Mit meinen Tipps können Sie Ihre Hochzeit planen, erfahren, was zuerst bedacht werden muss und welche Vorbereitungen wann zu treffen sind.

Es soll der schönste Tag im Leben werden und das erfordert viel Vorbereitung. Eine Hochzeit zu planen ist schon eine kleine Herausforderung, macht aber auch Spaß, denn schließlich ist es Ihr Tag und Sie allein können bestimmen, wie dieser ablaufen soll.
In meinem nachfolgenden Ratgeber gehe ich davon aus, dass der Hochzeitstermin bereits steht, die Anzahl der Gäste im Groben festgelegt ist und Sie ein bestimmtes Budget geplant haben. Ist das der Fall, können Sie sich auf diese 8 wichtigen Punkte konzentrieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Location finden

Bevor Sie sich auf die Suche nach einer Hochzeitslocation machen, sollte feststehen, wo die Trauung stattfindet. Ob Standesamt, Kirche oder freie Trauung – dieser Ort gibt den Rahmen für den gesamten Hochzeitstag vor. Da viele Termine früh ausgebucht sind, lohnt es sich, hier rechtzeitig anzufragen.
Steht der Trauort fest, folgt im nächsten Schritt die passende Location für die Feier. Hier gilt: Je mehr Hochzeitsgäste, desto größer die Location – denn es sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Da Schlösser und Burgen die Traum-Location vieler Brautpaare sind, sollten Sie rechtzeitig, also mindestens ein bis zwei Jahre vor der Trauung, nach einem freien Termin fragen. Gleiches gilt für Restaurants direkt am See, denn auch Hochzeitsfeiern im Freien werden immer beliebter.
» Tipp
Hochzeitslocation und Standesamt/Kirche sollten nicht allzu weit voneinander entfernt sein, sonst vergeht zu viel schöne Zeit allein durch die Anfahrt.
2. Gästeliste erstellen

Jetzt bloß niemanden vergessen – das ist die Sorge vieler Brautpaare. Machen Sie sich am Anfang nicht zu viel Stress. Schreiben Sie zunächst grob auf einem Zettel alle Namen auf, die Ihnen einfallen. Ist diese Aufgabe erledigt, erstellen Sie am besten eine Excel-Tabelle, in der die Namen nun übertragen werden. Hinzu kommen Spalten wie:
- Anschrift
- Kinder Ja/Nein
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
- benötigt Übernachtung
- Zusage / Absage
- Besonderheiten Menü
Der letzte Punkt wird bei der Planung des Caterings von Bedeutung. Wenn Sie hier direkt Lebensmittelunverträglichkeiten und Vegetarier/Veganer eintragen, haben Sie es später einfacher, diese Gästegruppe bei der Auswahl des Essens zu berücksichtigen.
3. Trauzeugen auswählen

Trauzeugen sind im Standesamt nicht mehr Pflicht, trotzdem möchten viele Brautpaare diese Tradition fortsetzen. Doch wen wähle ich aus? Ein Familienmitglied oder lieber doch jemanden aus dem engsten Freundeskreis?
Vielleicht stellt sich diese Frage gar nicht mehr, weil Sie bereits eine Entscheidung getroffen haben – dann herzlichen Glückwunsch. Wer noch keine Trauzeugin hat, sollte nicht zu rational vorgehen. Am besten lassen Sie Ihr Herz entscheiden. Wer passt am besten an Ihre Seite und kann Sie bei der Hochzeitsplanung unterstützen? Auch der Bräutigam sollte sich dieser „Strategie“ anschließen.
4. Einladungen verschicken

Hochzeitspapeterie gibt es in unzähligen Designs, sodass es manchen Paaren schwerfällt, das Richtige für sich zu finden. Bei Kartenliebe, einem Anbieter für Karten zu allen Anlässen, können Sie Ihre Hochzeitskarten selbst erstellen. Ein spezieller Kartenkonfigurator hilft Ihnen dabei Schritt für Schritt. So ist es auch weniger Kreativen möglich, eine ganz persönliche und individuelle Hochzeitseinladung zu kreieren.
Der Einladungstext kann schlicht gehalten werden, gern werden aber auch Zitate oder Sprüche rund um die Liebe verwendet. Wichtig sind natürlich alle Eckdaten, die Ihre Gäste wissen müssen:
- Namen und Kontaktdaten des Brautpaares
- Hochzeitstermin
- Ort und Uhrzeit der Trauung (nur für Gäste, die auf dem Standesamt dabei sind)
- Anschrift der Hochzeitslocation
- Beginn der Hochzeitsfeier
- Datum für die Rückantwort
- eventuell Antwortkarte
» Tipp
Haben Sie Ihre Hochzeitseinladung erstellt, behalten Sie das Design auch bei den späteren Dankeskarten bei.
5. Hochzeit-DJ buchen

