114 Hochzeitsspiele – Für Brautpaar & Gäste

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Lockern Sie mit Hochzeitsspielen Ihre Feier auf

Lockern Sie mit Hochzeitsspielen Ihre Feier auf

Hochzeitsspiele dürfen bei einer Hochzeitsfeier auf gar keinen Fall fehlen. Sie lockern das Fest auf und führen die vielen unterschiedlichen Gäste zusammen. Damit es Ihnen dabei an Ideen nicht mangelt und garantiert keine Langeweile aufkommt, habe ich für Sie gleich 114 tolle Hochzeitsspiele gesammelt.

Zur besseren Übersicht habe ich die einzelnen Spiele 5 Hauptkategorien zugeordnet.

Tanzspiele zum Kennenlernen

Tanzspiele dienen dazu, die Tanzfläche schneller zu füllen. Aber auch für das Kennenlernen untereinander ist diese Art von Spielen bestens geeignet.

1. Schlüsseltanz

Bei diesem Spiel wird ein Geschenk in einer Kiste mit mehreren Vorhangschlössern überreicht. Die Schlüssel für die einzelnen Schlösser werden unter den Gästen verteilt. Das Brautpaar darf nur nach den Schlüsseln fragen, wenn vorher mit der entsprechenden Person getanzt wurde. Dieses Spiel eignet sich besonders am Anfang des Abends, wenn sich noch niemand wirklich auf die Tanzfläche traut.

2. Luftballontanz

Jedes Tanzpaar bekommt einen aufgeblasenen Luftballon, der mit den Köpfen gehalten werden muss. Die Musik beginnt zu spielen. Wer den Luftballon verliert, scheidet aus. Von Runde zu Runde wird das Tempo gesteigert.

3. Lichtertanz

Das Brautpaar tanzt in der Mitte der Tanzfläche. Alle Gäste bilden um das Brautpaar einen großen Kreis und halten Teelichter oder Wunderkerzen in den Händen. Im Rhythmus der Musik bewegen sich die Gäste dann hin und her.

4. Flossentanz

Immer zwei Gäste befinden sich auf der Tanzfläche. Das besondere daran, jeder hat ein Paar Schwimmflossen an den Füßen. Belohnt wird das Pärchen, das mit den ungewohnten Schuhen am Besten tanzen kann.

5. Berühmte Liebespaare

Dieses Spiel eignet sich besonders gut dazu, die Gäste miteinander bekannt zu machen.

Zu Beginn werden Karten mit Namen von berühmten Paaren beschriftet. Die Karten mit den weiblichen und männlichen Namen kommen nun in getrennte Gefäße. Anschließend ziehen alle Gäste eine Karte aus den jeweiligen Gefäßen. Ein Spielleiter ist im Besitz der Liste mit allen Namen. Dieser ruft nun die einzelnen Partner auf die Tanzfläche. Sind alle Paare auf der Tanzfläche, wird eine passende Musik gespielt.

Man könnte aber beispielsweise auch im Vorfeld die verschieden Namen unter die Stühle kleben. Wenn man merkt, dass die Party nicht so richtig in Gange kommt, werden die Gäste daraufhin hingewiesen, dass sie mal unter ihren Stuhl gucken sollen. Dann werden alle „Liebespaare“ auf die Tanzfläche gebeten und der Tanzspaß kann losgehen.

Wer dieses Spiel noch ein wenig lustiger gestalten möchte, kann für jedes Paar noch ein typisches Utensil bereit halten.

Hier ein paar Beispiele für berühmte Liebespaare:

  1. Robin Hood und Lady Marianne
  2. Kermit und Miss Piggy
  3. Fred Astaire und Ginger Rogers
  4. die Schöne und das Biest
  5. Red Butler und Scarlett O’Hara
  6. J.F. Kennedy und Marilyn Monroe
  7. Napoleon und Josephine
  8. Ronald Reagan und Nancy
  9. Tarzan und Jane
  10. Daisy und Donald Duck
  11. Minnie und Micky Maus
  12. Schlumpf und Schlumpfine
  13. Adam und Eva
  14. Hänsel und Gretel
  15. Romeo und Julia
  16. Cäsar und Cleopatra
  17. Willi und Biene Maja
  18. Prinz Charles und Camilla

6. Der Papierwalzer

Bei diesem Spiel benötigen Sie 8 Rollen reißfestes Toilettenpapier, 1 Regenschirm und 8 Freiwillige

Es werden mehrere Gäste auf die Tanzfläche gebeten. Acht Personen davon erhalten jeweils eine Papierrolle, einer von diesen acht Personen erhält zusätzlich den Schirm. Nun wird das Brautpaar auf die Tanzfläche gebeten und erhält den aufgespannten Schirm. Das erste Blatt jeder der acht Papierrollen wird an der Spitze des Schirms befestigt.

Wenn nun die Musik anfängt einen langsamen Walzer zu spielen, tanzt das Paar dazu, und dreht sich dabei immer nur in eine Richtung. Die Gäste mit den Papierrollen in der Hand, müssen ihre Papierrolle so nach unten und oben bewegen, dass das Brautpaar komplett vom Papier umwickelt wird.

So werden alle acht Rollen während des Tanzes aufgebraucht.

Am Ende des Walzers, darf sich das Brautpaar wieder befreien und sich zur Belohnung küssen.

7. Der Aschenputteltanz

Alle weiblichen Hochzeitsgäste werden gebeten einen ihrer Schuhe auszuziehen und ihn auf die Tanzfläche zu stellen. Die Herren, die von dieser Prozedur nicht allzu viel mitbekommen dürfen, sollen sich anschließend einen Schuh von der Tanzfläche nehmen und die dazugehörige Dame suchen.

Sobald alle Männer das passende Aschenputtel zu ihrem Schuh gefunden haben, können die Paare auf die Tanzfläche gehen und das große Tanzen kann beginnen.

8. Der Flaschengassentanz

Bilden Sie mit Hilfe der leeren Flaschen eine lange ca. 2 m breite Gasse. Dies stellt die so genannte Flaschengasse dar.

Ein paar freiwillige Pärchen müssen nun im Takt der Musik versuchen, geschickt durch diese Gasse zu tanzen. Es dürfen auf keinen Fall Flaschen berührt werden oder sogar umfallen. Sobald das bei einem Tanzpaar geschieht, muss das Paar ausscheiden.

Nachdem alle Pärchen einmal durch die Gasse getanzt sind, wird diese etwas enger gestellt und das Tanzen durch die Gasse geht für die noch nicht ausgeschiedenen Paare weiter. Nach und nach wird die Flaschengasse immer enger gestellt, bis zum Schluss nur noch ein Tanzpaar übrig bleibt, das bis zum Ende ohne Fehler durch die Gasse getanzt ist.

9. Der Zeitungstanz

Jeder Mitspieler erhält eine Zeitungsseite und muss diese auf den Boden legen. Solange die Musik spielt, müssen die Gäste darauf tanzen. Ein Schiedsrichter beobachtet die ganze Sache und wenn er sieht, dass jemand mit seinem Fuß den Boden berührt, muss dieser ausscheiden.

Nach einer gewissen Zeit verstummt die Musik und alle Gäste, die sich noch im Spiel befinden, müssen ihre Zeitung einmal zusammenfalten, so dass die Zeitung nun nur noch halb so groß ist, wie vorher. Nun ertönt wieder die Musik und alle Gäste müssen nun wieder auf ihrer Zeitung tanzen. Das Spiel geht immer so weiter. Die Zeitungen werden immer kleiner gefaltet bis ein letzter Zeitungstänzer übrig bleibt. Er gewinnt dieses Spiel. Wenn zwei Gäste gemeinsam auf einer Zeitung tanzen müssen, wird das Spiel noch lustiger.

10. Stopptanz

Bei diesem Spiel tanzen alle Gäste ausgelassen auf der Tanzfläche. Ein beteiligter Gast beispielsweise der DJ drückt zwischendurch einfach die Pausetaste und alle Mitspieler müssen ganz still stehen bleiben. Es darf sich erst wieder bewegt werden, wenn die Musik weiterspielt. Hat ein Mitspieler gewackelt, so scheidet dieser aus dem Spiel aus. Das Spiel geht so lange, bis ein Mitspieler übrig ist – der Sieger.

11. Bitte nicht lachen

Dieses Spiel ist eine abgewandelte, aber lustige Variante des Stopptanzes. Auch hier tanzen wieder alle Gäste ausgelassen auf der Tanzfläche. Stoppt die Musik, müssen alle Mitspieler still stehen bleiben und in ihrer Position bleiben. Nun geht ein vom Spielleiter bestimmter Komiker durch die Menge und versucht die Mitspieler durch Grimassen, Faxen, Witze oder sonstiges zum Lachen zu bringen. Sobald ein verstummter Mitspieler sich bewegt oder einen Ton von sich gibt, muss dieser leider ausscheiden. Das Spiel läuft solange, bis ein Sieger übrig ist.

12. Kissentanz

Ein nicht tanzender männlicher Hochzeitsgast bekommt ein Kissen. Damit begibt er sich auf die Tanzfläche und sucht sich eine Dame seiner Wahl, die gerade mit einem anderen Hochzeitsgast tanzt. Der Gast mit dem Kissen stellt sich vor die Dame seiner Wahl und legt ihr das Kissen zu Füßen. Das Paar hört auf zu tanzen und die Dame muss sich nun auf das Kissen niederknien. Dann erhält sie vom „Kissenherrn“ einen Handkuss. Danach steht die Dame wieder auf und kann mit ihrem neuen Tanzpartner weiter tanzen. Der vorherige Tanzpartner nimmt sich nun das Kissen und sucht sich mit Hilfe des Kissens eine neue Tanzpartnerin.

13. Blind Date Tanzen

Für dieses Spiel werden mehrere Tanzpärchen benötigt. Jedes Pärchen bekommt eine Kennzeichnung, damit man sie auch eindeutig als Paar identifizieren und zuordnen kann. Die restlichen Hochzeitsgäste stellen sich an den Rand der Tanzfläche.

Alle Pärchen bekommen die Augen verbunden und werden anschließend einzeln auf die Tanzfläche geführt. Sobald die Musik zu spielen beginnt, müssen die Mitspieler versuchen, ihren Partner zu finden, dürfen dabei aber keinen Ton von sich geben. Für den Fall das ein Mitspieler aus der Mitte zu dicht an den Rand der Tanzfläche gerät, wird er sanft von den Zuschauern am Rand umgedreht und wieder in die Mitte der Tanzfläche geschickt, wo er dann weiter nach seinem Partner suchen kann.

Wer meint, seinen Partner gefunden zu haben, muss 30 Sekunden lang mit diesem tanzen. Die Zuschauer beäugen währenddessen, welche Paare tanzen. Das Pärchen, das sich als erstes gefunden und miteinander getanzt hat, hat dieses Spiel gewonnen.

14. Der Schneeball-Tanz

Das Brautpaar macht den Anfang und tanzt einige Takte zur Musik. Dann sucht sich jeder wieder einen neuen Partner und tanzt wieder ein paar Tanzschritte. Jeder der getanzt hat, muss dann wieder losgehen um einen neuen Tanzpartner aufzufordern. So bilden sich immer mehr Paare und die Tanzfläche ist im Nu voll.

15. Durch die Nase getanzt

Man benötigt Augenbinden oder ähnliches. Das Brautpaar verbindet drei beliebigen Mitspielern die Augen und sucht nun drei weitere Mitspieler, die sich als Tanzpartner bereitstellen. Jene, die ihre Augen verbunden haben, riechen nacheinander an den potentiellen Tanzpartnern und entscheiden sich für die ihrer Meinung nach bestriechende Person. Jetzt dürfen die Augenbinden abgenommen werden und der Tanz ist eröffnet.

16. Entfesselt

Man benötigt eine Stoppuhr und zwei Seile. Zwei Mitspielern werden durch den Spielführer die Beine zusammengebunden. Als erstes ist das Brautpaar an der Reihe. Die Musik spielt und die Mitspieler müssen sich innerhalb von 5 Minuten tanzend von ihren Seilen befreien. Wer dies als erster schafft, hat das Recht, zu einem Musikwunsch, mit Braut oder Bräutigam zu tanzen.

17. Goldtalertanz

Man benötigt Geldmünzen (z. B. 2,- Euro Stücke ) und Schokotaler in Gold oder Silberfolie. Jeder Gast trägt eine Münze am Körper, welche für die anderen unsichtbar ist. Während die Paare tanzen, muss jeder einzelne versuchen die Münze des Gegenübers zu ertasten. Die ersten 10 Gewinner geben die Münzen an das Brautpaar weiter und ermöglichen ihnen damit eine neue Anschaffung.

18. Hula Hoop

Bei diesem Spiel benötigt man zwei Hula-Hoop Reifen. Zwei Paare bekommen jeweils einen Reifen. Dieser sollte in Taillenhöhe sitzen. Das Pärchen tanzt zusammen im inneren des Reifens. Der Reifen darf nicht hinunter fallen. Das Paar, welches den Reifen während der gesamten Vorführung der drei Musikstücke nicht fallen lässt, hat gewonnen.

19. Möhrentanz

Man benötigt halb so viele geschälte Möhren wie Gäste anwesend sind.Jedes Tanzpaar hat eine Möhre im Mund. Jeder der beiden ein Ende. Nun muss zur Musik getanzt werden. Wenn die Musik stoppt müssen die Pärchen ein Stück der Möhre abbeißen. Und immer so weiter. Wer als erstes die Möhre aufgegessen hat, gewinnt das Spiel.

20. Orangentanz

Mehrere Paare müssen mit einer Orange zwischen der Stirn tanzen. Die Hände dürfen nicht zur Hilfe genommen werden. Wer die Orange verliert oder seine Hände benutzt, scheidet aus. Sieger ist das Pärchen, was am längsten durchgehalten hat. Natürlich eignen sich auch andere Früchte.

21. Memory Tanz

Bei diesem Tanzspiel geht es darum, dass der Zufall entscheiden soll, wer jetzt miteinander tanzt. Sie müssen allerdings eine Kleinigkeit vorbereiten. Fertigen Sie kleine beschriftete Karten an, die sich zu einem Pärchen zusammenfügen. Zum Beispiel Hänsel und Gretel, die Oma und der Wolf. Rotkäppchen und der Jäger, Minni und Micky Mouse und so weiter. Nachdem dann jeder eine Karte gezogen hat, müssen die zusammengehörigen Pärchen eine Runde aufs Parkett legen.

22. Tanzspalier

Alle Gäste stehen sich in zwei parallelen Reihen gegenüber und fassen sich mit hochgestreckten Armen an den Händen. Das Brautpaar tanzt nun vom einem zum anderen Ende unter den Armen der Gäste hindurch. Ist es am Ende angekommen nimmt es den letzten Gast, tanzt zurück zum Anfang und reiht sich ein. Nun hat jeder Gast die Möglichkeit mit seinem Gegenüber durch den Bogen durchzutanzen. Wenn alle nach der Reihe durchgetanzt haben, ist das Spiel vorbei.

23. Wäscheklammer-Tanz

Für dieses Spiel benötigen Sie ein Laken und Wäscheklammern. Freiwillige werden ausgewählt und ziehen sich anschließend im Nebenraum bis auf die Unterwäsche aus. Jetzt werden ihnen Laken umgehängt und mit den Wäscheklammern um den Körper drapiert. Arme und Beine dürfen zum Teil rausgucken. Wenn die Musik anfängt zu spielen, fangen die Mitspieler an zu tanzen. Durch die Laken wird ihnen dies erschwert. Wer allerdings nach 15 Minuten noch nicht in Unterwäsche vor der Festgesellschaft steht, hat gewonnen und kann ein Fläschchen Sekt zur Belohnung bekommen.

Hochzeitsspiele für die Gäste

24. Spaghetti-Esser

Bei diesem Spiel benötigen Sie ungefähr 8-12 Personen, ein paar trockene Spaghettis und ein paar trockene Makkaronis. Neben dem Brautpaar werden noch jeweils 4 bis 5 freiwillige Frauen und Männer gesucht, die an dem Spiel teilnehmen. Die Paare stellen sich gegenüber. Den Männern wird eine Spaghetti gereicht und den Damen eine Makkaroni. Das Paar muss nun die jeweilige Nudel zwischen die Lippen nehmen. Nun muss auf Kommando versucht werden, die Spaghetti in die Makkaroni zu bekommen. Welches Paar als erstes fertig ist, hat gewonnen.

