Nationalparks in Kenia – Diese 7 sind besonders schön

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Jedes Jahr zieht es zahlreiche Touristen nach Kenia. Sehr beliebte Reiseziele sind dabei die Nationalparks in Kenia. Wir möchten Ihnen hier einmal 7 vorstellen.

Es gibt sehr viele Nationalparks in Kenia

Es gibt sehr viele Nationalparks in Kenia

Wilde Tiere aus nächster Nähe beobachten

Kenia befindet sich im Osten von Afrika. Ein Großteil der Touristen hält sich in den vornehmen Hotels direkt am Indischen Ozean auf, doch wer Kenia wirklich erleben möchte, der sollte sich Ausflüge in die schönsten Nationalparks des Landes nicht entgehen lassen. Hier können Sie die einmalige Natur des afrikanischen Landes hautnah erleben, und vor allem wilde Tiere aus nächster Nähe beobachten. Die Vegetation in Kenia ist einmalig und besonders abwechslungsreich, was Sie vor allem in den Nationalparks erleben können. Wir möchten Ihnen die schönsten und wichtigsten Nationalparks Kenias nun hier einmal genauer vorstellen.

Nationalparks in Kenia – Diese 7 sind besonders schön

1. Der Aberdare Nationalpark
Rund 100 Kilometer von der Stadt Nairobi entfernt, befindet sich der berühmte Aberdare Nationalpark inmitten des Hochlandes der Central Province. Hier gibt es auch heute noch viele unentdeckte Geheimnisse und krasse Gegensätze, so dass der Besuch des Nationalparks immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Die Landschaft in diesem Gebiet ist äußerst abwechslungsreich und macht einen Teil des Reizes aus. Ihren Ursprung hat die Landschaft im Aberdare Nationalpark in vulkanischen Geschehnissen, von Süden nach Norden verläuft quer durch den Nationalpark eine Bergkette.

Im östlichen Teil des Parks sind die Flächen stark bewaldet, dazwischen befinden sich immer wieder karge Flächen. Der Kinangop und der Ol Donyo Lesatima gehören mit fast 4.000 Metern zu den höchsten Erhebungen innerhalb des beliebten Nationalparks. Zwischen den einzelnen Erhebungen des Gebietes befinden sich Seen und Bäche, was für ein besonders reizvolles Landschaftsbild sorgt. Der Aberdare Nationalpark, der nach dem Entdecker Lord Aberdare benannt wurde, hat einen großen historischen Wert und ist heute eine wichtige Touristenattraktion in Kenia. Wer die schönsten Stellen des Nationalparks sehen möchte, der sollte an einer geführten Tour teilnehmen, dies ist nach Voranmeldung möglich.

2. Der Amboseli Nationalpark
Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Kenias gehört seit vielen Jahren der Amboseli Nationalpark, in den es die meisten Touristen zieht. Vor allem sind die geführten Safaris durch diesen großen Nationalpark bei Touristen sehr beliebt, denn dabei können Sie die vielen wilden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Im Süden des Landes ist der Amboseli Nationalpark direkt an der Grenze zum Staat Tansania gelegen. Der Nationalpark ist sehr weit von den großen Städten Kenias Mombasa und Nairobi entfernt, deshalb geht es hier auch sehr ruhig und beschaulich zu. Der Nationalpark hat sich seinen ursprünglichen Charme weitgehend bewahrt, hier leben auch heute noch viele Mitglieder des Stammes der Masai Mara. Da es hier immer wieder zu Konflikten kam, hat man den touristischen Teil inzwischen abgetrennt.

Der Nationalpark ist auf einer Höhe von etwa 1.200 Metern gelegen, unweit davon können Sie den berühmten Berg Kilimandscharo erkennen. In erster Linie sollen in diesem Nationalpark natürlich Flora und Fauna geschützt werden, weshalb man den Tourismus streng im Auge behält, damit dieser nicht überhand nimmt. Den Mittelpunkt des Parks bildet der Lake Amboseli, der auch den Tieren des Gebietes das Überleben größtenteils sichert. Im großen Sumpfgebiet, unweit des großen Sees, halten sich vor allem die Elefanten auf, außerdem gibt es mehr als 400 Vogelarten im Amboseli Nationalpark.

3. Der Arabuko Sokoke Nationalpark
Seit einigen Jahren gehört in Kenia auch der Arabuko Sokoke Nationalpark zu den beliebtesten Schutzgebieten des afrikanischen Kontinents. Nur unweit von der Stadt Mombasa gelegen, bietet sich dieser Nationalpark vor allem für einen Tagesausflug an. Die Natur ist in diesem Nationalpark Kenias sehr abwechslungsreich, auch wenn der Park nur sechs Quadratkilometer groß ist. Hier finden Sie vor allem viele verschiedene Vogelarten und Pflanzenarten aber auch eine Vielzahl an endemischen Säugetieren.

