Viele Senioren trauen sich nicht, Sport zu treiben. Dabei ist eine gute körperliche Fitness für Senioren besonders wichtig. Hier deshalb 5 Tipps, wie Sie stets topfit bleiben.

Es ist niemals zu spät, um mit regelmäßiger körperlicher Betätigung zu beginnen. Im Gegenteil: Sport macht nicht nur den Körper fitter, sondern wirkt sich auch positiv auf die Seele aus. Und gerade für Senioren kann die durch den Sport neu gewonnene Aktivität und Vitalität eine große Bereicherung darstellen. Sie müssen nur Ihren inneren Schweinehund überwinden.
Inhaltsverzeichnis
Fitness für Senioren – 5 tolle Tipps
Regelmäßige Bewegung baut Stress ab und kann sogar bei Ängsten und Depressionen ein hilfreicher Faktor sein. Grundsätzlich ist also jedem Senioren anzuraten, etwas für seine Fitness zu tun. Welche Sportart am besten dafür geeignet ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen körperlichen Zustand ab. Die folgenden Tipps helfen Ihnen jedoch, auch in fortgeschrittenem Alter noch fit zu werden!
Tipp 1: Was muss man in puncto Gesundheit beachten?
Grundsätzlich sind viele Sportarten auch für ältere Menschen geeignet – es kommt, wie oben bereits erwähnt, ganz auf den jeweiligen Fitnessgrad an. So mancher Mittsechziger ist körperlich noch in Topform, während andere schon mit 50 mit erheblichen Beschwerden zu kämpfen haben.
Wer rundum gesund ist, hat also die freie Auswahl, während Menschen mit Vorbelastungen zunächst mit ihrem Arzt sprechen sollten. Er kann am besten entscheiden, ob es Einschränkungen hinsichtlich der körperlichen Belastbarkeit gibt und welche Sportarten bzw. welche Fitnessübungen für Sie am besten geeignet sind. Besondere Vorsicht ist bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, bei Stoffwechselerkrankungen sowie bei Problemen mit dem Bewegungsapparat geboten.
Tipp 2: Ausdauersportarten und Gymnastik
Für Menschen fortgeschrittenen Alters, die neu in die Welt des Sports einsteigen, eignen sich grundsätzlich am besten solche Sportarten, mit denen sich die Beweglichkeit steigern und die Ausdauer verbessern lässt. Sie können etwa Rad fahren oder sich am Nordic Walking versuchen. Vielleicht finden Sie ja auch einen oder mehrere Trainingspartner, in deren Gesellschaft beim Training keine Langeweile aufkommt. In vielen Städten gibt es Gruppen, die sich regelmäßig zum Radeln oder Walken treffen, und nicht selten werden diese Aktivitäten über die örtlichen Volkshochschulen organisiert.
Auch unterschiedliche Arten der Gymnastik sind für Senioren gut geeignet. Hierzu gehören insbesondere Yoga und Pilates. In vielen Fitnessstudios oder Volkshochschulen werden diese Sportarten sogar speziell für ältere Menschen angeboten.
Tipp 3: Bewegung im Wasser
Eine perfekte Art, schonend die Fitness zu trainieren, ist auch das Schwimmen. Wenn Sie regelmäßig im Schwimmbad Ihre Bahnen ziehen, werden Sie bald bemerken, wie sich Ihre Ausdauer verbessert.

Wer sich gern im Wasser aufhält, aber nicht immer nur schwimmen möchte, kann es auch einmal mit den unterschiedlichen Varianten der Aqua-Fitness versuchen. Ob Aqua-Gymnastik mit oder ohne Geräte oder Aqua-Jogging – das Training unter Wasser macht Spaß und ist schonend für die Gelenke.
Tipp 4: Auf ins Fitness-Studio
Vielleicht haben Sie ja auch Lust, sich in einem Fitnessstudio anzumelden. Viele Senioren nutzen mittlerweile die Vorteile einer Mitgliedschaft, da sich in einem Studio unter professioneller Anleitung ein abwechslungsreiches Training absolvieren lässt.
Sie können Ihre Ausdauer an entsprechenden Geräten trainieren, aber auch durch gezielte Krafttrainingsübungen Ihre Muskeln aufbauen. Am besten schauen Sie einfach mal in einem Fitness-Center in Ihrer Nähe vorbei und vereinbaren ein unverbindliches Probetraining.
Tipp 5: Regelmäßige Fitness für Senioren
Um Ihren Gesundheitszustand zu verbessern, sollten Sie regelmäßig Sport treiben und das mehrmals in der Woche. Die WHO empfiehlt für Menschen ab 65 Jahren pro Woche rund 150–300 Minuten Bewegung und zusätzlich an zwei Tagen leichte Kraftübungen. Sinnvoll ist außerdem ein kleines Gleichgewichtstraining, das im Alltag vor Stürzen schützt. Letztlich ergibt das etwa 20 bis 45 Minuten Aktivität am Tag.
Und das lässt sich aktiv im Alltag einbauen. Unternehmen Sie täglich Spaziergänge, machen Sie Erledigungen zu Fuß oder mit dem Rad anstatt mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und nehmen Sie, wenn Sie können, die Treppe statt den Aufzug!
Unser Tipp: Ein toller Motivationsfaktor kann hierbei das Tragen eines Schrittzählers sein. Er zeigt jeden getätigten Schritt an, sei es beim Herumlaufen in der Wohnung oder beim Erledigen des Wocheneinkaufs.
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