25. Das Rucksack-Spiel

Bei diesem Spiel stehen eine Auswahl der Gäste (abhängig von der Zahl, der im Rucksack sich befindenen Kleidungsstücke) auf der Tanzfläche in einem Kreis und werfen sich gegenseitig einen Rucksack zu. Der Rucksack ist gefüllt mit verschiedenen Kleidungsstücken (Beispiele: Unterhose, Bikini, Strapse, alter Kittel, Badeanzug, Pudelmütze,…) Derjenige, der den Rucksack in der Hand hält, wenn die Musik stoppt, muss sich sich ein Kleidungsstück herausnehmen und es anziehen. (Aussuchen gilt nicht)

26. Erkenne den Mund

Die Frauen verschiedener Paare küssen mit Lippenstift auf ein weißes Poster (die Männer dürfen das nicht sehen). Die Abdrücke auf dem Poster werden sichtbar nummeriert. Der Leiter des Spiels schreibt sich auf einem Zettel die Zahl mit der dazu passenden Frau auf. Die Männer müssen nun nacheinander erraten, welcher Kuss zu seiner Partnerin gehört. (es darf immer nur ein Mann das Poster sehen, da sonst einige Ergebnisse schon bekannt wären). Der Mann hat Glück, wenn er seine Partnerin erkennt, denn seine Auswahl muss er nun küssen. Lustig wird es, wenn natürlich das Brautpaar und auch die Brauteltern mitspielen.

27. Wer besorgt „Dies“ und „Das“ am schnellsten

Es werden 13 Teilnehmer und 12 Stühle benötigt. Ein Spielleiter fordert die Spieler in jeder Runde auf, bestimmte Dinge möglichst schnell von der Hochzeitsgesellschaft zu besorgen: z.B. Brillen, Taschentuchpackungen, Autoschlüssel oder Lippenstifte. Die Spieler setzen sich, wenn sie den Auftrag erfüllt haben, schnell auf einen Stuhl. Der letzte bekommt keinen Platz mehr und scheidet aus. Außerdem muss er im Januar für das Brautpaar einen Auftrag erfüllen, z.B. das Entsorgen des Christbaums. Anschließend wird ein Stuhl weggenommen und die nächste Runde beginnt. Im Laufe des Spiels erledigen immer weniger Spieler schwierigere Aufträge z.B. Taschenspiegel, Gürtel, BH, 50,- Euro Schein,… Nach jedem Durchgang wird an den Ausgeschiedenen ein Monatsauftag verteilt, sodass das Brautpaar im nächsten Jahr viele Arbeitserleichterungen bekommt.

Ideen für die Verlierer:

  • Januar: Schnee schieben
  • Februar: Faschingsdekoration
  • März: Frühjahrsputzhilfe
  • April: Ostereier färben
  • Mai: Picknick
  • Juni: Auto waschen
  • Juli: Grillparty
  • August: Gartenarbeit machen
  • September: Fenster putzen
  • Oktober: Herbstwanderung organisieren
  • November: Sonntagsbrunch
  • Dezember: Besuch Weihnachtsmarkt

Der Gewinner braucht nichts zu erledigen und kann einen kleinen Preis erhalten.

28. Löffelspiel mit Körperkontakt

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29. Auf Wolken schweben

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30. Tombola mit Wäscheklammern

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31. Rasante Modenschau

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32. Lustige Tierfarm

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33. Flaschen-Einfädel-Spiel

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34. Bierdeckel festhalten

Auf dem Boden des Raumes werden Bierdeckel verteilt. Dann werden Paare bestimmt, die gegeneinander spielen. Jedes Paar stellt sich mit genügend Abstand zu den anderen Paaren auf. Während des Spiels muss dann in jedem Spielzug jedes Paar einen Bierdeckel aufnehmen und an einer Stelle platzieren, die vom Spielleiter vorgegeben wird. Dabei müssen alle bereits platzierten Bierdeckel dort verbleiben, wo sie sind.

Beispiel für die Kommandos des Spielleiters: ‚Die Herren nehmen jetzt einen Bierdeckel auf. (warten, bis alle soweit sind) Der Deckel wird jetzt unter einer Achsel der Dame verstaut. (warten…) Jetzt nehmen die Damen einen Bierdeckel und halten ihn dem Herren ans Gesäß. Herren einklemmen zwischen den Hüften von Dame und Herr. Damen: auf einen Oberschenkel des Herrn legen…

Da bereits untergebrachte Bierdeckel nicht mehr runterfallen dürfen, verknoten sich die Paare immer stärker. Wer was runterfallen lässt, scheidet aus.

35. Soeben ist ein Päckchen angekommen

Ein Paket wird von einer Person zur nächsten gereicht. Bei diesem Spiel sind alle Gäste der Hochzeitsfeier einbezogen. Ein individuelles Geschenk (eine Kleinigkeit) hübsch verpackt und los geht es.

TEXT:

Liebes Brautpaar habt ihr es vernommen, soeben ist ein Päckchen angekommen.

Seid doch schlau und gebt es zum Öffnen einer fleißigen Frau.

Meine Liebe, nun ist es in Ihren fleißigen Händen, Sie dürfen es aber noch nicht wenden. Das Päckchen gehört nicht Dir, darum geb es dem Herrn, der am der am weitesten weg sitzt von Dir.

Mein Herr, schauen Sie sich um und zeigen Sie Schneid und geben Sie es der Dame mit dem schönsten Kleid.

Zwar ist Dein Kleid besonders fein, doch Ihnen gehört das Päckchen nicht allein. Geben Sie es weiter, keine Angst, darin ist keine Vase, bringen Sie es dem Herrn mit der größten Nase.

Die Nase ist nun wirklich ein Gedicht. Doch messen muss die Dame sie wohl nicht. Das Päckchen aber, will ich meinen, bekommt die Dame mit den schönsten Beinen.

Sie haben wirklich schöne Beine, und schöne Waden haben Sie auch. Geben Sie das Päckchen als nächstes dem Manne mit dem allergrößten Bauch.

Nun stellen Sie sich doch einmal richtig ins Licht, denn billig war dieses Bäuchlein sicher nicht. So mein Herr, das Päckchen geht nun weiterhin auf Tour, bring es der Dame mit der schönsten Frisur.

Um Ihre Frisur – wirklich – da sind sie sehr zu beneiden. Trotz solcher Pracht, bleiben Sie bitte scheiden, das Päckchen ist noch nicht am Platze, bringen Sie es dem Herrn mit der schönsten Glatze.

Eine solche Glatze ist eine große Ehr‘. Es kommt vom vielen Denken her. Lassen Sie das denken doch heute einmal sein und schenken Sie das Päckchen der Dame mit den schönsten Äugelein.

Schöne und lustige Augen sind immer ein Genuss, zum Dank geben Sie dem Herrn mit der Glatze bitte einen Kuss!

Leider muss das Päckchen immer noch wandern, geben Sie es dem Herrn der am größten ist von allen andern.

Bist du der Größte oder nur der Längste? Dann wäre es ein Fall von „Denkste“! Geben Sie nun bitte dem Brautpaar Ihre teure Fracht, denn für Sie ist das Päckchen ja eigentlich gedacht.

Jetzt hat das Geschenk sein Ziel erreicht. Öffnet es auch nun sogleich!

36. Schlumpfkontrolle

Die Braut bekommt eine Figur, in diesem Fall einen Schlumpf überreicht. Ohne das es jemand bemerkt, muss die Braut die kleine Figur bei einem Gast verstecken, Sakko, Hemd, Hose. Ruft dann irgendwann der Bräutigam „Schlumpfkontrolle“, muss jeder seinen Nachbarn durchsuchen. Die Person bei der die Figur gefunden wurde, muss dann etwas für das Brautpaar machen (Autowaschen, Fensterputzen, Rasenmähen, zum Eis einladen,…).

Wenn man bemerkt, dass einem die Figur zugesteckt wurde, kann diese natürlich heimlich weitergeben werden. Da es mit einer Figur nicht sehr leicht ist, kann man natürlich auch etwas zum anstecken nehmen, oder auch ein Zettel mit Klebeband.

37. Das richtige Gewicht

Für dieses Spiel benötigen Sie eine Personen-Waage. Zudem sollen an alle Gäste kleine Zettel verteilt werden. Weiterhin benötigen Sie ein paar Stifte und eine Schüssel oder Hut zum einsammeln der Zettel. Auf die Zettel soll nun jeder Gast zu Beginn der Feier seinen Namen, Wohnort, Schuhgröße und Gewicht schreiben. Die Schuhgröße und der Wohnort sollen nur ablenken, es geht eigentlich nur um das Gewicht. Die Zettel werden anschließend eingesammelt.

Nach dem Abendessen wird eine Waage auf die Tanzfläche gestellt. Nun werden einige der Zettel aus dem Hut gezogen und die genannten Personen müssen auf die Waage treten. Für jedes Kilo, das von dem Gewicht auf den Zettel abweicht, muss der Gast einen Euro an das Brautpaar zahlen. Wer sich weigert, zahlt zur Strafe 5 Euro.

Hierzu muss das Gewicht ja nicht genannt werden, es genügt völlig die Mehr-Kilos zu nennen. Ein Spiel, bei dem das Brautpaar noch etwas Geld bekommt. Ist die Waage groß genug, können auch Paare auf die Waage steigen und vorher das gemeinsame Gewicht schätzen. Die schnelle Version des Spiels funktioniert dann einfach ohne Zettel, Gast nach vorne holen, schätzen lassen und ab auf die Waage.

38. Das Stuhlspiel

Bei diesem Spiel benötigen Sie 2 Gruppen a` 5 Personen, einen Spielleiter und einen Schiedsrichter. Weiterhin brauchen Sie 10 Stühle und 2x 5 DIN A4 große Kartons mit Buchstaben T R U H E. Die beiden Gruppen setzen sich auf die in einer Linie nebeneinander stehenden Stühle. Jeder Mitspieler erhält einen Buchstaben. Die Spielleiter gibt durch ein Klingelzeichen an, dass die angekündigten Wörter nachzuschreiben sind. Die Gruppe, die das Wort als erstes in die richtige Reihenfolge gestellt hat, erhält einen Punkt. Bei dem Namen „Johann“ muss die Gruppe sich von Ihren Plätzen erheben. Auch hier erhält die Gruppe, die sich zuerst komplett von Ihren Sitzen erhoben hat, einen Punkt.

Geschichte:
Man schrieb den 25. April. Der Vollmond schien friedlich auf das alte Schloss der Herren von Knatterbach. Alles schlief; die beiden Doggen des Schlossherren, die Haushälterin RUTH , der Buttler JOHANN und die Geliebte des letzten Grafen von Knatterbach , die schöne UTE. RUHE was ins Schloss eingekehrt. Es war kurz vor Mitternacht. Die alte Schrank UHR schlug 12 mal. JOHANN wachte plötzlich auf . Gespannt lauschte er ins Dunkel des Zimmers hinein. DA ! Die T U E R quietschte und ächze in den Angeln. Mutig richtete sich JOHANN in seinem Bett hoch, stand auf, zog sich seinen Morgenmantel über und setzte seinen H U T auf. Leise schlich er zur T U E R hinaus in den holzvertäfelten Gang. Hell schien der Mond durch das Fenster am Ende des Flurs. H E U T , vor zehn Jahren, war die Gräfin verstorben. Und seither, sagt man, spuke ihr Geist im Schloß herum. JOHANN war ihr immer T R E U ergeben und trauerte seiner Herrin noch H E U T nach. Bereits eine Woche nach ihrem Tod hatte sich der Graf eine Geliebte ins Schloß geholt; die rothaarige U T E mit den R E H – braunen Augen und den furchtbar langen Beinen. JOHANN schlich den Gang entlang und schob seinen H U T in den Nacken. Aus der T R U H E am Ende des Flurs drangen seltsame Geräusche . JOHANN griff nach der R U T E , die noch vom letzten Nikolausabend an der Wand lehnte. Vorsichtig öffnete JOHANN den Deckel von der T R U H E . In diesem Augenblick schlug die U H R viertel eins. Hinter ihm schlug eine T U E R zu. Doch mutig blickte JOHANN in die T R U H E. Auf Stroh und H E U gebettet lag dort geknebelt die Haushälterin R U T H . Angstvoll aber auch glücklich blickte sie JOHANN entgegen. Gerade in dem Augenblick, als JOHANN R U T H die Fesseln abnehmen wollte, erschien im Flur die rothaarige U T E . Sie war nur dürftig mit einer durchsichtigen Bluse bekleidet und der kurze Lederrock zeigte ihre Beine in voller Länge. Im schwachen Mondlicht wirkte U T E wie eine H U R E von der Reeperbahn. Die alte R U T H schrie laut auf, als U T E mit einem Messer auf JOHANN zuging. Geistesgegenwärtig pakte der Buttler die Geliebte und sperrte sie in eine T R U H E , aus der R U T H inzwischen gestiegen war. Dann schloss er die T R U H E ab. Solls ich der Graf darum kümmern, wenn er morgen wieder aus der Stadt zurückkommt. Noch etwas blass ging die gute R U T H zurück in ihr Zimmer. Auch JOHANN schlurfte zurück in seine Kammer, den H U T immer noch auf dem Kopf. Leise schloss er seine T U E R und wieder war R U H E ins Schloß eingekehrt.

Hinter den Buchstaben der jeweiligen Gruppe kann man dann einen Zettel befestigen, was für Aufgaben für das Paar zu erledigen sind: z.B. Fenster putzen, Brötchen holen und so weiter. Die Verlierergruppe muss dann dem Publikum vorlesen, was sie zu tun haben. Die Gewinnergruppe bekommt z.B. einen Schnaps als Belohnung und muss für das Paar nichts tun.

39. Der Notgroschen

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40. Kreuzworträtsel

Bei diesem Spiel bilden Sie 2 Gruppen a` 4 Personen. Jeder bekommt 2 Schilder umgehängt, jeweils eins vorne und eins auf dem Rücken.

Das ist die Buchstabenkombination:

U / S
F / T
E / A
R / N

Den Mitspieler werden nun Fragen gestellt, die sie durch richtig Aufstellen lösen müssen.

Fragen:
» Flussrand=UFER
» Überbleibsel=REST
» Gewürz=SENF
» Angelgerät=RUTE
» Hauseingang=TUER
» Vogelbau=NEST
» Gemahlin=FRAU
» Pause/Ruhe=RAST

Die Gewinnergruppe erhält dann eine Tüte Buchstabensuppe.

41. Reise nach Jerusalem oder Stuhltanz

Die Reise nach Jerusalem sollte den meisten sicherlich ein Begriff sein. Bei uns hieß das früher auch immer schlicht „Stuhltanz“. Und gerade letztgenannte Bezeichung formuliert schon sehr gut worum es dabei geht:

1. Auf einer freien (Tanz-)Fläche werden zwei Stuhlreihen (Stuhlrücken an Stuhlrücken) platziert. Der Clou, es gibt für die Teilnehmer von Anfang an einen Stuhl zu wenig. Machen beispielsweise 15 Personen mit, werden nur 14 Stühle aufgestellt.

2. Nun wird die Stuhlreihe von allen Teilnehmern umringt.

3. Der DJ beginnt damit Musik zu spielen und die teilnehmenden Hochzeitsgäste beginnen um die Stuhlreise herum zu tanzen (alle in einer Richtung).

4. Der DJ stoppt nach belieben die Musik und nun müssen sich alle Teilnehmer schnellstmöglich einen Sitzplatz suchen. Wer nicht schnell genug ist scheidet aus.

5. Mit jedem ausgeschiedenen Teilnehmer wird auch ein Stuhl entfernt, so dass zum Schluss nur noch ein Stuhl und zwei Teilnehmer verbleiben. Wer übrig bleibt, gewinnt!

42. Schuh-Staffellauf

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43. Weitergeben

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44. Hochzeits-Potpourri

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45. Hautnah

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46. Eine Tombola auf die andere Art

Das wichtigste bei diesem Spiel ist ein Spielleiter, der so richtig gut reden kann und die Preise, die bei der Tombola verlost werden, wie ein Marktschreier anpreist, so dass jeder Gast ein Los kauft.

