas linkische Nerd, der nur physikalische Formeln im Kopf hat, ansonsten ziemlich schüchtern ist und durch seine brave Garderobe auffällt. Diese Verkleidung wirkt besonders originell bei Menschen, die im richtigen Leben zu den extrovertierten Naturen zählen. Das benötigen Sie für das Kostüm:

» Nerdbrille:

Das Hauptmerkmal eines Nerds ist die typische Brille mit den extrabreiten schwarzen Glaseinfassungen. Nerdbrillen waren gerade in den letzten Jahren topaktuell, weshalb Sie derzeit auch als Accessoire günstig zu haben sind.

» Frisur:

Zu einem stilechten Nerd gehört eine richtig schöne altmodische Frisur. Kämmen Sie je nach Länge Ihr Haar entweder ganz in die Stirn oder ziehen Sie einen auffälligen Mittelscheitel, während die Seiten gerade heruntergekämmt werden. Am besten kommt die pomadige Haartracht zur Geltung, wenn Sie mit viel Gel nachhelfen.

» Outfit:

An Ihrer sonstigen Garderobe müssen Sie im Grunde nicht viel ändern. Sie ziehen eine ganz normale Anzug-Hose (für Frauen: längeren Kostüm-Rock) und ein langärmeliges Hemd an, wobei Sie beim Hemd sowohl den obersten Kragenknopf als auch die Manschettenknöpfe schließen sollten. Wenn das Hemd kleingemustert ist: umso besser. Um den Look zu toppen, können Sie noch einen Pullunder mit Argyle Muster drüberziehen. Jetzt müssen Sie auf der Party nur noch Ihr Schauspieltalent unter Beweis stellen und den schüchternen Jungen oder das schüchterne Mädchen mimen.

Tipp: Kostüme oder Accessoires online bestellen

Sie sind im Basteln und Nähen nicht besonders begabt? Vielleicht hilft dann ein Kostüm aus dem Internet. Hier können Sie preisgünstige Karnevalskostüme und Accessoires bestellen. Auch wenn Sie Ihr bereits fertiges Outfit noch schnell um ein paar Ketten, Brillen, Nasen oder Hüte ergänzen möchten, empfehlen sich Onlineshops, wenn sich kein Karnevalsladen in Ihrer Nähe befindet. Empfehlenswert sind z.B. die nachfolgenden Shops:

» Karneval-Megastore.de
» buttinette.de

Natürlich sind in Sachen Kostümierung Ihrer Fantasie aber keine Grenzen gesetzt. Vielleicht fallen Ihnen angesichts Ihrer ausrangierten Kleidungsstücke noch andere kreative Ideen ein. Oft genügen nur wenige lustige Accessoires und Sie sind für die nächste Karnevalsparty gerüstet.

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