Der Arabuko Sokoke Nationalpark existiert seit dem Jahr 1991, vorher war es seit den 40er Jahren ein geschütztes Waldgebiet. Hier wollte man vor allem einige besondere Tierarten vor dem Aussterben beschützen, da es jedoch zu Widerstand in der Bevölkerung kam, muss man sich auf diese kleine Fläche beschränken. Doch gerade wegen der recht geringen Größe unterscheidet sich dieser Nationalpark von den anderen und hat auch seinen ganz eigenen Charme. Zwar ist der Nationalpark auch eine Touristenattraktion, doch steht der Schutz von Flora und Fauna an erster Stelle, so dass man hier keinen übermäßigen Tourismus duldet.

4. Der Kora Nationalpark
Obwohl es den Kora Nationalpark bereits seit vielen Jahren gibt, erlangte er erst in jüngster Vergangenheit eine starke Beliebtheit bei den Touristen. Der Nationalpark gehört flächenmäßig zu den kleineren des afrikanischen Staates, dafür bietet er seinen Besuchern jedoch jede Menge Abwechslung auf einer Fläche von etwa 1.700 Quadratmetern. Im Kora Nationalpark ist es fast immer trocken, deshalb dominieren hier Buschland und Dornenbäume. Im Norden durchzieht der Tana River den Nationalpark, in seinem Verlauf gibt es einige schöne Wasserfälle und reißende Stromschnellen.

Der Kora Nationalpark wird vor allem durch die Inselberge und die vielen Felsen charakterisiert, was ein interessantes Landschaftsbild entstehen lässt. Es gibt mehrere imposante und einzigartige Erhöhungen im Nationalpark, wenn Sie Rücksprache mit der Leitung des Parks halten, dann können Sie diese auch gerne erklettern. Der Kora Nationalpark ist kein Ausflugsziel für klassische Safaris, wie Sie diese vielleicht aus anderen Regionen des Staates kennen. Sicher gibt es hier auch viele Tiere, doch müssen Sie etwas Geduld aufbringen, wenn Sie einige davon sehen möchten. Da die Straßen innerhalb des Nationalparks kaum befestigt sind, können Sie auch keine größeren Touren machen.

5. Der Masai Mara Nationalpark
Zu den bekanntesten kenianischen Schutzgebieten gehört der rund 1.600 Quadratmeter große Masai Mara Nationalpark. Bis heute lebt hier das Volk der Masai, weshalb der Nationalpark auch nach diesem benannt wurde. Dieses Nomadenvolk lebt auch heute noch friedlich in diesem Naturschutzgebiet und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Viehzucht. Das Gebiet wird von Savanne geprägt, es gibt nur wenige Bäume in diesem Nationalpark.

In diesem berühmten Nationalpark Kenias leben vor allem Elefanten, Leoparden, Büffel, Nashörner und Löwen, welche auch als die Big Five bezeichnet werden. Da es nur einen kleinen Baumbestand im Masai Mara Nationalpark gibt, können Sie die Tierwelt auch äußerst gut beobachten, weshalb Safaris hier sehr beliebt sind. Zwischen Juni und Oktober begeben sich außerdem die Gnus und Zebras auf Wanderschaft, so dass Sie riesige Herden auf ihren Touren beobachten können.

6. Der Mount Kenia Nationalpark
Auf einer Höhe von mehr als 3.000 Metern und rund um den Mount Kenia erstreckt sich der Mount Kenia Nationalpark. Der Berg hat eine Höhe von fast 5.200 Metern und ist damit die zweithöchste Erhebung in ganz Afrika. Die einzigartige Form des Berges kam dadurch zustande, dass er einst ein Vulkan war mit einer enormen Höhe von mehr als 7.000 Metern. Der Berg verfügt insgesamt über drei Gipfel, welche das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt sind.

Das Klima im Mount Kenia Nationalpark ist feucht, denn es regnet die meiste Zeit im Jahr. Aus diesem Grund ist die Vegetation in diesem Gebiet auch sehr üppig, doch gibt es zwischen den dichten Regenwäldern auch Trockensavannen, Heideland und Hochlandmoore. In diesem Nationalpark sind vor allem Elefanten, Nashörner und Büffel beheimatet, darüber hinaus noch eine Vielzahl an Vogelarten, Affen und Antilopen. Aufgrund des Mount Kenia ist das Gebiet vor allem auch bei Bergsteigern sehr beliebt, es gibt auch viele geführte Touren.

7. Der Tsavo Nationalpark
Zu den populärsten Nationalparks in Kenia zählt auch der Tsavo Nationalpark, der sich über eine Fläche von enormen 22.000 Quadratmetern erstreckt. Der zweigeteilte Nationalpark ist vor allem durch Trockenheit charakterisiert, während der Norden eine Halbwüste ist, gibt es im Süden des Schutzgebietes vor allem Savannen. Trotz der Trockenheit leben sehr viele Tiere im Tsavo Nationalpark, wie zum Beispiel Elefanten, Giraffen, Büffel, Löwen und Nashörner. Wenn Sie sich an die Quelle Mzima Springs begeben, haben Sie die Möglichkeit, Krokodile in freier Wildbahn zu erleben.

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