Der Witz liegt in den Preisen: Diese haben zwar klangvolle Namen, stellen sich aber am Schluss als etwas ganz anderes heraus. Hier einige Beispiele für die tollen zweideutigen Tombola Preise:

1. Mehrzweckgerät – Sicherheitsnadel
2. Beförderungsmittel – Briefumschlag
3. Beruhigungsmittel – Lutscher
4. Eine feste Bindung – Schnürsenkel
5. Erinnerung an schöne Stunden – Sektkorken
6. Traumreise für 2 – Schlaftabletten
7. Wintersportausrüstung – Schneebesen
8. Jagdausrüstung – Fliegenklatsche
9. Kneippkur – Flasche Mineralwasser
10. Wäschetrockner – Wäscheklammer
11. Wärmespender – Stück Holz
12. Diätkur am Ort Ihrer Wahl – Karotte
13. Creme für „unten“ – Schuhcreme
14. Ganzkörpermassage – Topfschwamm
15. Musikinstrument – Kamm mit Butterbrotpapier
16. Rustikale Einbaugarderobe – Holzkleiderbügel
17. Schreibmaschine mit Korrektureinrichtung – Bleistift mit Radiergummi
18. Alarmanlage – Trillerpfeife
19. Dinner for two am Ort Ihrer Wahl – Tütensuppe für 2 Personen
20. Retter in der Not – Toilettenpapierrolle
21. Spülmaschine – Spülbürste
22. Weinabend für 2 Personen – 2 Zwiebeln
23. Kleine Schleckerei – Briefmarke
24. Frühjahrskur – Pampelmuse
25. Obstschale – Apfelsinenschale
26. Einladung zur Feuerwehr – Streichhölzer
27. Schlossbesichtigung – Vorhängeschloss
28. etwas zum anziehen – Magnet
29. etwas ganz Ausgefallenes – Zahn oder Haarbüschel
30. Kopie eines bekannten Films – Fotokopie eines Stück Tesafilms
31. BMW – Brot mit Wurst
32. Staubsauger – stark eingestaubter Babyflaschensauger
33. CD – Stück CD Seife

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

47. Statue der Liebe

Es werden 3-4 Paare (natürlich auch das Hochzeitspaar) ausgewählt. Ein Paar bleibt im Saal, in deren Mitte sich zwei Stühle befinden, die anderen werden aus dem Saal geschickt. Das erste Paar soll sich nun überlegen wie eine Statue aussieht, die ein Liebespaar darstellt. Dann soll dieses Paar diese Statue mit Hilfe der zwei Stühle (oder auch nur mit einem Stuhl) bilden. Egal ob auf den Stühlen sitzend, liegend, stehend, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn das Paar die endgültige Stellung gefunden hat, muss es in dieser verharren. Nun wird die Braut, der Bräutigam, oder eine andere Person in den Saal geholt. Diese Person soll sich nun diese Statue ansehen und Verbesserungsvorschläge machen, d.h. das Paar so „hinbiegen“ wie er denkt, dass so eine Liebesstatue aussehen muss.

Ist er fertig, muss er den Platz einnehmen, welchen Geschlechts er angehört. Dies wird nun bis zum Schluss so weitergeführt. Halten Sie Ihre Fotoapparate bereit.

48. Jede Woche einen Gruß

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49. Kunstwerk in Gemeinschaftsarbeit

Ein großes Foto oder die Kopie eines bekannten Gemäldes wird in gleichgroße Quadrate zerschnitten. Etwa 5×5 – maximal 10×10 cm. Auf der Rückseite muss die Lage des Teils vermerkt sein (A1, A2, B1, B2). Auf einer Staffelei wird dann ein weißes Plakat in der Größe des Originals aufgestellt und alle Planquadrate darauf eingezeichnet.

Die einzelnen Teile der Vorlage kommen in einen Korb und die Gäste können jeweils einen Zettel daraus ziehen. Nun muss jeder Gast dieses Bild in das entsprechende Planquadrat (A1, A2 usw) zeichnen. Auf diese Weise entsteht ein echtes Unikat. Außerdem lernen sich die Gäste beim Malen besser kennen, denn es werden immer viele Gäste um diese Staffelei stehen um das Kunstwerk bei seiner Entstehung zu beobachten.

50. Dreh dich

Oftmals kennen sich die Gäste untereinander nicht so richtig. Hier bietet es sich an, gleich zu Beginn der Feier mit einem solchen Kennenlernspiel zu starten. Die Stimmung ist gleich ausgelassener und die Gäste gehen später lockerer miteinander um.

Ein Spielleiter gibt einfach ein Thema vor, die Gäste müssen sich mit Ihrem rechten Nachbarn darüber 2 Minuten unterhalten. „Wo war dein letzer Urlaub?“, „Wo arbeitest du?“, „Was ist Deine Lieblingsmusik?“, „Woher kennst Du das Brautpaar?“ usw….

Stehen alle Gäste noch, kann man dies auch im Kreis machen. Ein innerer Kreis und die andere Hälfte der Gäste bildet einen äußeren Kreis. So stehen sich immer zwei gegenüber und der Spielleiter kann so einen Kreis weiter drehen um jeden einen neuen Gegenüber zu präsentieren.

So etwas geht aber auch einfach als Zettel. Muss dann jedoch vom Brautpaar vorbereitet werden. Für jeden Gast gibt es einen Zettel mit den Informationen: Name, Status (Verwandtschaftsverhältnis, Beruf, Hobbys und vielleicht noch etwas über eine besondere Eigenschaft des Gastes. Diese Zettel werden dann vom Brautpaar gleich zu Beginn an jeden Rücken geheftet. So heißt es dann auch „Dreh dich“.

51. LOS Getrinke

Bei diesem Spiel werden soviele Lose vorbereitet, wie Gäste erwartet werden. Jedes Los hat eine Nummer, die einem bestimmten Getränk zugeordnet wurde. Bei der Getränkeauswahl sind keine Grenzen gesetzt (Milch, Wasser, Mixgetränke aller Art, Alkohol,…)

Jeder Gast, der kommt, zieht aus einem Behälter ein Los. Nach einer gewissen Zeit werden die Leute einzeln aufgerufen (Losnummer 1,2, 3, usw.) und nach vorne gebeten. Dann wird verkündet, welches ‚Gebräu‘ der jeweilige Gewinner trinken darf. Wer seinen ‚Saft‘ nicht trinkt, muss sich zugunsten des Brautpaars freikaufen. Wenn Sie ganz fiese Getränke vorbereiten wollen, sollten Sie auch Nieten in die Lose mischen. Es sollte nur eine Gewisse Anzahl von Gewinnern sein, die alle gleichzeitig nach vorne gebeten werden können. Denn, wenn die Leute sehen, was Sie erwartet, kann es vorkommen, dass sich nicht mehr melden.

52. Ballonpost

Alle Hochzeitsgäste schreiben auf Postkarten, die an das Brautpaar adressiert sind, irgendwelche Überraschungen, zum Beispiel Einladungen oder kleine Geschenke. Die Postkarten werden dann an mit Gas gefüllte Ballons gebunden und am Tag der Hochzeit auf die Reise geschickt. Ein wunderschönes Bild, wenn alle Ballons gleichzeitig in die Luft steigen. Die Überraschungen, die auf den Postkarten versprochen wurden, müssen erfüllt werden, wenn die Karte an das Brautpaar zurückgeschickt wird.

53. Socken hacken

Für dieses Spiel braucht man 3 oder mehr Hackklötze, jeweils ein kleines Beil, ein Cent-Stück pro Hackklotz, 3 oder mehr Paar Tennissocken und pro Mitspieler eine Augenbinde.
Man stellt zu Beginn die Hackklötze mit genügend Abstand nebeneinander auf und legt auf jedes Hackklotz ein Centstück. Jetzt wird pro Hackklotz ein freiwilliger Mann aus dem Publikum geholt, der auch Spaß versteht. Diese Männer werden nun hinter dem Klotz stehender weise platziert. Die Kandidaten sollten vorher den Hackklotz fühlen können, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen.

Den Herren hinter dem Klotz wird nun erklärt, dass sie mit verbundenen Augen die Centmünze so schnell wie möglich mit dem Beil treffen müssen, bevor einer seiner Spielgegner es vor ihm schafft. Der Gewinner darf nämlich die Braut küssen.
Bevor das Spiel nun entgültig beginnt, müssen die Männer Schuhe und Socken ausziehen. Wenn den Männern die Augen verbunden werden, tauscht jemand heimlich die Centstücke gegen die ausgezogenen Socken aus.

Die Männer hacken nun wahrscheinlich wie wild auf ihren Socken rum, um die Centmünze als erster zu treffen. Nach kurzer Zeit (1-2 Minuten) wird das Spiel gestoppt und die Kandidaten müssen die Augenbinde abnehmen. Die Männer werden sehen, dass sie nun ihre Socken kurz und klein geschlagen haben. Als Trost bekommen die Männer jetzt ein Paar Tennissocken, damit sie nicht ohne Socken herum laufen müssen.

54. Strümpfe anziehen

Bei diesem Spiel benötigt man mindestens drei Mitspieler. Man kann auch Frauen gegen Männer antreten lassen. Jeder Mitspieler setzt sich auf einen Stuhl, zieht einen Schuh aus und krempelt sich gegenbenenfalls ein Hosenbein hoch. Nun werden den Mitspielern je ein Paar dicke Gummihandschuhe gereicht, die angezogen werden müssen. Jetzt werden jedem Mitspieler die Augen verbunden. Dann gibt man jedem Mitspieler ein Pack Strümpfe in die Hand und bitte sie die Strümpfe auszupacken und anschließend anzuziehen. Wer zuerst fertig ist, kann sich als Sieger feiern lassen.

55. Dreibein Wettlauf

Alle was Sie für dieses Spiel benötigen, ist eine Start- und eine Ziellinie. Alle Mitspieler bilden sich zu zweier Teams zusammen. Am besten eignen sich immer zwei Mitspieler, die ungefähr gleich groß sind. Nun müssen sich die Mitspieler nebeneinander stellen, damit die zwei Beine in der Mitte zu einem Bein zusammen gebunden werden können.

Wenn alle Teams startklar sind, müssen sie auf Kommando versuchen, gemeinsam zur Ziellinie zu laufen. Das Rennen gewinnt das Team, welches die Ziellinie zuerst passiert hat.

56. Die Karten im Eimer

Dieses lustige Spiel kann in Gruppen sowie auch mit wenigen Spielern gespielt werden. Es werden bei diesem Spiel ein großer Eimer und zwei Kartenspiele mit unterschiedlichen Rückseiten benötigt. Der Eimer wird mit der Öffnung nach oben auf den Boden gestellt. Jede Gruppe bekommt ein Kartenspiel. Aus 3m Entfernung müssen die Mitspieler nun abwechselnd versuchen, eine Karte in den Eimer zu werfen.

Nachdem alle Karten geworfen wurden, werden alle Karten gezählt, die im Eimer gelandet sind. Für jede Karte von zwei bis zehn bekommt die Mannschaft einen Punkt. Für jede Bildkarte und Ass erhält die jeweilige Gruppe zwei Punkte. Zu beachten sind die unterschiedlichen Rückseiten der Karten! Die Gruppe mit dem meisten Punkten gewinnt die Runde!

Es bedarf wahrscheinlich ein bisschen Übung, um die Karten so zu werfen, dass Sie auch im Eimer landen.

57. Das knifflige Hochzeitsrätsel

Dies ist ein recht entspanntes Spiel, bei dem es aber auch sehr lustig zugehen kann. Vor Beginn des Spiels druckt man einfach diese Rätsel-Vorlage aus. Des weiteren benötigen Sie ausreichend Textmarker und eventuell eine Stoppuhr.

Dieses Rätsel kann entweder in der Hochzeitsgesellschaft oder auf den Tischen verteilt werden. Dies sorgt für eine durchgehende Unterhaltung auf der Feier. Man könnte dem ersten Gast, der das komplette Rätsel gelöst hat, einen kleinen Preis verleihen. So etwas sorgt bekanntermaßen immer für eine große Teilnahme.

Alternativ kann man dieses Rätsel auch dem Brautpaar vorlegen und es von ihnen gemeinsam lösen lassen. Und je schneller sie es schaffen, desto größer könnte der Preis ausfallen. In einem Copy-Shop lässt sich das Rätsel auch in Postergröße ausdrucken lassen. Dann kann das Brautpaar das Rätsel an der Wand lösen und alle Gäste können zuschauen und vielleicht selber heimlich mitraten.

58. Ballonblasen

Zu Beginn werden mehrere gleichgroße Teams gebildet, die sich zu einem Kreis zusammen stellen. Als nächstes müssen die Teams ihren Ballon aufblasen. Auf LOS des Spielleiters, werden die Ballons in die Luft geworfen. Durch Pusten soll verhindert werden, dass der Ballon den Boden berührt. Die Gruppe, die ihren Ballon am längsten in der Luft behalten kann, gewinnt das Spiel.

59. Brauteltern füttern Gäste

Bei diesem Spiel müssen die Brauteltern mit verbundenen Augen die Hochzeitsgäste füttern, frisieren, waschen,… Sollte man eventuell am Ende des Abends spielen, wo das Aussehen der Gäste vielleicht nicht mehr ganz so wichtig ist.

60. Der tanzende Strohhut

Folgendes Spielmaterial wird benötigt: Ein großer Strohhut, 12 Plastik Ü-Eier und 12 Wünsche, die dem Brautpaar erfüllt werden müssen.

Bei diesem Spiel ist das Brautpaar ausnahmsweise mal nur Zuschauer. Vor dem Spiel jedoch, hat das Brautpaar an die Spielleiter 12 Wünsche geäußert, die es von seinen Gästen in den nächsten 12 Monaten erfüllt haben möchte. Diese 12 Wünsche werden, jeder mit einem anderen Monat versehen, auf kleinen Zetteln notiert und jeweils in ein gelbes Plastik-Ü-Ei gesteckt. Alle Plastikeier kommen in einen Korb und werden gemischt.

Nun kann das Spiel beginnen. Es werden möglichst viele Gäste auf der Tanzfläche benötigt. Einer der Gäste bekommt den Strohhut aufgesetzt. Sobald jetzt die Musik anfängt zu spielen, muss der Gast mit dem Hut versuchen, diesen so schnell wie möglich an einen anderen Gast loszuwerden. Stoppt die Musik, muss der Gast, der jetzt den Hut auf hat, zum Brautpaar gehen und sich ein Ei aus dem Korb nehmen. Das Ei wird geöffnet und der Erfüllungsmonat sowie der Wunsch des Ehepaares werden laut vorgelesen. Natürlich muss der Gast dem Paar diesen Wunsch im vermerkten Monat erfüllen.

So geht das Spiel seinen Lauf, bis 12 Gäste einen mehr oder auch weniger angenehmen Wunsch erhalten haben, dem sie dem Brautpaar in einem der folgenden 12 Monate erfüllen muss.

61. Haushaltsgeräte-Raten

Bei diesem Spiel müssen Sie 6 Stühle, 5 Haushaltsgeräte und eine Bockwurst bereit halten.

Zuerst müssen Sie 5 Männer suchen und den Bräutigam und außerdem noch 3 oder mehr Frauen. Den teilnehmenden Frauen und der Braut werden die Augen verbunden. Sie müssen den Raum verlassen.

Die Männer setzen sich auf die sechs Stühle, die in einer Reihe aufgestellt sind. Der Bräutigam muss sich allerdings auf den letzten Platz ganz außen setzen. Jeder der Männer bekommt nun ein Haushaltsgerät in die Hand gedrückt, der Bräutigam erhält die Bockwurst. Die Männer müssen ihre Gegenstände auf dem Schoß halten und mit beiden Händen gut festhalten.

Nun wird die erste Frau hereingeführt und muss ein Gerät nach dem anderen erraten. Großes Gelächter gibt es, sobald die Frau bei dem Bräutigam angelangt ist. Eine Frau nach der anderen lässt nun diese Spiel über sich ergehen. Zuletzt ist die Braut an der Reihe. Die Mitspielerin, die die meisten Geräte richtig erraten hat, gewinnt dieses Spiel.

62. Der Kutscher

Der Kutscher ist wohl ein sehr bekanntes und bei allen sehr beliebtes Spiel. Auf die Tanzfläche werden 9 Stühle gestellt. Es sollen 4 Räder einer Kutsche, 2 Plätze für das Brautpaar darin, 1 Stuhl für den Kutscher und davor 2 Stühle als vorgespannte Pferde aufgestellt werden. Das Brautpaar nimmt in der Mitte Platz und erhält die Rollen von König und Königin. Dann gibt es noch die Gäste, die die Räder, Pferde und Kutscher darstellen.

Wenn die Geschichte vorgelesen wird, muss derjenige, derren Name genannt wird, eine Runde um seinen Stuhl laufen. Fällt der Begriff „Kutsche“ sind alle Personen gemeint und bei „Räder“ alle 4 Räder.

Der Spielführer liest nun die Geschichte vor. Das Vorlesen sollte vorher geübt werden, denn an einigen Stellen sind die Pausen und das richtige Timing sehr wichtig!

Geschichte:
Es war einmal vor langer Zeit, da fuhr ein König mit seiner Königin in einer schönen Kutsche, gelenkt von seinem treu ergebenen Kutscher. Mit ihren stolzen Pferden waren sie über an diesem wunderschönen Tag unterwegs und waren nun auf der Rückfahrt zu ihrem wunderschönen Schloss. Der König vertraute seinem Kutscher, denn der Kutscher war wirklich ein sehr guter Kutscher, ein ausgezeichneter Kutscher der sie immer gut gefahren hatte.

Kurz, ein fantastischer Kutscher.

