Sport-Stipendium in den USA – So wird’s möglich

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Für ein Sport-Stipendium müssen Sie sehr gute sportliche Leistungen erbringen

Für ein Sport-Stipendium müssen Sie sehr gute sportliche Leistungen erbringen

Sie sind ein guter Tennis-Spieler? Basketball ist Ihre Passion? Wenn Sie es dabei auf ein gewisses Leistungsniveau gebracht haben, dann sichern Sie sich doch ein Sport-Stipendium in den USA. Ein Stipendium ist eine gute Gelegenheit, um von den Ausbildungsmöglichkeiten an Colleges und Universitäten in den USA zu profitieren. Sie erhalten Starthilfe bei den Formalitäten, finanzielle Unterstützung und einiges mehr. Auch für Schwimmer, Fußballer, Volleyballer und viele andere Sportarten werden Stipendien angeboten. Wie Sie an ein Sport-Stipendium in den USA gelangen, erfahren Sie hier.

Besonderes Interesse an sportlichen Studenten
College-Sport hat in den Vereinigten Staaten eine ganz besondere Stellung. Hochrangige Leistungssportler in ihren Reihen zu haben, ist nicht nur eine Frage des Renommees. Erfolge in den jeweiligen Wettbewerben ist auch eine finanzielle Frage, hat Auswirkungen auf den Ruf der Institutionen und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb haben die Einrichtungen ein reges Interesse an sportbegeisterten Studenten. Das ist auch eine Chance für ausländische Studierende auf eines der begehrten Tickets in die USA. Einige Vermittlungsdienste haben sich sogar eigens darauf spezialisiert, an sportbegabte Interessenten Stipendien zu vermitteln.

Vermittlungstipp Sports-Scholarships
Einer dieser Dienste ist beispielsweise das Angebot von Sports-Scholarships. Schon seit 1998 ist Sports-Scholarships einzig damit befasst, gute Sportskanonen für ein Studium an einem College zu gewinnen. Dabei genügt es allerdings nicht, wenn man einfach Hobby-mäßig ab und zu eine der gesuchten Sportarten ausübt. Bevorzugt werden Amateursportler, die sich regelmäßig und mit einem gewissen Leistungsanspruch in ihrer Sportart betätigen. Wer etwa in einer Regionalliga oder einer Landesliga spielt, dürfte sich Erfolgschancen ausrechnen können. Gemeinsam mit Sports-Scholarships wird ein Bewerbungsprofil erstellt und an die unterschiedlichen Colleges übermittelt. Wenn der Bewerber mehrere Angebote erhält, kann er sich dann aufgrund der Stipendienleistungen und natürlich der Studienbedingungen vor Ort entscheiden. Bis es soweit ist, sind aber zunächst noch einige Stufen zu durchlaufen.

Die Voraussetzungen für ein Sport-Stipendium
Im Rahmen einer Bewerbung ist beispielsweise das erfolgreiche Bestehen des TOEFL Englisch-Tests bzw. des SAT Tests (Englisch und Mathematik) nachzuweisen. Theoretisch kann man sich um ein Stipendium auch dann bemühen, wenn man an einer deutschen Hochschule bereits mit dem Studium begonnen hat. Direkt vor Studienbeginn, sind die Chancen aber eventuell höher und fügt sich das Stipendium auch besser in eine Ausbildungsplanung ein. Bewerber sollten zwischen 18 und 24 Jahren alt sein. Wenngleich es unter Umständen ganz schnell gehen kann von der Bewerbungseinreichung bis zum Studienstart, ist im Normalfall ein gewisses Zeitfenster als Vorlauf einzukalkulieren. Eine frühzeitige Information hilft also bestimmt.

Die Sportarten
Mit fast 30 Sportarten, für die Stipendien vergeben werden, ist die prinzipielle Auswahl nicht gerade klein. Neben klassischen amerikanischen Sportarten wie etwa Football, Basketball oder Baseball gehören auch Golf, Abfahrtski, Langlaufski oder Feldhockey zu den möglichen Disziplinen. Reiten, Fechten, Schwimmen oder Eishockey sind weitere. Dabei sind die Einzelsportarten teilweise nur für Männer oder nur für Frauen zugänglich. Softball wird zum Beispiel nur für Frauen angeboten. Wrestling wird nur für Männer angeboten. Ob nun Fußballer, Tennis-Spieler oder Leichtathlet, neben der gesundheitlichen Fitness wird jeweils auch nach den konkreten Leistungen gefragt.

Chancen-Schätzung im Schnellcheck
Es ist daher längst nicht ausgemacht, dass man auch als überdurchschnittlicher Amateursportler ein Stipendien-Angebot erhält. Wie die konkreten Chancen stehen, dazu bietet Sports-Scholarships eine kostenfreie Schätzung im Einzelcheck an. So lässt sich bereits frühzeitig erkennen, ob es sich prinzipiell lohnt, den (eventuell langen) Weg einer Bewerbung anzugehen. Wenn bis zur Einschreibung an der Universität alles klappt, wird bei Sports-Scholarships dann eine Vermittlungsgebühr erhoben. Bei näherem Interesse für eine ernsthafte Bewerbung werden separate Verträge abgeschlossen, die die Details dazu festlegen.

Hürde NCAA-Clearing
Um später am eigentlichen Spielbetrieb teilnehmen zu können, ist dann schließlich eine Genehmigung der National Collegiate Athletic Association (NCAA) erforderlich. Auch die Einschreibungs- und Visa-Formalitäten gilt es rechtzeitig zu erledigen. Wer sich für ein Sport-Stipendium bewirbt, muss also auch noch einige weitere Stationen absolvieren, als die Zusage für ein College-Team zu haben. Besonders das NCAA-Clearing ist dabei ein Punkt, der das gesamte Vorhaben zum Scheitern bringen lassen kann. Um alle Einzelschritte im Verfahren richtig anzugehen, ist es daher sicher hilfreich, eine Begleitung wie die von Sports-Scholarships zu haben.

Fazit
Studieren in den USA ist für nicht wenige ein Traum. Ein Sport-Stipendium ist da eine einzigartige Gelegenheit. Neben den finanziellen Vorteilen winkt die Teilnahme an den verschiedenen Sportligen und die Ausbildung an einer der zahlreichen Hochschulen. Vorbereitung, Aufwand und Anforderungen sind allerdings kein Pappenstiel. Wer sich aber auf diese Weise einen bis zu vierjährigen Amerika-Aufenthalt ermöglicht, für den hat sich die Sache vermutlich gut gelohnt.

Foto1: © Ralf Herschbach - Fotolia.com

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