Die Musik auf der Hochzeitsfeier ist entscheidend für die Stimmung. Deshalb ist diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Moderne Technik macht es zwar möglich, eine selbst erstellte Playlist abzuspielen, eine wirklich gute Idee ist das aber nicht. Es ist nicht vorhersehbar, welches Genre Ihre Gäste gerade hören wollen. Zudem können Überraschungsspiele den ganzen Ablauf durcheinanderbringen.
Am besten ist es wirklich, die Musikplanung einem professionellen DJ zu überlassen. Er kennt sich damit aus, weiß, wie man Gäste auf die Tanzfläche lockt, und kann schnell auf eventuelle Musikwünsche reagieren. Um einen guten Hochzeits-DJ zu finden, ist es am besten, sich im Bekanntenkreis umzuhören. Auf eventzone sind auch einige Hochzeits-DJs gelistet und es kommen immer neue Künstler dazu.
6. Catering und Hochzeitstorte bestellen

Beim Essen haben Sie die Wahl zwischen einem abwechslungsreichen Buffet oder einem vorab geplanten Gänge-Menü. Meiner Meinung nach ist das Hochzeits-Buffet die bessere Wahl. Hier können Sie viel mehr Speisen anbieten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist (auch für Vegetarier, Allergiker etc.). Wird in einem Hotel oder Restaurant gefeiert, haben Sie es relativ einfach, dann werden nur noch die Speisen abgesprochen.
Und nicht die Hochzeitstorte vergessen! Sie ist ein Muss an Ihrem großen Tag. Da diese recht aufwendig gestaltet werden und in zig Geschmacksrichtungen zu haben sind, sprechen Sie am besten frühzeitig mit dem Konditor Ihres Vertrauens – dann sind sicher auch Verkostungen kein Problem.
7. Fotograf buchen

Um einen guten Hochzeitsfotografen zu finden, nehmen Sie sich am besten Zeit, denn diese gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Auch hier sind Mundpropaganda sehr hilfreich, oder ein aussagekräftiges Portfolio auf der Website des Fotografen. Vergleichen Sie Preise und vor allem die Qualität der Bilder – denn die schönsten Momente an Ihrem großen Tag kann man nicht wiederholen.
8. Hochzeitsauto oder Kutsche

Machen Sie sich Gedanken, wie Sie als Brautpaar vor dem Standesamt vorfahren möchten. Neben dem traditionellen Auto werden auch Oldtimer als Hochzeitsauto immer beliebter. Für Romantiker kommt wohl nur eine weiße Kutsche infrage, auch die muss rechtzeitig reserviert werden und ist eigentlich nur eine Option, wenn in den warmen Monaten geheiratet wird.
Wenn diese 8 Punkte der Hochzeitsplanung erledigt sind, können Sie erst einmal durchatmen. Natürlich gibt es noch weitere Dinge, an die Sie dann denken müssen und die es zu organisieren gilt:
- Brautkleid kaufen
- Blumenschmuck und Hochzeitsdeko für Standesamt/Kirche
- Eheringe kaufen/gravieren lassen
- Sitzordnung festlegen
- Gästeshuttle organisieren
- Termin für Hochzeitsfrisur und Braut-Make-up buchen
- Brautstrauß bestellen
- eventuell: Kinderanimation/Kinderbetreuung
- Gastgeschenke für Hochzeitsgäste
- Übernachtungsmöglichkeiten für Hochzeitsgäste bedenken
» Tipp
Bei der Hochzeitsplanung kommen schnell viele Gedanken zusammen. Ein Hochzeitsplaner im A4-Format bietet genug Platz, um Ideen, Wünsche, Termine und Ansprechpartner übersichtlich festzuhalten. So geht nichts verloren und Sie behalten den roten Faden.
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