Plötzlich, aus bis heute unerklärlichen Gründen, rumpelte die ganze Kutsche. Die Pferde scheuten und drohten über Stock und Stein zu flüchten. Der König fragte besorgt: „Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher was ist mit den Pferden los. Ist etwa das linke Hinterrad gebrochen, als du über Stock und Stein gefahren bist?“. Darauf sagte der Kutscher zum König: “ Nein mein König, ich glaube eher es war das rechte Hinterrad. Ist mit der Königin alles in Ordnung?“ Daraufhin sagt die Königin zum Kutscher: „Kutscher, ist denn mit den Pferden alles in Ordnung?“ Der Kutscher sagte zur Königin: “ Nein, die Pferde sind nur beunruhigt. Ich werde einmal von der Kutsche absteigen und die Pferde beruhigen.“

Der König sagte zu seinem Kutscher: “ Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, gehe bitte um die Kutsche und sieh dann auch nach allen Rädern.“ Der Kutscher ging um die Kutsche und kontrollierte das rechte Vorderrad, dann das rechte Hinterrad, das linke Hinterrad und das rechte Vorderrad und zum Schluss die Kutsche. Danach stieg er wieder auf die Kutsche und nahm die Zügel der Kutsche wieder in seine Hand.

Der König sah seine Königin an und fragte dann den Kutscher: “ Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, mein herzallerliebster Kutscher, Du mein einziger Kutscher, welches von den Rädern war denn nun gebrochen?“ Daraufhin sagte der Kutscher zum König: “ Es war weder das rechte Vorderrad, noch das rechte Hinterrad, das linke Hinterrad und auch nicht das linke Vorderrad. Die Kutsche ist auch voll in Ordnung. Es war wahrscheinlich nur ein großer Ast, der gegen die Kutsche geflogen ist und damit die Pferde scheu gemacht hat“ Die Königin sagte darauf zu ihrem liebsten Kutscher: “ Kutscher, dann können wir jetzt unbesorgt wenden und wieder nach Hause ins Schloss zurückkehren?“ Der Kutscher sagte zur Königin: „Aber ja, meine Königin. Wir sind bald wieder zurück im Schloss.

Der Kutscher trieb die Pferde an, wunderschöne Pferde. Sodann fuhren Sie zurück. Im Schloss angekommen, stieg der Kutscher von der Kutsche, geleitete den König und die Königin aus der Kutsche, spannte die Pferde ab, kontrollierte noch einmal alle Räder. Das rechte Vorderrad, das linke Vorderrad und das rechte Hinterrad und das linke Hinterrad.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben der König, die Königin, der Kutscher, die Pferde und die Kutsche auch heute noch in dem Schloss.

63. Die Geburt des Kindes

Bei diesem Spiel handelt es sich nur um eine andere Variante des Kutscher-Spiels. Diese Geschichte macht sich gut, wenn das Brautpaar ein Baby plant oder in nächster Zeit erwartet. Hier werden 8 Stühle in eine Reihe gestellt. Die 8 Freiwilligen übernehmen die Rolle des Kind, des Vaters, der Mutter, des Bürgermeisters, der Hebamme, des Onkel, der Tante und der Braut.

Die Geschichte:
In einem kleinen Dorf erreichte eine frohe Nachricht eine kleine Familie. Nun wartete man ungeduldig auf den Klapperstorch, der sich endlich geneigt zeigte ein KIND zu bringen. Der VATER und die MUTTER hatten sich schon lange auf das KIND gefreut. Als die Geburt des KINDES kurz bevorstand, hatten der VATER und die MUTTER bereits dem ONKEL und der TANTE geschrieben, dass sie bald ein KIND bekommen würden. Auch mit der HEBAMME hatten sie über die baldige Geburt des KINDES gesprochen. Endlich war es soweit. Schon am frühen Morgen spürte die MUTTER, dass das KIND jeden Augenblick kommen würde.

„Schnell“ rief die MUTTER dem VATER zu. Der VATER lief schnell zur HEBAMME um Ihr zu sagen, dass das KIND jeden Augenblick kommen könne. Der VATER musste weit laufen, denn die HEBAMME wohnte neben dem BÜRGERMEISTER. In der Zwischenzeit wurde es immer schlimmer mit der MUTTER, die jetzt genau wusste, dass das KIND jeden Augenblick geboren würde. Zum Glück kamen der VATER und die HEBAMME gerade rechtzeitig zur Geburt des KINDES. Der BÜRGERMEISTER, der davon erfahren hatte, kam auch mit.

„Oh“ riefen der VATER und die MUTTER. Wir haben ein KIND, … ein KIND, … ein eigenes KIND, ein gutes KIND, ein gesundes KIND, ein schönes KIND. Die HEBAMME strahlte über Ihr ganzes Gesicht beim Anblick des KINDES. Der BÜRGERMEISTER freute sich über den neuen Bürger und gratulierte der MUTTER und dem VATER zur Geburt des KINDES. ONKEL und TANTE schickten ein Glückwunschtelegramm, das jedoch der BÜRGERMEISTER brachte, da der Postbote krank im Bett lag. Einige Zeit später kamen dann der ONKEL und die TANTE zu Besuch, um das KIND zu sehen.

Der VATER veranstaltete ein kleines Fest und lud ALLE ein. Da saßen sie nun, aßen und tranken und freuten sich. Der VATER, die MUTTER, das KIND, das gar nicht wusste worum es ging, die HEBAMME, der ONKEL, die TANTE und natürlich der BÜRGERMEISTER durfte nicht fehlen.

Nun kam das KIND in die Schule, die gegenüber dem Haus des BÜRGERMEISTERS stand. VATER und MUTTER waren sehr stolz auf das KIND, denn es war sehr gut in der Schule. Von Zeit zu Zeit kamen ONKEL und TANTE zu Besuch und brachten dem KIND manchmal auch Geschenke mit. Das KIND wurde älter und erwachsen. Eines schönen Tages gab es ein großes Fest, denn das KIND nahm sich eine BRAUT und heiratete. Sie gingen ins Rathaus zum BÜRGERMEISTER. Der BÜRGERMEISTER traute das KIND und seine BRAUT. Trauzeuge waren der ONKEL und die TANTE. Anschließend gratulierten der VATER, die MUTTER, die HEBAMME, der ONKEL und die TANTE dem KIND und seiner BRAUT zur Hochzeit. Natürlich gratulierte auch der BÜRGERMEISTER, im stillen freute er sich schon auf ein neues KIND.

64. Der namenlose Steckbrief

Schicken Sie jedem Hochzeitsgast mit seiner Einladungskarte einen Steckbrief. Die Gäste sollen ihn zu Hause ausfüllen und zur Hochzeit mitbringen – die Zeile für den Namen bleibt allerdings frei. Vor der Feier werden die Steckbriefe eingesammelt und gemischt. Jeder Gast muss nun einen Steckbrief ziehen und herausfinden, welcher andere Hochzeitsgast sich dahinter verbirgt. Erst wenn die richtige Person gefunden ist, darf der Name eintragen werden!

65. Die Zeitkapsel

Stellen Sie auf jeden Tisch der Hochzeitstafel eine Einwegkamera: Die Hochzeitsgäste sind während mancher Wartezeit beschäftigt und machen viele Fotos von sich und ihren Tischnachbarn. Lassen Sie die Fotos entwickeln und suchen Sie die besten aus. Schließen Sie diese Erinnerungen in eine schöne Holzkiste. Eine Flasche Wein und etwas Dekoration vom Fest kommt noch dazu. Verschließen Sie die Kiste mit einem Vorhängeschloss, welches das Brautpaar erst an seinem ersten Hochzeitstag öffnen darf – die beiden werden sicherlich Augen machen!

66. Mumie mit Hut

An diesem Spiel können beliebig viele Paare teilnehmen. Pro Paar werden zwei Rollen mittelstarkes Toilettenpapier und ein Hut benötigt. Eine Person von jedem Zweierteam stellt sich mit an den Körper gepressten Armen gerade hin. Der andere Spieler soll nach dem Startzeichen seinen Partner von unten nach oben einwickeln. Reißt das Papier, kann es neu angesetzt werden. Wer es als erster schafft, dass von der Mumie, der noch zum Schluss der Hut aufgesetzt werden muss, nur noch die Schuhe zu sehen sind, ist der Sieger.

67. Kleider anziehen

Jedem mitspielenden Paar werden erst einmal die Augen verbunden. Dann legt man vor jedes Paar zwei Kleiderberge (Ober- und Unterbekleidung bunt gemischt), und zwar vor die Dame Herren- und vor die Herren Damenbekleidung. Nach dem Abtasten der „Gegenstände“ muss jeder die Bekleidung anziehen. Wer zuerst fertig ist und alle Kleidungsstücke verwendet hat, kann sich als Sieger feiern lassen.

68. Das Spiel mit dem Zahnstocher

Für dieses Spiel benötigen Sie so viele Zahnstocher wie Mitspieler und einen Ring. Die freiwilligen Mitspieler stehen in einem Kreis (Mann und Frau immer abwechselnd). Jeder hat einen Zahnstocher im Mund. Bei einem ist ein Ring drauf. Dieser Ring muss nun von einem zum anderen Zahnstocher geführt werden ohne das dieser runterfällt.

Hochzeitsspiele für das Brautpaar

69. Ehetauglichkeitstest

Nudelholz oder Bierflasche? Das Brautpaar wird mit dem Rücken zueinander auf zwei Stühle gesetzt. Jeder der beiden bekommt eine Bierflasche und ein Nudelholz in die Hand. Der Spielleiter stellt verschiedene Fragen. Beispiel: Wer von Euch beiden fährt besser Auto? Bräutigam und Braut müssen dann gleichzeitig eines der Symbole in die Luft halten. Für dieses Spiel kann man auch Schilder vorbereiten. Für jeden ein „Er“ und ein „Sie“ Schild. Für jede gleiche Antwort gibt es einen Punkt.

Beispiel – Fragen:
» Wer kann schlechter Nein sagen?
» Wer machte den ersten Annäherungsversuch?
» Wer ist unternehmungslustiger?
» Wer will sich nach einem Streit zuerst versöhnen?
» Wer ist zuverlässiger?
» Wer kann besser kochen?
» Wer kann besser mit Finanzen umgehen?
» Wer lässt sich lieber bedienen?
» Wer braucht am Morgen länger im Bad?
» Wer hat das Sagen?
» Wer tratscht länger am Telefon?
» Wer räumt nach dem Essen die Küche auf?
» Wer hat den größeren Dickkopf?
» Wer ist verständnisvoller beziehungsweise toleranter?
» Wer ist der größere Nachtschwärmer?
» Wer schläft heute Nacht (Hochzeitsnacht) eher ein?
» Wer steht am Sonntag auf und bringt das Frühstück ans Bett ?
» Wer steht nach dem Essen zuerst auf und macht den Abwasch ?
» Wer geht um Mitternacht noch mit dem Hund?
» Wer wird in ein paar Jahren in der Nacht wegen dem kreischenden Nachwuchs aufstehen ?
» Wer vergibt zuerst nach einem Streit?
» Wer kann besser verlieren ?
» Wer unternahm den ersten Schritt beim Kennenlernen ?
» Wer steht unter den Pantoffeln ?
» Wer ist eifersüchtiger ?
» Wer ist verantwortlich für die technischen Reparaturen im Haus ?
» Wer ist gesundheitsbewusster ?
» Wer bleibt abends lieber zuhause, um TV zu gucken ?
» Wer ist für die Verhütung verantwortlich ?
» Wer schnarcht öfter?
» Wer ist der Partylöwe ?
» Wer schläft heute Nacht (Hochzeitsnacht) früher ein ?
» Wer hat die Initiative beim 1. Kuss ergriffen?
» Wer ist der bessere Autofahrer?
» Wer geht öfter Lebensmittel einkaufen?
» Wer kocht besser?
» Wer ist trinkfester?
» Wer hat in eurer Beziehung die Hosen an?
» Wer ist attraktiver?
» Wer ist im Schlafzimmer dominanter?
» Wer ist lauter im Bett?
» Wer kann besser verlieren?
» Wer ist entscheidungsfreudiger?
» Wer wartet öfter auf den anderen?
» Wer hat mehr Sex-Appeal?
» Wer hat die Macht über die Fernbedienung?
» Wer verführt den anderen öfter?
» Wer ist der größere Langschläfer?
» Wer jammert mehr, wenn er krank ist?
» Wer flirtet mehr?

Auswertung:
1 – 4: Von dieser Ehe sollte (wenn noch möglich) abgeraten werden.
5 – 8: Dem Paar ist ein seelsorgerisches Gespräch dringend nahe zulegen
9 – 12: Aller Anfang ist schwer, doch wir geben die Hoffnung nicht auf
13 – 16: Deutsche Durchschnittsehe
17 – 20: Gute Startbedingungen
über 20: Das Paar darf bereits nächstes Jahr goldene Hochzeit feiern, da es vor Harmonie nur so strotzt.

70. Luft raus

Bei diesem Spiel brauchen Sie nur 10 Luftballons. Das Brautpaar bekommt jeweils 5 Luftballons, die so schnell wie möglich aufgepustet werden müssen. (egal wie groß) Wenn dies geschafft ist, wird den Beiden mittgeteilt, dass sie jetzt ohne Hilfe von Händen und Füßen die Luftballons zerstören müssen. Sie dürfen lediglich die Körper der anderen Gäste dafür benutzen. Nachfolgend die Stationen, an der die Ballons die Luft verlieren sollen.

» Der erste darf selbst gewählt werden.
» Den zweiten Ballon bei einem frei gewählten Hochzeitsgast vorne etwas unterhalb des Bauches.
» Den dritten Ballon am Hintern einer Frau/ eines Mannes.
» Den vierten Ballon auf dem Schoss eines anderen Mannes/ einer anderen Frau, der/die dabei auf einem Stuhl sitzt.
» Der letzte Ballon wird auf einen am Boden liegenden Mann gelegt und die Frau muss ihn dort zum Platzen bringen.

71. Das Leiter-Spiel

Bei diesem Spiel benötigen Sie eine Leiter, Handschellen und 1 Partybrötchen pro Gast. Die Leiter wird in die Mitte des Raumes gestellt. Der Bräutigam wird gebeten mit seiner Frau dazuzukommen.

Dem Bräutigam werden die 5 Fragen gestellt. (Am besten solche Fragen, die er nicht beantworten kann z.B. Wie ist der Hochzeitstag deiner Schwiegereltern? Wie alt ist die komplette Familie deiner Frau in Tagen? Der Organisator muss allerdings die richtigen Antworten kennen. Für jede Frage, die er nicht beantworten kann, muss er eine Stufe der Leiter hochgehen. Wenn die Fragen fertig gestellt sind und der Bräutigam seinen Platz auf der Leiter gefunden hat, wird er mit den Handschellen an der Leiter festgemacht.

Nun kommt die Braut ins Spiel. Sie muss nun die Partybrötchen verkaufen. Jedes für 1 Euro. In einem der Brötchen ist der Schlüssel versteckt. Derjenige, der das Brötchen mit dem Schlüssel hat, darf den Bräutigam befreien.

72. Das Ohrenspiel

Für dieses Spiel benötigt man große Pappteller. Es müssen so große Löcher hineingeschnitten werden, so dass man ein Ohr durchstecken kann. Die Braut oder der Bräutigam muss dann mit verbundenen Augen den Partner durch Befühlen der Ohren herausfinden.

73. Füttere mich

In ein Bettlaken werden 5 Öffnungen geschnitten. Eins für den Kopf, zwei für die Hände und zwei für die Füße. Der Bräutigam steckt seinen Kopf in das dafür vorgesehene Loch. Die Braut stellt sich dann hinter ihren Mann und steckt ihr Hände durch die dafür vorgesehenen Löcher im Laken. Die Hände des Mannes kommen in die Löcher für die Füße. Man kann vor das Tuch noch einen Strampler festmachen, so dass es aussieht, als wäre der Mann ein Baby. Nun folgt die Geschichte und die Frau muss ihren Mann füttern, Zähne putzen und und und. Die Geschichte kann jeder nach Belieben variieren und umgestalten.

Geschichte:
Ein Tag im Leben des XXX. Früh am Morgen wacht xxx auf und reibt sich die Augen. Er gähnt und geht (Schuhe trappeln) ins Badezimmer um sich die Zähne zu putzen (Zahnbürste mit Sahne wird gereicht). Nach dem Zähneputzen spült sich xxx den Mund aus (Glas Wasser wird gereicht). Nun noch schnell die Haare kämmen (Kamm) und schon kann der Tag beginnen. xxx geht in die Küche um zu frühstücken. Heute wird ein schwerer Tag, deshalb stärkt sich xxx mit einem Müsli (Müsli mit Milch). Als Nachtisch bekommt xxx einen Pudding oder Negerkuss. Danach noch den Mund abputzen (Serviette) und los geht’s. …!

Alles muss natürlich auf einen kleinen Tisch vorbereitet werden. Das Loch darf nicht zu groß sein, damit diese Schweinerei nicht in einer kleinen Katastrophe endet. Für die Gäste aber immer wieder ein Hingucker.

