Leggings mit Rissen selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

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Leggings sind absolut in. Viele finden sie aber etwas langweilig. Wenn es Ihnen auch so geht, sollten Sie diese aufpeppen und z.B. Leggings mit Rissen selber machen. Hier eine Anleitung.

Leggings mit Rissen selber machen


Leggings gehören seit einigen Jahren zu den wichtigsten Basics in der Modewelt. Sie sind nicht nur äußerst bequem, sondern lassen sich auch sehr vielseitig kombinieren, so dass immer wieder ein anderer Look entsteht. Und das Tolle: wirklich jede Frau kann eine Leggings tragen. Egal ob Kleidergröße 38 oder 46. Man muss nur etwas Gespür für Mode haben und die Leggings richtig kombinieren.

Total angesagt: Leggings mit Rissen

Während es anfangs vor allem einfache Leggings in Schwarz waren, die zu den Modetrends gehörten, findet man in den Läden mittlerweile eine große Auswahl an Varianten, teilweise auch sehr ausgefallene. Neben Leggings mit auffallenden Drucken, sind zur Zeit auch Leggings mit Rissen sehr angesagt.

Natürlich können Sie diese in vielen Geschäften (unter anderem auch bei Amazon) kaufen, doch Sie werden leider schnell feststellen müssen, dass diese nicht sehr lange haltbar sind. Beim häufigen Anziehen und Ausziehen bleibt man nämlich leicht mit dem Fuß in den Rissen hängen, so dass Nähte einreißen können und größere Beschädigungen entstehen.

Eine günstigere Alternative sind da selbstgemachte Leggings mit Rissen. Das Tolle daran ist, dass Sie Leggings nehmen können, die eventuell sogar schon ein Loch haben, so schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Der zweite Vorteil liegt darin, dass Sie die Risse so gestalten können, wie es Ihnen selbst am besten gefällt.

Wichtig: Verwenden Sie für den Anfang keine allzu teure Leggings, falls Sie mit dem Resultat dann doch nicht zufrieden sein sollten.

Leggings mit Rissen selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Das benötigen Sie:

Um eine Leggings mit Rissen selbst zu gestalten, benötigt Sie zuerst einmal eine scharfe Schere. Die Schere muss unbedingt ganz scharf sein, damit die Schnitte auch exakt werden, am besten funktioniert natürlich eine spezielle Stoffschere. Des Weiteren benötigen Sie etwas, um die gewünschten Stellen zu markieren. Stifte eignen sich für diesen Zweck kaum, mit Klebeband oder Tesafilm geht das viel einfacher.

» Schritt 1:

Bevor Sie mit dem Schneiden beginnen, müssen Sie die Leggings anziehen, um die Stelle zu markieren, ab wo an Sie die Risse nach unten hin platzieren möchten. So können Sie sicherstellen, dass Sie nicht zu weit oben ansetzen und sich dann womöglich Risse am Po befinden.

» Schritt 2:

Jetzt müssen Sie die Leggings schön flach auf eine glatte Fläche, am besten einen Tisch, legen, und zwar so, dass die Innennaht auch exakt liegt, denn die Risse sollen ja später überwiegend außen sitzen. Beide Hosenbeine müssen also genau aufeinander liegen.

Beide Hosenbeine zusammen zu schneiden wird in einigen Fällen nicht gelingen, deshalb nehmen Sie sich am besten ein Bein nach dem anderen vor, beginnend mit dem oberen. Nun arbeiten Sie sich von oben nach unten. Wichtig: zum unteren Ende der Leggings hin sollten Sie ausreichend Platz lassen.

Am schönsten ist es, wenn Sie die Schnitte nicht alle gleich lang machen, sondern an manchen Stellen etwas weiter einschneiden – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auch beim Abstand zwischen den einzelnen Schnitten können Sie selbst entscheiden, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Zu dicht beieinander sollten Sie diese allerdings nicht platzieren, denn dann wird das Gewebe zu instabil.

» Schritt 3:

Damit beide Hosenbeine später in etwa gleich aussehen, sollten Sie das obere Hosenbein als Vorlage nehmen und die Schnitte beim anderen Hosenbein nun an den gleichen Stellen machen. Und das war es dann auch schon. Da die meisten Leggings einen Stretch-Anteil haben, müssen Sie die Risse nämlich anschließend nicht vernähen, das wäre praktisch auch kaum machbar.

Foto1: © abcmedia - Fotolia.com, Foto2: © www.amazon.de

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