Sonnenschutz für die Haut – 9 Tipps

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Auch wenn der Sommer nicht wirklich in Schwung kommen will, ist Sonnenschutz für die Haut dennoch ein wichtiges Thema. Hier 9 Tipps, wie Sie Ihre Haut schützen können.

Cremen Sie sich immer gut ein

Cremen Sie sich immer gut ein

Schützen Sie sich vor der gefährlichen UV-Strahlung!

In erster Linie geht es natürlich darum, die Haut vor gefährlicher UV-Strahlung zu schützen, um Hautkrebs zu vermeiden. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt mit der Anzahl an Sonnenbränden, die man im Laufe des Lebens hatte. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Neuerkrankungen enorm zugenommen, die meisten Menschen sind viel zu sorglos im Umgang mit der Sonne, knackige Bräune gilt schließlich immer noch als Schönheitsideal.

Sonnenanbeter bekommen viel früher Falten

Der Sonnenschutz spielt auch im Hinblick auf die Hautalterung eine sehr wichtige Rolle. Das beliebte Sonnenbaden lässt nämlich auch die Haut wesentlich schneller altern, so dass passionierte Sonnenanbeter wesentlich früher Falten bekommen. Und die Sonne richtet nicht nur Schaden an, wenn sie am Himmel zu sehen ist, auch bei bedecktem Himmel dringen ihre Strahlen durch, deshalb müssen Sie auch an solchen Tagen an einen ausreichenden Sonnenschutz denken.

Kinder sind besonders gefährdet

Eltern müssen gerade bei ihren Kindern auf einen optimalen Sonnenschutz achten, denn die Haut der Kleinen ist wesentlich sensibler, und vor allem die Sonnenbrände, die man in der Kindheit hatte, sind ausschlaggebend für das Hautkrebs-Risiko. Die Haut vergisst keinen Schaden, die Sonnenbrände im Laufe des Lebens summieren sich ganz einfach. Deshalb hier ein paar Tipps, wie Sie einen Sonnenbrand bei Kindern vermeiden können:

Tipp 1 – Kopfbedeckung mit Schild und Nackenschutz
Babys und Kleinkinder sollten Sie möglichst gar nicht der Sonne aussetzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann unbedingt an eine Kopfbedeckung denken. Ein Cap reicht bei Kindern meist nicht aus. Hierbei wird zwar das Gesicht, nicht aber der Nackenbereich vor der Sonne geschützt. Für Kinder eignen sich Mützen mit einem Schild und einem zusätzlichen Nackenschutz am besten.

Tipp 2 – Mittagssonne meiden
Die Mittagssonne ist am aggressivsten, deshalb sollten Kinder zwischen 12 und 15 Uhr am besten nicht ins Freie gehen, wenn die Sonne im Hochsommer scheint. Das gilt aber nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene sollten die pralle Mittagssonne meiden.

Tipp 3 – Kinder gut eincremen
Ansonsten ist immer an eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 zu denken. Im Handel gibt es aber auch spezielle Sonnenschutzmittel für Kinder zu kaufen. Kinder, die zu Allergien neigen, werden am besten mit einem Sonnenschutzmittel auf mineralischer Basis eingecremt.

Sonnenschutzmittel richtig anwenden

Tipp 4 – Hohen Lichtschutzfaktor wählen
Unsere Haut hat eine so genannte Eigenschutzzeit, das ist die Zeit, die sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass ein Sonnenbrand entsteht. Diese Zeit hängt vom Hauttyp ab, bei hellhäutigen Menschen ist sie natürlich wesentlich kürzer als bei dunkelhäutigen Typen. Ein hellhäutiger Mensch hat eine Eigenschutzzeit von etwa 10 Minuten. Der Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels gibt nun an, um wie viel sich diese Zeit verlängert. Bei einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 3o könnten Sie also 300 Minuten in der Sonne bleiben, ohne dass Schäden an der Haut entstehen.

Der Lichtschutzfaktor sollte immer so hoch wie möglich sein, vor allem wenn Sie sich am Strand oder an einem See aufhalten, da Sand und Wasser die Sonnenstrahlen durch Reflexion noch verstärken. Viele sind der Meinung, dass man umso schlechter braun wird, desto höher der Lichtschutzfaktor ist, doch das ist Unsinn. Außerdem hält die Bräune auch wesentlich länger, wenn man langsam bräunt.

Tipp 5 – Mehrmals am Tag eincremen
Durch ein zweites Eincremen nach Ablauf der zuvor beschriebenen Zeit, haben Sie auch keinen längeren Sonnenschutz, Sie haben diesen Schutz also nur einmalig am Tag. Dennoch sollten Sie sich häufiger am Tag eincremen, denn auch wasserfeste Sonnenschutzmittel waschen sich beim Baden etwas ab, und auch das Schwitzen mindert die Wirkung. Auch wenn Sie sich im Schatten aufhalten, sind Sie nicht vor den UV-Strahlen geschützt, also müssen Sie sich trotzdem eincremen.

Tipp 6 – Lippenhaut vor der Sonne schützen
Die Lippenhaut ist sehr sensibel, deshalb sollten Sie die Lippen nicht vernachlässigen und einen speziellen Pflegestift mit einem hohen UV-Schutz verwenden. Diese gibt es mit den unterschiedlichsten Aromen, sodass hier für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Haben Sie generell eine sehr empfindliche Lippenhaut, dann sollten Sie jedoch auf Lippenpflegestifte mit Duft und/oder Geschmack verzichten.

Zusätzliche Maßnahmen zum Sonnenschutz

Tipp 7 – Kopfbedeckung tragen
Das Eincremen mit Sonnenschutzmitteln reicht im Hochsommer einfach nicht aus, um optimal vor der Sonne geschützt zu sein. Wenn Sie sich in der prallen Sonne aufhalten, dann sollten Sie einen Hut oder ein Cappy aufsetzen. Viele ältere Menschen, die eine Halbglatze oder Glatze haben, vergessen ihre Kopfhaut, deshalb unbedingt eine Kopfbedeckung tragen!

Tipp 8 – Sonnenschirm aufstellen
Im Garten oder am Strand ist unbedingt ein Sonnenschirm zu empfehlen. Auch hier dringt ein Teil der UV-Strahlung durch, weshalb Sie trotzdem braun werden. Das bedeutet jedoch auch gleichzeitig, dass Sie sich trotzdem eincremen müssen.

Tipp 9 – T-Shirt beim Baden tragen
Wenn Sie sich am oder im Wasser aufhalten, dann ist die UV-Strahlung besonders intensiv, sie dringt auch noch ein Stück weit ins Wasser ein. Menschen mit empfindlicher Haut sollten deshalb beim Baden am besten ein T-Shirt anlassen, da gerade die Schultern und der Nacken der Strahlung ausgesetzt sind. Wenn Sie bereits einen Sonnenbrand haben, dann müssen Sie die Sonne unbedingt meiden, bis die Haut sich wieder erholt hat, sonst riskieren Sie schwerste Hautschäden!

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