74. Brautkuss verkaufen

Die Braut geht gemeinsam mit den Brautjungfern durch die Hochzeitsgesellschaft und verkauft Küsse auf die Wange um einen selbst festzulegenden Betrag. Dies soll die Hochzeitskasse des Brautpaares ein wenig aufbessern.

75. Wadenraten

Die Braut oder der Bräutigam müssen den Raum verlassen und bekommen die Augen mit einem Tuch verbunden. Man sucht im Raum 10 freiwillge Frauen für den Bräutigam und 10 freiwillige Männer für die Braut. Durch tasten der Waden müssen dann beide herausfinden, welche Wade die des Partners ist. Es ist immer wieder lustig, wenn in der Frauengruppe ein Mann oder bei der Männergruppe eine Frau mit spielt.

76. Das Puzzle-Spiel

Vor der Hochzeit wird ein Puzzle von einem Foto des zukünftigen Brautpaares angefertigt. Während der Feier verteilen Sie zehn Puzzleteile unter den Hochzeitsgästen. Danach überreichen Sie den Rest an das Brautpaar, sie sollen das Motiv – soweit möglich – zusammenbauen. Im Laufe des Abends müssen die fehlenden Teile von Braut und Bräutigam ertanzt werden. Das heißt, bei jedem Tanz mit einem Hochzeitsgast muss nach einem fehlenden Puzzelstück gefragt werden. Ist das Puzzle komplett, wird dem Hochzeitspaar ein Geschenk überreicht.

77. Wünsche zur Hochzeit

Dieses Spiel kann gleichzeitig als Geldgeschenk gemacht werden. Zu den einzelnen Wünschen sollte das passende Geschenk überreicht werden:

  • Wir wünschen, dass keiner von Euch aus dem Rahmen fällt. (Bilderrahmen)
  • Wir wünschen Euch, dass Ihr immer einen klaren Durchblick habt. (Scheibenreiniger)
  • Wir wünschen Euch, dass es in Eurer Ehe nie eine Ausrutscher gibt. (Streusalz)
  • Wir wünschen Euch, dass Ihr immer sauber bleibt. (Seife)
  • Wir wünschen Euch, dass Eure Ehe wie geschmiert läuft. (Öl)
  • Wir wünschen Euch, dass in Eurer Ehe jeder einmal zu Wort kommt. (Pflaster)
  • Wir wünschen ihm, dass sie nie Kopfschmerzen hat. (Aspirin)
  • Wir wünschen Euch, dass jeder von Euch weiß wo es lang geht. (Wegweiser oder Landkarte)
  • Wir wünschen Euch, dass Ihr von nun an alles gemeinsam macht. ( z.B. einen Besen mit 2 Stielen basteln)
  • Wir wünschen, dass Euch dieser Kies niemals ausgeht. (Geld)
  • Wir wünschen uns, dass wir in 25 Jahren wieder mit Euch ein Fest feiern.

78. Das Angelspiel

Beim Angelspiel kann das Brautpaar entweder Gut- oder Schuldscheine angeln. Bringen Sie zu Papier, was dem Hochzeitspaar Gutes widerfahren soll, aber auch welche Verpflichtungen sie gegenüber verschiedenen Hochzeitsgästen übernehmen müssen. Beispiele für Gutscheine – kann vom Brautpaar eingelöst werden:
» Beim Brautpaar werden die Fenster geputzt
» Für das Brautpaar wird ein 5-Gänge Menü serviert
» Für das Brautpaar wird ein romantischer Ausflug organisiert

Beispiele für Schuldscheine – kann von den Hochzeitsgästen eingelöst werden:
» Das Brautpaar wäscht Ihr Auto
» Das Brautpaar richtet eine Grillfeier für Sie aus
» Beim Frühjahrsputz werden Sie vom Brautpaar untersützt

Schreiben Sie Ihre obigen Ideen auf bunte Papierfische und befestigen Sie eine oder mehrere Büroklammern an jedem Fisch. Bei der Hochzeitsfeier ziehen verschiede Hochzeitsgäste jeweils einen Fisch aus einem Korb und vermerken ihren Namen darauf. Glück hat der, der seinen Namen unter einen Schuldschein schreiben kann. Zu Beginn des Spiels werden alle Fische auf der Tanzfläche verteilt. Danach bekommt die Braut eine Angel mit einem Magneten an der Schnur (z.B. Büroklammern). Mit einem Tuch werden ihr die Augen verbunden. Auf Zuruf des Bräutigams muss sie nun möglichst viele Fische in einer bestimmten Zeit an Land ziehen. Nach Ablauf der Zeit übernimmt der Bräutigam den Part der Braut und umgekehrt.

79. Baby wickeln

Die Braut und der Bräutigam müssen jeweils nur mit einer Hand ein Baby (große Puppe oder Teddy) wickeln. Dazu gehört auch ausziehen, saubermachen, eincremen, pudern und wieder anziehen.

80. Glückpfeile

Jeder Gast bekommt einen „Post-It Zettel“ auf dem er einen individuellen Wunsch vermerkt, z.B. Autowaschen, Wohnung aufräumen, Einladung zum Essen, Babysitten oder oder oder. Die Zettel werden an einer Holzwand befestigt. Das Brautpaar bekommt nun 6 Dartpfeile. Bei den ersten drei Treffern muss der jeweilige Hochzeitsgast den Wunsch erfüllen. Bei den zweiten drei Treffern muss das Brautpaar die Wünsche bei dem jeweiligen Gast erfüllen.

81. Das Ballonspiel

12 Ballons, gefüllt mit Konfetti und einem Zettel auf dem etwas „Gutes“ für das Brautpaar steht und einem weiteren Zettel auf dem sich der Name eines Gastes befindet, werden an einer Leine aufgehängt.

Dem Bräutigam werden die Augen verbunden. Er bekommt nun etwas zum Zerstechen der Ballons in die Hand. Auf Kommando der Braut wird der Bräutigam zu den Ballons gesteuert um diese zu zerstechen. Anschließend liest die Braut nach jedem zerplatzten Ballon die Zettel vor.

Es sollten aber nicht immer nur „Gute Sachen“ für das Brautpaar darin sein. Nieten oder Dinge, die das Brautpaar für den Gast erledigen muss z.B. Einladung zum Grillen, Weihnachtsplätzchen backen,… gehen auch.

82. Kennt ihr eure Gäste – Variante 1?

Das Brautpaar wird auf die Tanzfläche geführt. Anschließend werden auf jeden Tisch Zettel gelegt, auf denen verschiedene Gruppen notiert sind, beispielsweise:
Gruppe 1 = Rentner / Gruppe 2 = Vegetarier / Gruppe 3 = Aktive Sportler in einem Verein / Gruppe 5 = Brillenträger, Kontaktlinsenträger / Gruppe 6 = Alle die im Juni geboren wurden und so weiter.
Die Gruppen werden nacheinander als Gruppe 1, Gruppe 2,… aufgerufen. Das Brautpaar muss nun erraten, was die Gemeinsamkeit dieser Gäste ist.

83. Kennt ihr eure Gäste – Variante 2?

Dieses Spiel ist eine etwas andere Variante des ersten Spiels. Im Vorfeld müssen etwas größerer Schilder angefertigt werden, bei denen Fragen oder Schlagwörter drauf stehen könnten wie z.B.:

  • Familie der Braut
  • Wer fährt alles BMW?
  • Wer kommt aus Berlin?
  • Wer ist Krawattenträger
  • Wer hat heute einen String an?
  • Wer hat die Braut schon mal nackt gesehen?
  • Wer hat Körbchengröße C?
  • Wer trägt schwarze Schuhe?
  • Wer hatte schon seinen 40. Geburtstag?
  • Bei wem fängt der Vorname mit „S“ an?

Das Brautpaar sitzt mit Blickrichtung zu den Gästen. Hinter dem Brautpaar wird jetzt immer jeweils ein Schild hochgehalten. Die Gäste, die sich bei den Fragen angesprochen fühlen, müssen aufstehen. Die Braut und der Bräutigam müssen jetzt anhand der stehenden Gäste die Frage bzw. die Gemeinsamkeit erraten.

84. Hausarbeit erledigen

Das Brautpaar wird an einen Tisch gestellt oder gesetzt. Beide sitzen/stehen sich gegenüber. Es sollen beide im Wettkampf einige Hausarbeiten erledigt werden.

Beispiele:
» Hemd bügeln
» Kartoffeln schälen
» per Hand Eischnee schlagen
» Knopf annähen
» Fahrradschlauch flicken

Dem kann man eine schöne Urkunde basteln und dem Verlierer ein schönes Haushaltsgerät „damit die Arbeit beim nächsten Mal leichter und schneller von der Hand geht“

85. Schlüsselabgabe

Da der Bräutigam jetzt verheiratet ist, sollen seine verflossenen Lieben bitte ihren Schlüssel bei ihm abgeben. Sie haben zuvor drei Frauen jeweils einen Schlüssel gegeben. Diese Frauen gehen nun zum Bräutigam und geben ihm den Schlüssel. Nun verweisen sie darauf, dass die Braut vor ihrer Ehe vielleicht auch ein Verhältnis gehabt haben könnte und die Herren sollten doch bitte auch ihre Schlüssel abgeben. Natürlich ist es nun lustig, wenn Sie mindestens 10 attraktiven Herren vorher einen Schlüssel gegeben haben und diese verabschieden die Braut überschwänglich.

Lustig ist es auch, wenn die Schlüssel nur beim Bräutigam abgegeben werden sollen und als letzter ein Mann aufsteht und ihm zum Abschied den Schlüssel überreicht. Gibt bestimmt ein großes Gelächter.

86. Wissenstest

Zuerst wird die Braut hinausgeschickt, damit sie nichts hören kann. Dann werden dem Bräutigam einige Fragen gestellt, wie zum Beispiel

1. Wieviele Strapse hat Deine Frau?
2. Welche Zahnpasta benutzt Deine Frau?
3. Was sagst Du, wenn Deine Frau sich ein ganz hässliches Kleid gekauft hat?
4. Was ist der Lieblingstanz Deiner Frau?

Jetzt wird die Braut hineingeführt und muss die gleichen Fragen beantworten. Stimmen möglichst viele Antworten überein, so kennt sich das Brautpaar gut.

Nun wird der Bräutigam hinausgeführt und die Fragen werden an die Braut gestellt:

1. Was machst Du, wenn Dein Mann morgens die Zeitung liest?
2. Was ist sein Leibgericht?
3. Welche Farbe hat seine Zahnbürste?
4. …

Nun darf der Bräutigam wieder reinkommen und muss die gleichen Fragen beantworten. Für jede richtige Antwort gibt es wieder einen Punkt.

87. Herzblatt mit Helium

Das Prinzip ist sicherlich klar. Entweder muss die Braut den Bräutigam herausfinden oder umgekehrt. Hinter der Schattenwand sitzen 2 Fremde und die Braut oder der Bräutigam. Die Fragen werden vom Spielleiter vorgegeben. Die hinter der Schattenseite sitzen, müssen jeweils mit Helium antworten. So wird es natürlich schwerer, aber immerhin sehr lustig für alle Beteiligten

88. Pantomime

Das Brautpaar setzt sich mit Blickrichtung zu den Gästen. Hinter den beiden steht der Spielleiter. Im Vorfeld müssen Schilder angefertigt werden, wo bestimmte Begriffe draufstehen, die beispielsweise mit dem Paar oder der Hochzeit zu tun haben. Es wird immer ein Schild hochgehalten und die Gäste müssen es pantomimisch darstellen. Das Brautpaar muss es dann versuchen zu erraten. Für jeden erratenen Begriff könnte man einen Punkt verteilen oder ein Geldschein in ein Sparschwein stecken.

89. Hindernislauf mit Tücken

Es wird ein kleiner Hindernisweg aufgebaut
» zwischen 2 Stühlen durch
» unter einen Besenstiel her
» über etwas drübersteigen
» …
Dem Bräutigam werden die Augen verbunden und die Braut muss ihn mit klaren Anweisungen führen (links, rechts, vor, tiefer, …)

Dann kommt das Witzige: Als Ansage kommt: „Jetzt schauen wir mal, wie es bei den Beiden in der Hochzeitsnacht zugeht…“

90. Feierliche Hosenverbrennung

Das Brautpaar wird von einer Gruppe nach draußen, am besten auf einen Acker geführt. Die Gruppe besteht z.B. aus Mönchen, die leise vor sich hin singen. Angeführt wird die Gruppe von einer Frau, die der Bräutigam am besten nicht kennt. Auf dem Feld angekommen (dort wurde ein Loch vorbereitet), umkreisen die Mönche das Brautpaar und die Frau, die dazu auserkoren ist, als letzte Frau (außer der Braut) dem Bräutigam die Hose ausziehen zu duerfen. Die Hose wird nun feierlich verbrannt – und ab diesem Zeitpunkt darf nur noch die Braut den Bräutigam beruehren.

Um keinen Ärger wegen der guten Hochzeitshose zu bekommen, sollte das Brautpaar eventuell teilweise eingeweiht werden oder die neue Hose gegen eine Alte eingetauscht werden.

91. Verlosung

Bei diesem Spiel müssen mehrere Gäste eingeweiht werden. Aus der Wohnung des Brautpaares werden heimlich ein paar Gegenstände genommen z.B. ein Bild, Urlaubsandenken, Schuhe,… Bei der Hochzeitsfeier wird ein Quiz veranstaltet, bei dem die Fragen so schwer sind, dass sie nur die eingeweihten Gäste wissen können. Für jede richtig beantwortete Frage gibt es einen Preis von den entwendeten Gegständen des Brautpaares. Selbstverständlich ist, dass die Preise am Ende wieder zurückgegeben werden müssen.

92. Dialog in der Hochzeitsnacht

Für dieses Spiel benötigen sie einfach nur einen Stuhl und einen Besen.

Nachdem die Braut und der Bräutigam nach draußen gebeten wurde, wird ohne viel Aufsehen ein Stuhl in die Mitte des Raumes gestellt. Als erstes wird die Braut zurück in den Raum gebeten und muss sich auf den Stuhl stellen. Danach bekommt sie einen Besen in die Hand gedrückt. Weiter wird nichts gesagt oder gemacht. Ein Gast jedoch hat die Aufgabe, alles wortgetreu aufzuschreiben, was die Braut von sich gibt. Die steht nämlich mit dem Besen auf dem Stuhl und weiß nicht was sie machen soll… und es sagt ihr ja auch niemand etwas.

Nach einer gewissen Zeit wird die Braut von ihrem Leiden erlöst, immer noch ohne viele Worte. Nun ist der Bräutigam an der Reihe und durchläuft die gleiche Prozedur. Auch hier wird exakt festgehalten, was der Bräutigam für Worte von sich gibt. Nach einiger Zeit wird auch der Bräutigam von seinem Leiden befreit.

Anschließend werden Braut und Bräutigam nach Vorne gebeten und es werden ihre gesagten Worte vorgelesen, jedoch mit folgender Einleitung:

Nun horcht mal was (Braut) in der Hochzeitsnacht zu (Bräutigam) sagt: „……………..“

Und nun horcht mal, was (Bräutigam) in der Hochzeitsnacht zu (Braut) sagt: „…………“

93. Die Geldballons

Die Luftballons werden mit einigen Geldstücken gefüllt und aufgeblasen. Die Braut bekommt Schwimmflossen angezogen und der Bräutigam Boxhandschuhe. Nun muss die Braut versuchen, die Ballons zu zertreten und der Bräutigam muss versuchen die Geldstücke aufzusammeln. Die aufgesammelten Geldstücke dürfen sie natürlich behalten!

94. Eier zertreten

Für dieses Spiel benötigt man ein Leintuch oder Laken, rohe Eier, rohe Cannelloni (große runde Nudeln zum Füllen), eine Augenbinde, zwei Plastiksäcke für die Füße der Braut und Geldscheine oder Gutscheine.

Das Leintuch oder Laken wird auf dem Boden ausgebreitet und die Braut auf einem Stuhl davor gesetzt. Dann werden die rohen Eier vor ihr auf dem Leintuch/Laken platziert. Sie wird gebeten, sich die Positionen genau zu merken, da sie im Anschluss die Eier zertreten muss. Dann werden ihr die Augen verbunden. Während ihr die Plastiksäcke über die Schuhe gebunden werden, tauscht ein Helfer die Eier gegen die, mit dem Geld/den Gutscheinen gefüllten Cannelloni aus. Darauf achten, dass sie an der gleichen Stelle liegen. Nun wird die Braut mit verbundenen Augen auf das Leintuch/Laken geführt und muss die „Eier“ zertreten. Am Ende, wenn alles zertreten ist, darf sie die Augenbinde wieder abnehmen und ihre „Beute“ einsammeln.

95. Herz ausschneiden

Hier benötigen Sie ein großes Bettlaken, Stoffstifte in rot und schwarz und 2 Nagelscheren. Malen Sie auf einem großen, weißen Bettlaken ein riesiges Herz aus roter Farbe. Nach Belieben können Sie auch noch die beiden Namen des Brautpaares und/oder das Hochzeitsdatum auf das Herz schreiben.

Am besten wird dieses Spiel vor dem Standesamt oder der Kirche oder vor dem Betreten der Hochzeitslocation durchgeführt. Zwei große Gäste haben nun die Aufgabe, das Bettlaken hochzuhalten, damit alle Beteiligten das riesige Herz erblicken können.

Zu Beginn des Spiels geben Sie nun der Braut und dem Bräutigam eine kleine Schere oder Nagelschere. Das Brautpaar hat nun die Aufgabe, das Herz vorsichtig und genau aus dem Bettlaken auszuschneiden. Dabei können alle Gäste sehen, wie gut das frisch vermählte Ehepaar zusammen arbeitet.

Sobald das Herz fertig ausgeschnitten ist, nimmt ein weiterer Helfer das Herz in Empfang. Denn der Bräutigam hat dafür jetzt keine Hand frei, er muss nun seine Braut durch das ausgeschnittene Herzlaken tragen.

Später können sich dann alle Gäste auf dem roten, großen Herzlaken verewigen und nette Grüße hinterlassen. Damit erhält das Ehepaar einen netten Erinnerungsgegenstand, der sie noch lange an einen schönen Hochzeitstag erinnern wird.

96. Baumstamm sägen

Bei diesem Spiel benötigen Sie eine Holzsäge mit 2 Griffen, einen Holzstamm und am besten zwei Ständer, wo der Stamm draufliegen kann. Hier wird getestet, ob das frisch vermählte Ehepaar gut zusammen arbeiten kann. Dieses Spiel gilt als Symbol für die Aufgaben, die es in der Zukunft zusammen erledigen muss. Der Baumstamm muss durch gemeinsames Sägen geteilt werden. Das Ende des zersägten Baumstammes kann man dann mit auf die anschließende Feier nehmen und alle Gäste darauf unterschreiben lassen. So hat man ein schönes Andenken.

Sketche für die Hochzeit

97. Malen mit Menschen

Für diesen Sketch benötigen Sie am besten jemanden, der gut den französischen Dialekt nachahmen kann.

Bonjour Mesdames et Messieurs,

Guten Abend meine Damen und Herren

Mein Name ist Pierre, isch bin gekommen extra aus Paris hierher mit die Helikopter. Von Beruf bin isch Maler und isch möchte Ihnen zeigen einige von meine Bilder.

Aber isch nicht male mit Farbe und Leinwand, isch male mit Menschen.

Zu finden diese Menschen isch habe mitgebracht meine Assistentin. Ihr Name ist Jacqueline.

Für meine erste Bild isch brauche 5 Männer. Bitte Jacqueline, hole mir 5 Männer, sie sollen aber ihre Stühle mitbringen. (5 Stühle)

Merci, Messieurs. Nun bitte jeder seinen Stuhl hochheben und im Kreise gehen.

Diese Bild hat die Name „Der geregelte Stuhlgang“

Für meine nächste Bild isch brauche sehr schöne Mann. Bitte Jacqueline, suche die schönste Mann.

Bitte, Monsieur. Nehmen Sie in jede Hand eine Kerze. (2 Kerzen)

Diese Bild trägt die Name „Der Armleuchter“

Für die nächste Bild, Jacqueline, isch brauche eine wunderschöne Dame.

Bitte, setzen Sie sich auf diesen Stuhl.

Dazu brauche ich noch zwei Herren, Bitte hole Sie, Jacqueline! (1 Tuch)

Jeder Herr stellt sich auf eine Seite der Dame und halten ein Tuch über ihre Kopf.

Diese Bild isch habe genannt „Ein überspanntes Frauenzimmer“

Nun, isch brauche fünf Herren und eine Dame. Bitte hole sie!

Die Herren stellen sich in einer Reihe auf. (5 Gläser Wasser) Die Dame gibt jedem der Herren ein Schluck Wasser zu trinken.

Diese Bild heißt „Suleika tränkt ihre Kamele“

Nun Jacqueline, isch brauche vier grosse Damen und eine ziemlich kleine Damen.

Die Damen stellen sich in einer Reihe auf. (1 Stück Brot für die kleine Dame) Bitte feste kauen!

Diese Bild nenne isch „Die kürzeste Frist“

Und jetzt, Jacqueline, isch brauche eine wunderschöne, grosse, schlanke Dame.

Meine Dame, bitte stellen Sie sich auf diesen Stuhl und breiten die Arme nach vorne aus. (1 Stuhl)

Diese Bild heisst „Eine grosse Dürre kommt über Eusch“

Nun, Jacqueline, isch brauche die Braut/Bräutigam mit ihrem Ehemann/seiner Ehefrau.

Meine Dame, bitte stellen Sie sich auf diesen Stuhl. Der Herr gibt der Dame eine Schnur in die Hand und hält die andere Ende fest. (1 Schnur)

Diese Bild hat die wunderschöne Name „Ein Ehemann läßt seinen Drachen steigen“.

Meine Damen und Herren, isch hoffe, meine Bilder haben Ihnen gefallen.

Bitte empfehlen Sie mich, Pierre, den Maler, weiter!

Auf Wiedersehen! Au revoir!

98. Aschenputtel mal anders

Einige Gäste übernehmen die Rollen verschiedener Märchenfiguren. Der Spielführer ist gleichzeitig der Märchenerzähler. Dieser Sketch kann ohne Probe vorgetragen werden, da die Mitspieler hinter einem Tuch sitzen und somit den Text ablesen können. Diesen Sketch können Sie besonders schön gestalten, wenn Sie noch einige Requisiten parat haben.

Es liegt Ihnen frei die Aschenputtel Geschichte noch individueller zu gestalten oder sogar umzuschreiben.

Geschichte:
Erzähler: Guten Abend, ich bin der Erzähler
Prinz: Ich bin der Prinz Ihrer Träume
Schwestern: Wir sind die hässlichen Schwestern
Aschenputtel: Ich bin das liebe Aschenputtel
Fee: Ich bin die gütige Fee
Erzähler: Es war einmal ein Prinz, der Prinz unserer Träume
Prinz: Ich bin der Prinz Ihrer Träume
Erzähler: Es gab auch die hässlichen Schwestern
Schwestern: Wir sind die hässlichen Schwestern
Erzähler: und die Schwester der hässlichen Schwestern, Aschenputtel
Aschenputtel: Ich bin das liebe Aschenputtel
Schwestern: Wir sind so froh, wir gehen zum Ball
Aschenputtel: Ich bin so traurig, ich darf nicht zum Ball
Schwestern: Bring uns unsere Kleider
Aschenputtel: OK
Schwestern: Bring uns unsere Schuhe!
Aschenputtel: OK
Schwestern: Wir sind so froh, wir werden mit dem Prinz unserer Träume tanzen
Aschenputtel: OK
Schwestern: Wir gehen zum Ball
Aschenputtel: OK
Schwestern: Aschenputtel, Du bleibst hier und putzt das Haus
Aschenputtel: OK
Erzähler: Etwas später, zu vorgerückter Stund
Aschenputtel: Ich bin so traurig
Fee: Sei nicht traurig liebes Aschenputtel, ich bin die gütige Fee
Aschenputtel: Oh, wie schön. Du gütige Fee?
Fee: Weshalb bist du traurig?
Aschenputtel: Ich darf nicht zum Ball
Fee: Doch, du darfst
Aschenputtel: Ach nein, ich darf nicht
Fee: Doch, du darfst
Aschenputtel: Nein, ich darf nicht!
Fee: Doch, du darfst
Aschenputtel: Nein.
Fee: Doch, du darfst
Aschenputtel: OK
Fee: So sollst Du nun das schönste Ballkleid haben….. Bing
Aschenputtel: Dank, ich bin ja so froh
Fee: Dazu sollst Du glänzende Tanzschuhe haben…. Bing
Aschenputtel: OK
Fee: Jetzt kannst Du zum Ball gehen, aber Du mußt vor Mitternacht wieder zu Hause sein
Aschenputtel: OK
Erzähler: Etwas später, auf dem Ball
Prinz: Ich bin der Prinz Deiner Träume und ich bin so schön
Aschenputtel: Du ja bist so schön
Prinz: Ich weiß, und ich werde mit Dir tanzen
Aschenputtel: OK
Schwestern: Wir sind so eifersüchtig
Aschenputtel: Ich bin so froh
Prinz: Und ich bin so schön
Erzähler: Es ist Mitternacht, die Uhr Turmuhr schlägt mahnend: Ding, Dong, Ding, Dong
Aschenputtel: Oh weh, es ist Mitternacht, ich muß gehen
Prinz: OK
Erzähler: So dann eilte das liebe Aschenputtel davon
Aschenputtel: Ach, ich habe den gläsernen Schuh verloren. Aber ich muß zu Hause sein, bevor der Zauberspruch gebrochen ist.
Prinz: Oh, sie hat den gläsernen Schuh verloren. Ich muß sie finden. Ich möchte sie heiraten. Ich bin so schön.
Erzähler. Am nächsten Tag
Aschenputtel: Ich bin so traurig
Erzähler: Der Prinz unserer Träume kam zu dem Haus, und er war schön
Prinz: Ich bin so schön
Schwestern: Du bist so schön
Prinz: Ja, ich weiß. Ich bin so schön und ihr seit so hässlich
Schwestern: Ja, das wissen wir
Prinz: Ich habe den gläsernen Schuh dabei. Möchtest Du ihn probieren?
Schwestern: Er passt!
Prinz: Nein, er passt nicht!
Schwestern: Doch, er passt!
Prinz: Nein, er passt nicht!
Schwestern: Doch, er passt!
Prinz: Nein, er passt nicht!
Schwestern: Doch, er passt wohl!
Prinz: Nein, er passt nicht!
Schwestern: OK
Prinz: Probier Du ihn an
Aschenputtel: OK
Prinz: Oh, er passt
Aschenputtel: Ich bin so froh
Prinz: Und ich bin so schön. Ich werde ich dich heiraten
Aschenputtel: OK
Schwestern: Wir sind so eifersüchtig
Aschenputtel: Ich bin so froh
Prinz: Ich bin so schön
Fee: Und das alles verdankt ihr allein mir, der zauberhaften, wunderbaren Fee
Alle: Das wissen wir!!!
Erzähler: Die beiden bekamen viele, viele Kinder und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Aschenputtel: OK!

99. Radio- oder Fernsehsendungen umschalten bzw. zappen

3 Mitspieler, die jeweils eine Sendung darstellen werden, erhalten den nachfolgenden Text. Der Text sollte zügig aneinander gelesen werden. Es soll der Eindruck entstehen, dass es es sich um Fernseh- oder Radiosendungen handelt. Wenn 2 Helfer eine Decke vor die 3 Sprecher halten, ist es für die Zuschauer noch lustiger. Hinter das Tuch oder Decke werden drei Stühle gestellt, auf denen die Mitspieler Platz nehmen. Wer gerade seinen Text liest, muss aufstehe. Erst dann wird er von den Gästen gesehen.

WICHTIG: Flüssige Aneinanderreihung der jeweiligen Texte!!!

1. Liebe Zuschauer, wir melden uns live aus dem Olympiastadion zum Endspiel zwischen Deutschland und Holland. Die beiden Mannschaften haben bereits Aufstellung genommen. Noch einen kurzen Blick auf die Uhr und da … der Schiedsrichter pfeift an. Oliver Huth ist am Ball und er schießt sofort den Ball

2. in die heiße Suppe. Nun ist es an der Zeit, die Suppeneinlage vorzubereiten. Wenn sie nun mit dem Kochlöffel

3. 5,90 m überspringen, das ist eine Leistung. Aber der Stabhochspringer Markus Jungbluth möchte es heute schaffen. Wir drücken dir beide Daumen lieber Markus. Da, er nimmt Anlauf springt ab und

2. dabei kann es leicht passieren, dass die Eier oben bleiben. Aber da hilft wieder ein Kochlöffel mit

1. Elfmeter! Elfmeter!! Was sagt man dazu meine Damen und Herren? Eine zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters gegen die deutsche Nationalmannschaft. Kapitän Guido Wasserfuhr verhandelt noch mit dem Schiedsrichter. Mit seiner ruhigen und gelassenen Art scheint er dem Schiedsrichter sagen zu wollen, Sie

2. Schweinskopf, das ist schon etwas Delikates. Dazu dann Sauerkraut, Kartoffeln und eine schöne lockere

3. Damenbrust! Die 100m im Damenbrustschwimmen wird die Entscheidung bringen. Die Mädels machen sich bereits auf den Startblöcken fertig. Es gehört zu den erregendesten Momenten im Leben der jungen Schwimmerinnen, wenn

2. die beiden Knödel ins kalte Wasser eintauchen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, sonst fallen die Knödel

1. daneben, daneben! Deutschland atmet auf. Es bleibt somit weiter beim 0:0. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen, eine riesige Stimmung im Stadion. Hier fliegt Konfetti

2. und Sauerkraut. Das macht die Sache dann erst richtig geschmackvoll. Dazu passt wunderbar noch etwas Bohnensalat mit Zwiebeln. Bei empfindlicher Verdauung jedoch kann es passieren

3. dass man die 100m anschließend in 9,5 Sekunden läuft. Ja, das ist ohne weiteres drin. Betrachtet man diesen Jörg Schlösser aus Beyenburg, dieser vor Kraft strotzende Ausnahmesprinter, fragt man sich wie kommt der denn nur

2. in den Kochtopf. Nur da kann sich das Aroma voll entfalten, der Duft zieht durch die Küche und Sie werden sehen

1. es ist zum kotzen! Verzeihen Sie mir, liebe Zuschauer, aber warum hat Michael Ballack denn nicht sofort geschossen? Was für eine Chance. Es könnte 1:0 stehen, doch so bleibt es weiterhin beim 0:0. Mensch Michael, Du hast Dir den Ball viel zu umständlich zurechtgelegt,

2. zweimal gewendet, mit Butter bestrichen und dann ins Rohr geschoben. Das ergibt ein leichtes Biskuit mit

3. 140 Kilo. Eine Kleinigkeit für unseren Gewichtheber. Es ist sein 2. Versuch zum Stoßen. Sie wissen, meine Damen und Herren, beim Stoßen kommt es darauf an

2. dass die Röhre auch schön vorgewärmt ist, damit die Roulade nicht gleich wieder zusammenfällt. Es ist immer bedauerlich, wenn man dann feststellen muss,

1. er will nicht reingehen. Nein Nein, wieder daneben! Dabei kam der Ball so schön und ist toll vorgelegt worden. Es ist zum verrückt werden. Ich könnte mir die Zähne ausbeissen

2. an der Biskuitrolle darf der Zucker natürlich nicht fehlen. Eine Leckerei für Nascher sind dann noch

3. die Mädels der 4x100m Staffel, die sich gerade auf den Start vorbereiten. Gabi Vorwinkel trägt den Trainingsanzug ihres neuen Sponsors. Sie steht da

2. wie ein Apfel im Schlafrock, der sich ebenso gut als Nachtisch eignet. Suppe, Vorspeisen, deftiges Hauptgericht und eine Nachspeise, das ist

1. erst die 1. Halbzeit. Aber in den nächsten 45 Minuten ist natürlich wieder alles drin. Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte melden wir uns wieder. Die Mannschaften begeben sich jetzt in ihre Kabinen und werden in der Pause

2. eine gute Flasche Wein trinken. Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten, einen Mann nach dem Essen zu verwöhnen. Aber darüber sprechen wir in der nächsten Sendung. Sie kennen ja das Sprichwort, ein Schnäüschen in Ehren, kann niemand verwehren oder

3. 10 Runden hauen auch den stärksten Neger um. Aber nicht den Japaner Fumiyama Tokyoto, der sich tapfer gegen den Schwergewichtler aus den USA hält. Wir sehen jetzt gleich noch

1. wie 11 Mann gleichzeitig herumfummeln und das nicht einbringt. Aber wir werden sehen was uns die nächste Halbzeit bringen wird. So, nun geht auch der Schiedsrichter in die Pause

2. diese Flasche, die Sie bitte zur nächsten Sendung schon einmal bereitstellen. Beim nächsten mal gibt es dann wieder tolle Küchentipps für Sie und wie Sie in der Spülschüssel

3. Kunstspringen und Kanufahren. Weiter geht es dann auch morgen mit dem Kugelstoßen der Damen. Dann sehen Sie

2. Froschenkel und Kalbsbrust.

1 + 2 + 3 MAHLZEIT!

100. Das Geheimnis des Hemdenbügelns

Für dieses Spiel benötigt man eine große Schere, ein bereits längere Zeit verheiratetes Paar und 3 weitere Männer. Der Vortrag wird von der Frau gehalten. Die drei Männer (darunter auch der Ehemann der Vortragenden) tragen ein bereits präpariertes Hemd (Kragen + Latz – alles außer dem sichtbaren Bereich unter einem Jackett wurde weg geschnitten), der 4. Mann trägt ein Hemd unterm Jackett, dass während des Vortrags zerschnitten werden kann.

Liebe *_________,
*Name der Braut
jetzt hast Du schon viele Hürden überwunden,
mit *__________ bist Du jetzt auf ewig verbunden.
*Name des Bräutigams

Schön ist das schon, ich weiß das genau,
schließlich bin ich eine alt erfahrene Ehefrau.
Doch auf eines könnte fast jede Ehefrau verzichten,
davon will ich Dir nun etwas näher berichten.

Gute Tipps bekommst Du von mir jetzt gleich,
praktisch veranschaulicht aus dem Bügelbereich.
Herrenhemden – gebügelt ohne Falten und Streifen,
lassen fast jede junge Ehefrau verzweifeln.

So ging es auch mir und was tat ich dann,
las Ratgeber und hörte mir gute Vorschläge an.
Eine rationelle Lösung fand ich im Laufe von vielen Jahren,
Dir, liebe *__________ will ich diesen Leidensweg ersparen.
*Name der Braut

Als pass gut auf, liebes *__________lein,
*Name der Braut
ich weih Dich nun in das Geheimnis des Bügelns ein.
Ach, wär‘ ich mit meinem Vortrag doch schon am Ende,
mir klopft mein Herz und es zittern meine Hände.

Vor lauter Aufregung, wie konnte es anders sein,
packte ich das vorbereitete Herrenhemd nicht ein.
*__________, komm bitte mal her, such nicht das Weite
*Kandidat mit Hemd zum Zerschneiden

ich bräuchte Dich ganz, ganz dringend an meiner Seite.
So *_________, nun wird es aber konkret,
*Name der Braut
da er so hilfreich an meiner Seite steht.

Da, sieh nur das glattgebügelte wird verdeckt,
überwiegend ist es unterm Jackett versteckt.
Bitte, zieh mal aus Deinen schönen Kittel,
(warten bis der Kittel ausgezogen wurde)
siehst Du, versteckt waren vom Hemd etwa zwei Drittel.

Man sagte mir, *__________ sei ein Mann,
*Kandidat mit Hemd zum Zerschneiden
drum zieht er jetzt sein Hemd aus – und stellt sich nicht an.
So – sah man die Manschetten unter der Jacke,
nein, also weg damit – überflüssige Attrappe.
(Hemd hochheben, Manschetten für alle sichtbar, abschneiden)

Auch von den Ärmeln weiß ich zu berichten,
man sieht sie nicht – drum kannst getrost drauf verzichten
(abschneiden)
Logisch, diese hintere, ewig verknitterte Endung,
steckt nur in der Hose – glatte Zeitverschwendung.
(unteres hinteres Ende abschneiden)

Der Rücken, der ist auch nie zu sehen
warum deswegen so lange am Bügelbrett stehen?
(gesamter Rücken abschneiden)
Als nächstes gestalten wir die vordere Seite rationeller,
weg damit, so geht das Bügeln dann bedeutend schneller.
(vordere Seiten abschneiden)

Hemd bitte an, das Jackett noch schnell drüber,
aha – siehst Du – jetzt bist Du wesentlich klüger.
Glaub’s mir, ja, du kannst mir total vertrauen,
diese Methode ist sehr populär unter den Frauen.

*_________ und ich sind schon lange Zeit im Ehestand
*Ehemann der Vortragenden mit zerschnittenem Hemd
bitte zieh mal Deine Jacke aus – gell, jetzt bist Du aber gespannt.
*__________ ist auch schon eine Weile vermählt
*Mitspieler mit zerschnittenem Hemd

jetzt möchtest Du wissen, was er so erzählt.
(zieht seine Jacke aus, zeigt zerschnittenes Hemd)
Den *__________ den kenn‘ ich schon lang‘
* weiterer Mitspieler mit zerschnittenem Hemd
was hat er unter dem Jackett denn wohl an.
(zieht seine Jacke aus, zeigt zerschnittenes Hemd)

Nun bist du aufgeklärt und perfekt unterwiesen
und Du kannst Deinen Ehestand in vollen Zügen genießen.

100. Die verflossene Liebe

Dieser Sketch sollte von einer verkleideten Person mit altem Rock, Kopftuch, alter Jacke und alter Tasche vorgetragen werden. Für den weiteren Verlauf werden noch ein goldener Ring, ein Zahn, eine Haarlocke, ein goldener Stern und Slimfast Dosen benötigt.

Oh warte, mein Freund, jetzt gibt es Hiebe,
hier kommt die *__________, deine alte Liebe.
*lustiger Fantasiename

Wie lange hast du mir schon die Ehe versprochen,
und heute hast du dein Versprechen gebrochen.
Heute fällt dir so plötzlich mal ein,
du heiratest *__________, sie ist jetzt dein.
*Name der Braut

Dies goldene Ringlein tat´st du mir schenken, (den goldenen Ring hochhalten)
es sollt‘ mich erinnern, an dich stets zu denken.
Du sagtest, weil Gold unvergänglich is‘,
sei mir ewige Liebe und Treue gewiss.

Diesen kleinen weißen Zahn, (den Zahn hochhalten)
schlugst du aus in deinem Wahn,
als ein Mann beim Winzerfest mit mir flirten wollt´,
doch dann hat ihn der Krankenwagen geholt.

Diese Locke gabst du mir, (die Haarlocke hochhalten)
deines Hauptes schönste Zier.
Ich hab sie täglich gekämmt und gepflegt
und nachts unter mein Kopfkissen gelegt.

Diesen Stern aus purem Gold, (den goldenen Stern hochhalten)
hast du mir vom Himmel geholt,
als wir beide, verliebt, wie wir damals waren,
mit der Gondel durch Venedig sind gefahren.

Ich denke so oft an die lange Nacht,
die wir beim Tanzen im Ballsaal verbracht.
Du hast mir geschworen mit beiden Händen,
du willst deine Liebe für mich nur verschwenden.

Drum hab ich mein ganzes Geld investiert
und alles bezahlt was dir heut‘ gehört:

Den Porsche, die Reisen, die goldene Uhr,
das sind drei Beispiele nur.
(Zählen Sie wenn möglich, persönliche Dinge auf von denen man weiß, dass er sie hat.)

Ich zahlte den Beitrag vom Sportverein,
den Tennislehrer, den Segelschein.
Meinen letzten Groschen hätt‘ ich gern gegeben,
ich dachte, du hast Spaß an mir und am Leben.

Wie schön könnt‘ es sein, hast du denn vergessen,
meine Bratkartoffeln, die wolltest du essen.
Wir wollten zusammenziehen – dann,
hätt‘ ich dir gezeigt was ich sonst noch so kann.
(Jetzt die Slimfast-Dosen vor ihm auf den Boden werfen)

Wie viele Diäten tat ich schon probieren,
mit meiner Figur dir zu imponieren.
Ob Eier, Weight Watchers, Kartoffeldiät,
ich hab doch gefastet von früh bis spät.

Was hätt‘ ich alles dafür gegeben,
als Frau *__________ mit dir in *__________ zu leben.
*Nachname des Bräutigams *Wohnort des Bräutigams

Doch *__________ siegte, wenn auch nur knapp,
*Name der Braut
sie muss was besitzen, was ich nicht hab.

Doch glaub mir, ich wünsche Euch beiden viel Glück,
mein Herz schlägt jetzt für ein andres Mannstück!

102. Die Brautschau

Bei diesem Sketch sollten die Vorführer als Vater und Sohn verkleidet sein und auf einer Bank sitzen.

Vater: Nun Sohn, ich muss schon sagen, das es höchste Zeit wird für Dich zu heiraten, such Dir endlich eine Frau.
Sohn: Ja, ja, das zu sagen ist leicht. Aber welche?
Vater: Es gibt doch genug, such Dir halt eine aus! So schwer kann das doch nicht sein.
Sohn: Leicht gesagt. Zu mir passt halt nicht jede.
Vater: Es hat doch noch jeder eine gefunden, da wird doch für Dich auch eine dabei sein. Nimm Dir eine Schöne, eine Fesche!
Sohn: Ne Vadder, bloß keine Schöne, das taugt nichts. Da müsste ich auch hinten noch zwei Augen haben, um auf sie aufzupassen.
Vater: Dann nimm Dir halt eine Hässliche, um die beneidet Dich keiner!
Sohn: Eine Hässliche? Ne Vadder, … lieber spring ich vom Hochhaus.
Vater: So nimm eine Junge.
Sohn: Das kommt nicht in Frage, die lässt doch sogar Tütensuppen vom Aldi anbrennen.
Vater: Du bist aber auch mit nichts zufrieden, wie Deine Mutter. Bleibt also nichts anderes übrig als das Du Dir eine Witwe nimmst.
Sohn: Das schon mal auf gar keinen Fall. Das bedeutet doch: gelbe Rüben im Winter, Äpfel im Frühjahr und außerdem nicht Second Hand.
Vater: Du bist ja ein Feinschmecker! Dann sag mir doch endlich wie sie aussehen sollte, Deine Zukünftige. Dick, dünn, rund, fest, untersetzt, langbeinig, elegant, einfach ? Du musst doch eine Vorstellung haben, mein Junge.
Sohn: Nein, langbeinig soll sie auch nicht sein, dann hat sie so spitze Knie.
Vater: (springt ungehalten auf) Zum Kuckuck noch mal. Wie kann man nur so eitel sein ? Das hast Du sicher von Deiner Mutter, von mir nicht! Wie soll sie denn jetzt sein?
Sohn: (grinsend) Ich verlange nur drei Tugenden!
Vater: Drei Tugenden? Das schlägt ja schon in geistliche Richtungen. Drei Tugenden! Welche wären das denn?
Sohn: Zunächst müsste sie schön rund sein um die Mitte……..
Vater: Hahahaha – da gibt es genug, da brauchst Du nur zuzugreifen.
Sohn: … sie sollte auch sehr schlau sein!
Vater: Solche gibt es auch genug. Du brauchst keine Sorgen haben, da kenne ich eine große Auswahl. Und was wäre die dritte Tugend?
Sohn: (lässt den Kopf hängen) … und drittens … müsste sie recht dumm sein!
Vater: (erstaunt) Recht dumm? Da kenn ich mich nicht mehr aus. Warum soll sie jetzt wieder dumm sein?
Sohn: (entrüstet) Sonst nimmt sie mich nicht !!!!

103. Die Hausbar

Liebe Braut ich muss es Dir heute leider gestehen, Dein Dir bald Angetrauter ist dem Alkohol ergeben. Da er das Trinken aber auch in Zukunft nicht lassen wird, habe ich mir gedacht, dir ein paar Tipps zu geben.

Also höre gut zu:
Wie wäre es, wenn Du in eurer Wohnung eine Bar aufmachst?
Das würde alles viel bequemer machen.
Wenn dein Mann dann Dein Gast wird, benötigst du noch nicht einmal eine Konzession.
Als Grundkapital lässt Du Dir von Deinem Mann 90,- Euro geben.
Für dieses Geld kaufst du beim Aldi 12 Flaschen Klaren.
Eine Flasche ergibt 30 Gläser.
Er bezahlt dir 1,- Euro je Glas.

Wenn dann, so wie ich ihn kenne, nach 12 Tagen die Flaschen leer sind, kannst du 270,- Euro zur Bank tragen und von den restlichen 90,- Euro 12 neue Flaschen kaufen.
Wenn dein Mann auf diese Weise 10 Jahre leben sollte, seinen Klaren ausschließlich bei dir trinkt und dann plötzlich tot umfällt, hast Du ca. 81.000,- Euro ohne Zinsen auf dem Konto.

Also genug, die Kinder großzuziehen, die Raten zu bezahlen und einen anständigen Mann zu heiraten, bei dem Du vergisst, das Du je einen Säufer wie ihn zum Mann hattest.

104. Die verwöhnte Frau

Am Morgen nach der Hochzeitsnacht
hat * __________ ihr den Kaffee ans Bett gebracht
* Name des Mannes

und sprach:
„Liebes Frauchen ruhe Dich nur aus,
Du bist jetzt für immer bei mir hier zu Haus.
Nun hast Du es besser, ich will Dich verwöhnen,
von heute an täglich Dein Dasein verschönen.

Bei Tag und bei Nacht bin ich nur für Dich da,
mein Schnuckimäuschen, das ist doch wohl klar.“
Seine Frau war beeindruckt und hat nur gedacht:
„Mensch * __________, da haste´nen Fang gemacht.“
* Name der Frau

Wollt sie sich im Haushalt nützlich machen,
fand * __________ das überhaupt nicht zum Lachen.
* Name des Mannes
Er sagte dann stets mit ernsten Gesicht:
„Wozu denn, mein Goldstück, Du hast doch mich.

Ich schäl die Kartoffeln, ich hacke das Holz,
ich hole selbst die Kohlen, ich hab auch meinen Stolz.
Ich wasche und putze und schwinge den Besen.
Du kannst ruhig inzwischen die Zeitung schon lesen.“

Sie konnt nichts entgegnen und hat sich gedacht:
„Mensch * __________, da haste´nen Fang gemacht.“
* Name der Frau

Kam * __________ mit seinem Gehalt nach Haus,
* Name des Mannes
sagt sie: „Ich bitt mir ’nen Zwanziger aus!“
Er antwortete: „Schatzi, ich glaub Du bist jeck,
hier, steck Dir mal schnell einen Tausender weg!

Mach einen drauf mit dem Frauenklübchen.
Das las ich mir gerne was kosten, mein Liebchen!

Gönn Dir was, amüsier Dich tüchtig,
ich vertrau Dir total, bin nicht eifersüchtig.“
Ihr kamen die Tränen. Sie hat bloß gedacht:
„Mensch * __________, was haste für‘ n Fang gemacht.“
* Name der Frau

Wenn er abends heimkommt, von der Arbeit müde,
bringt täglich ein Blumensträußchen er mit.
„Ach,“ seufzt er, „mein Häschen, Du blickst so verhärmt,
jetzt wirst Du von mir erst mal richtig gewärmt.

Und dann leg Dich schnell noch ein Stündchen flach,
der böse Haushalt, der macht Dich ganz schwach.“

Sie liegt auf dem Sofa und ruht sich fein aus,
er rennt dann für sie wie ein Wiesel durchs Haus.
Sie sieht, wie er schuftet, hat oft schon gedacht:
„Mensch * __________, da haste´ nen Fang gemacht.“
* Name der Frau

Wenn das Strickklübchen tagt, bis nachts oft um drei
ist * __________ , der Liebste, immer treusorgend dabei.
* Name des Mannes
Gern hält er die Wolle, zählt die Maschen,
holt Bier aus der Wirtschaft, gießt Schnaps aus den Flaschen,
er saust in die Küche, um Schnittchen zu schmieren,
kocht Kaffee, tut alles dann freundlich servieren.

Hilft den Damen in den Mantel und bringt sie zur Tür,
dann räumt er noch auf bis zwanzig nach vier.
Sie liegt längst im Bett nur der Gute, er‘ wacht.
„Mensch * __________, da haste ,nen Fang gemacht.“
* Name der Frau

Jeden Tag kriegt sie ein Fläschchen Wein.
Er öffnet es, flüstert: „Für Dich ganz allein.“
Sie genießt jeden Tropfen, Schluck um Schluck,
er gönnt sich inzwischen ’nen Muckefuck.

Haben sie mittags mal Spargel im Töpfchen,
kriegt * __________ nur die leckeren Köpfchen.
* Name der Frau
Die reicht er ihr stets mit sorgenden Händen,
er selbst isst nur die holzigen Enden.

Und wieder einmal, da hat sie gedacht:
„Mensch * __________, da haste, nen Fang gemacht.
* Name der Frau

Als kürzlich der * __________ sich getroffen,
* Name des Frauenvereins / Tupperclub / …
war * __________ mal wieder total besoffen.
* Name der Frau

Sie ging nicht mehr aufrecht, auf allen Vieren,
mussten sechs Frauen sie heimbuxieren.
Wie erschrak doch der * __________, als er sie sah:
* Name des Mannes
„Mein armes Schätzchen, da bist Du ja!
Was haben die bösen mit Dir nur gemacht?“
Dann hat er behutsam ins Bett sie gebracht.

„Bleib jetzt schön liegen, tu Heiachen machen,
Du wirst frisch gestärkt dann am Morgen erwachen.“
Die Frauen haben zum Abschied gelacht:
„Mensch * __________, da haste, nen Fang gemacht!“
* Name der Frau

Sie schlief bald ein, ihr war´s nicht mehr mies,
sie fühlte sich fast wie im Paradies.

Auf einmal gab’s einen Riesenkrach:
Der Wecker rappelt, sie wurde wach.
Aus und vorbei die ganze Pracht,
sie hatte geträumt nur, die ganze Nacht
und hört, wie der * __________ neben ihr schreit:
* Name des Mannes

„Mensch Alte, koch Kaffee, jetzt wird’s aber Zeit!
Soll ich den Tisch etwa selber decken?
Das könnt Dir so passen, dann würd‘ s Dir wohl schmecken.
Deinen Haushalt mach gefälligst allein,
ich muss pünktlich zum Fußball sein.“

Ob in 25 Jahren so oder anders, wir wissen es nicht,
alles war gereimt nur für dieses Gedicht!
Drum gebt Euch weiterhin Mühe Ihr zwei.

dann sind wir zur Silbernen wieder dabei!!

105. Die Eheberatung

Bei diesem Sketch benötigen Sie einen Tisch mit ein paar Schreibutensilien, 3 Stühle, einen Moderator, eine Person, die den Eheberater spielt und eine Frau und einem Mann als altes Ehepaar verkleidet.

Sketch
Moderator:
Liebes Brautpaar, sehr geehrte Gäste,

wir laden Sie nun zu einer kleinen Zeitreise in das Jahr 25 nach Eheschließung ein. Nehmen Sie bitte Platz in unserer Zeitmaschine und reisen Sie mit uns zu einem Zeitpunkt im *__________ (Monat / Jahr; 25 Jahre später)

Sie sehen hier das Büro einer Eheberatungsstelle. Der/die Eheberater(in) sitzt hinter dem Schreibtisch. Ihm gegenüber ein „älteres“ Ehepaar. Sie offen und resolut, er eher etwas schüchtern und reserviert, es könnte sich also um unser Hochzeitspaar handeln.

Aber hören sie doch einfach mal zu, vielleicht lernen sie ja noch etwas dabei!

Eheberater(in):
Nun, liebes Ehepaar *__________ (Nachname des Ehepaares), ich finde es ganz mutig von Ihnen, dass sie hierher in die Eheberatungsstelle gekommen sind, um mit mir Ihre Partnerprobleme zu besprechen. Wissen Sie, gerade älteren Ehepaaren fehlt oftmals der Mut, uns aufzusuchen. Dabei handelt es sich doch meistens nur um Kommunikationsprobleme zwischen den Partnern. Sie trauen sich einfach nicht freimütig über diese … na, Sie wissen schon …, äh …, heiklen Dinge zu sprechen.

Also, liebes Ehepaar *__________ (Nachname des Ehepaares), worum geht es denn bei Ihnen? Wo liegt Ihr Problem?

Sie: Ja, äh … es ist so – mein Mann kann nicht mehr, … hm, … die ehelichen Pflichten …, Sie verstehen?

Er: Das stimmt so aber nicht! Ich kann schon noch, bloß, ich will nicht mehr!

Eheberater(in):Sie wollen also wirklich nicht mehr, Herr *__________ (Nachname des Ehemannes)?

Er: Genau! Wenn man nämlich bisher immer gemusst hat, dann …, dann kommt halt einfach mal der Zeitpunkt, wo man nicht mehr müssen will … ganz einfach, weil man nicht mehr wollen kann.

Sie: Dabei hat er früher immer so gerne gewollt…

Er: Tja, damals wollte ich, – da musste ich auch noch nicht wollen.

Sie: Zu Beginn unserer Ehe, da war er froh, wenn er mal durfte, da hat er immer gerne…

Eheberater(in): Ahja, sehr interessant, wie lange sind Sie denn schon verheiratet?

Sie: Seit 25 Jahren.

Eheberater(in): Und, bitte gestatten Sie mir die Frage, wie oft haben Sie denn so in der Woche, …?

Sie: Jeden Tag natürlich!

Eheberater(in): (erstaunt) Jeden Tag, Frau *__________ (Nachname der Ehefrau)? Oh!!!

Er:… und das 25 Jahre lang! Stellen Sie sich das nur mal vor.

Eheberater(in): Da muss ich Ihrem Mann recht geben, Frau *__________ (Nachname der Ehefrau), das ist schon eine gewisse körperliche Belastung.

Sie: Ach was, er hat sich dabei nie groß angestrengt.

Er: Wie soll man auch, wenn man dabei nie ein aufmunterndes Wort erhält, … kein Lob und nichts…

Eheberater(in): Sie wollen also in Zukunft nie mehr, Herr *__________ (Nachname des Ehemannes)?

Er: Nun ja, vielleicht noch ab und zu, es gehört ja irgendwie zum Eheleben, … aber auf keinen Fall mehr jeden Tag!

Sie: Und wenn du nicht mehr mit mir willst, dann soll ich wohl zusehen, wie ich alles alleine mache? Nein, dazu habe ich keine Lust!

Eheberater(in): Aber, vielleicht würde das eine ganz neue Dimension in Ihre Beziehung bringen. Wenn Sie mir die Frage erlauben, wo hat es denn bislang stattgefunden und in welcher Stellung?

Sie: Ja …, äh, … eigentlich immer nur in der Küche, und grundsätzlich im Stehen.

Eheberater(in): Immer im Stehen? In der Küche, 25 Jahre lang …, jeden Tag! Na ja, wenn Sie dabei Ihre sexuelle Erfüllung gefunden haben, bitte … warum nicht!

Beide: (schauen sich verwundert an und sagen gleichzeitig)

Sexuelle was bitte??? Wir reden vom GESCHIRRSPÜLEN!!!

106. Den perfekten Mann/die perfekte Frau schaffen

Bei diesem Sketch müssten Sie einiges im Vorfeld vorbereiten. Sie benötigen einen „OP-Saal“ mit Tisch, ein Patient unter einem Bettlaken auf dem Tisch, ein Arzt, eine Krankenschwester, Arzt-Utensilien, Portraitfoto vom Bräutigam (Orginalgröße) und die Schwester/Mutter der Braut.

Ablauf:
Die Schwester/Mutter der Braut kommt in den OP und sagt, dass sie einen Mann für (Name der Braut) braucht. Sofort beginnt das OP-Team mit der Operation. Die Schwester/Mutter der Braut sagt jetzt eine kleine Beschreibung vom Bräutigam an ( wie groß, Haarfarbe, ein bisschen Macho, ein bisschen sensibel…), das OP-Team schnippelt währenddessen ständig an dem Patienten herum (große Spritzen, Säge..). Irgendwann heißt es dann: OP gelungen, der Arzt sagt: „Hier ist jetzt der optimale Mann für (Name der Braut)“, der Patient steht auf und hat das große Portraitfoto des Bräutigams auf dem Gesicht

107. Die Flugzeugentführung

Bei diesem Sketch benötigen Sie 11 Mitspieler (1 Flugzeug, 1 Kapitän, 1 Funker, 2 Stewardessen, 2 Terroristen, 2 Polizisten und 2 Leute für das Bodenpersonal)

Sketch:
Liebe Gäste,
ich möchte Euch jetzt einmal eine Geschichte erzählen, die mir kürzlich passiert ist. Wir sind nämlich auf einmal entführt worden und da das nicht immer so glaubwürdig klingt, müsst Ihr mir ein bisschen helfen und mitmachen. Den Helfern wird deren Rolle erklärt. Jedes Mal, wenn sie im Text erwähnt werden, müssen sie die erklärte Bewegung durchführen.

1 Flugzeug: Arme breit und brummen
1 Kapitän: Hand an Mütze „… und Tschüss“
1 Funker: mit einer Hand auf Kopf und einer Hand auf Brust klopfen oder kreisen „…piep, piep piep …“
2 Stewardessen: über Haare streichen „… schööön …“
2 Terroristen: Maschinengewehr „ratatatata“
2 Polizisten: mit Hand über Kopf drehen „Blaulicht, Blaulicht, Blaulicht“
2 Bodenpersonal: mit Händen winken
Alle Passagiere (alle anderen Anwesenden): „… ooh …“ und winken

An einem schönen sonnigen Tag startete das FLUGZEUG vom Typ `Boing 4711` in Richtung Süden. An Bord war natürlich der KAPITÄN, der FUNKER und zahlreiche STEWARDESSEN, die die erwartungsvollen PASSAGIERE mit Kaffee versorgten und ihnen die letzten Handhabungen des FLUGZEUGS erklärten.

Bei schönem Wetter und guter Sicht ging es los. Der KAPITÄN, der übrigens ein guter KAPITÄN war, sagte zu seinem FUNKER: `Nun kann ja nichts mehr schief gehen.` Der FUNKER, ein mittelgroßer, schlanker Mann in den besten Jahren, der eine Spezialausbildung genossen hatte bevor er auf dieses FLUGZEUG wechselte, stellte die Funkverbindung zum BODENPERSONAL her.

Die PASSAGIERE vertrieben sich währenddessen die Zeit mit Lesen oder sie schlossen Bekanntschaften und genossen die Aussicht aus diesem hervorragenden FLUGZEUG. Wie schon erwähnt, mussten sich die PASSAGIERE einfach glücklich schätzen, dass sie von so außerordentlichen STEWARDESSEN versorgt wurden, die den PASSAGIEREN jeden Wunsch von den Augen ablasen.

Doch, was war das???
Unbemerkt hatten sich TERRORISTEN ins FLUGZEUG eingeschleust. Sie zwangen den KAPITÄN und den FUNKER das FLUGZEUG nach Kairo zu steuern. Sie hielten die verängstigten PASSAGIERE in Schach und drohten den ebenfalls verängstigten STEWARDESSEN mit einem Attentat, wenn ihre Anweisungen nicht befolgt werden. Doch die TERRORISTEN hatten nicht mit dem außerordentlichen Mut des FUNKERS gerechnet, der einen Funkspruch an das BODENPERSONAL weiter gab. Niemand außer dem KAPITÄN bemerkte etwas.

Das BODENPERSONAL verständigte sofort die POLIZEI.

Als das FLUGZEUG in Kairo landete, sahen sich die TERRORISTEN einer Übermacht der POLIZEI gegenüber. Nach längeren Verhandlungsgesprächen ließen sie die PASSAGIERE, die STWARDESSEN, den FUNKER und den KAPITÄN frei und ergaben sich der POLIZEI. Die PASSAGIERE, die STEWARDESSEN, der FUNKER und der KAPITÄN atmeten auf und dankten den eifrigen POLIZISTEN, die ihren Job vortrefflich ausgeführt hatten. Dieser Zwischenfall mit den TERRORISTEN war noch einmal glimpflich verlaufen und der KAPITÄN ließ alle wieder ins FLUGZEUG einsteigen. Kurze Zeit später waren wir wieder unterwegs und das FLUGZEUG flog wieder seine gewohnte Strecke.

Als man nun endlich den Zielflughafen erreichte, klatschten die PASSAGIERE dem KAPITÄN noch Beifall. Hatte er doch das FLUGZEUG ganz sanft, dank dem BODENPERSONAL, auf die Erde gebracht. Und sollten Sie einmal Lust auf eine abenteuerliche Flugreise haben, so fragen Sie einfach nach der `Boing 4711`. Unsere STEWARDESSEN erwarten Sie schon !

Bräuche bei einer Hochzeit

108. Brautschuh-Versteigerung

Der Brautschuh (zuvor nach alter Tradition mit lauter einzelnen Pfennigstücken im Schuhgeschäft bezahlt) wird der Braut abgenommen. Die Gäste können den Schuh ersteigern: einer nach dem anderen bietet einen Preis für das Einzelstück. Ganz zum Schluss muss der Bräutigam den Schuh auslösen und ihn seiner Braut zurückgeben. Der Erlös ist für die Haushaltskasse der Braut.

109. Strumpfbandversteigerung – 2 Varianten

Variante 1: Der Braut wird ein Strumpfband gegeben, falls sie nicht selbst eins besitzt. Das Bein mit dem Strumpfband am Knöchel muss Sie dann auf einen Stuhl stellen.

Die männlichen Gäste bieten nun dafür Geld, dass das Strumpfband hochgerückt wird. Die weiblichen Gäste bieten darauf, dass das Strumpfband wieder runter gerückt wird, um den Männern den Blick auf das Brautbein zu entziehen. Ein ausgewählter Gast geht herum und sammelt das gebotene Geld ein.

Beispiel:
Es bietet also ein Mann 2 Euro und das „Beinkleid“ hebt sich, ein anderer bietet 5 Euro und es hebt sich mehr. Als nächstes bietet eine Frau 3 Euro und ein Teil der Mühe ist wieder verloren und das Kleid senkt sich. Das Ganze wird auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt (z.B. 5 Minuten) und der-/diejenige, der/die das letzte Gebot gemacht hat gewinnt das Strumpfband.

Das erspielte Geld ist für die Hochzeitsreise des Paares als Taschengeld gedacht.

Variante 2: Bei der zweiten Version stellt die Braut ebenfalls ein Bein auf den Stuhl. Um den männlichen Gästen ein wenig einzuheizen, kann die Braut ihr Strumpfband ab und zu mal durchblitzen lassen. Der Unterschied bei den beiden Möglichkeiten liegt in dem Bieten.

Bei dieser amerikanischen Variante wird vom Moderatoor ein Startgebot genannt, meistens 1,- Euro. Der nächste Mann bietet dann beispielsweise 3,- Euro. Er muss dann nur die Differenz also 2,- Euro in den Hut schmeißen. So ist gewährleistet, dass alle großen und sogar kleinen Gäste mitbieten können. Es sollte aber genügend Kleingeld zum Wechseln da sein.

110. Strumpfband werfen

Wer sein Strumpfband nicht versteigern möchte, kann dieses auch werfen, ähnlich wie beim Brautstrauß werfen. Hier stellen sich alle unverheirateten Männer auf und der Bräutigam wirft das Strumpfband in die Menge. Derjenige, der es fängt, wird wohl der nächste sein, der den Bund der Ehe schließt.

111. Hochzeitstanz

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche, der Hochzeitstanz. Gewöhnlich eröffnet das Hochzeitspaar mit einem Wiener Walzer den Tanzabend. Deshalb unbedingt beachten: Grundschritt und ein oder zwei Figuren zum Wiener Walzer sind Pflicht! Wer hier keine Kenntnisse hat, sollte unbedingt vorher mit Freunden üben oder eine Tanzschule aufsuchen.

112. Brautentführung

Die Braut wird in einem unachtsamen Moment des Bräutigams von Freunden oder bekannten der Braut entführt. Nun muss der Bräutigam die umliegenden Gaststätten besuchen, um die Braut ausfindig zu machen. Dabei wechseln die Entführer gerne ein- oder zweimal ihren Standort. Der Bräutigam hat in der Regel alle offenen Rechnungen in den Lokalen zu begleichen. Ein ganz wichtiger Tipp an dieser Stelle: Hochzeit feiern soll Spaß machen, was auch für das Hochzeitspaar gilt. Deshalb unbedingt darauf achten, dass der Abend nicht in einer endlosen Sucherei endet und das Hochzeitsprogramm stundenlang unterbrochen wird.

113. Brautstrauß werfen

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist das Werfen des Brautstraußes. Meist zum Ende der Hochzeitsfeier wirft die Braut mit verbundenen Augen den Brautstrauß in die Menge der Hochzeitsgäste. Fangen dürfen den Strauß aber nur unverheiratete weibliche Personen. Man sagt, dass die Person, die den Brautstrauß fängt, als nächstes in den heiligen Stand der Ehe treten wird.

114. Schleier abtanzen – 3 Varianten

Wieder ein Spiel mit sehr viel Tradition.

Variante 1: Bei der ersten Variante liegt die Braut am Ende des Hochzeitstages (00:00 Uhr) ihren Schleier ab. Alle Gäste halten den Schleier in die Höhe und das Brautpaar tanzt darunter. Die Musik spielt ein Lied und am Ende des Liedes versuchen die Damen ein Stück als Glücksbringer zu ergattern. Das bedeutet, dass der Schleier zerrissen wird. Wer dies nicht möchte, kann auch einen Tüllschleier einfacher Art verwenden. Siegerin ist die Frau, die das größte Stück ergattern konnte. Auch diesem Brauch sagt man nach, dass die Gewinnerin die nächste Braut sein wird.

Variante 2: Auch bei dieser Variante halten die Gäste den Schleier in die Höhe. Jeder Gast kann mit der Braut oder dem Bräutigam tanzen. Dieser muss aber im Vorfeld ein Geldstück in den Schleier werfen. Je nachdem wie groß die Spende war, darf derjenige mit Braut oder Bräutigam tanzen. Ist kein Schleier vorhanden, kann bei dieser Variante auch eine Tischdecke verwendet werden.

Variante 3: Bei der dritten Variante tanzt das Brautpaar mit den Augen verbunden in der Mitte. Um sie herum bilden die unverheirateten Frauen einen Kreis und drehen sich ebenfalls im Takt der Musik. Wenn die Musik aufhört zu spielen, geht die Braut zu irgendeiner Frau. Der Brauch besagt, dass diese die Nächste sein wird den Bund der Ehe zu schließen.

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