Gartenmöbel Material – Holz, Metall, Kunststoff und Polyrattan im Vergleich

Wenn es um das Thema Gartenmöbel-Material geht, wissen viele oft nicht, welches das beste ist. Hier deshalb Holz, Metall, Kunststoff und Polyrattan im Vergleich.

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Gartenmöbel: Welches Material darf es sein? © zhu difeng/ stock.adobe.com

Viele Menschen genießen die Sonnenstunden des Jahres am liebsten im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Mit modernen Gartenmöbeln kann man sich den Aufenthalt im Freien richtig schön wohnlich und gemütlich gestalten. Hochwertige Gartenmöbel wie Tische, Stühle oder die modernen Loungemöbel sind aber relativ teuer. Da wäre es schön, wenn sie möglichst lange halten und nicht allzu pflegebedürftig sind.

Holz, Metall, Kunststoff und Polyrattan sind sehr beliebt

Gartenmöbel gibt es sowohl als Einzelstücke und als komplettes Set in verschiedenen Modellen und aus unterschiedlichen Materialien. Die gängigsten Werkstoffe, aus denen Gartenmöbel gefertigt werden, sind Holz, Metall, Kunststoff und Polyrattan. Welches dieser Materialien am besten geeignet ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf Design, Haltbarkeit, Pflegeleichtigkeit und Komfort.

Wichtige Qualitätskriterien für den Gartenmöbelkauf

Komplette und qualitativ hochwertige Gartenmöbelsets mit Stühlen, Sonnenliegen, Tischen und Sitzbänken sind relativ teuer. Daher sollten Sie schon sehen, dass Sie für den jeweiligen Preis auch die passende Qualität erwerben (mein Kauftipp: http://www.home24.de/gartenmoebel/). Hier deshalb einmal die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick.

» Wetterbeständigkeit/Haltbarkeit/Pflegeleichtigkeit

Wetterbeständigkeit, Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit sind wohl die wichtigsten Kriterien bei der Kaufentscheidung. Denn wer möchte schon viel Geld für Gartenmöbel ausgeben, wenn diese obendrein noch einer intensiven Pflege bedürfen und nicht lange haltbar sind?

» Design

Aber auch auf das Design kommt es an. Schließlich sollen sich die Gartenmöbel optisch gut in das Gesamtbild des Gartens einfügen und ihn um einen Blickfang bereichern.

» Sitzkomfort/Liegekomfort

Auch Sitzkomfort und Liegekomfort sind selbstverständlich nicht zu vernachlässigen, wenn die Gartenmöbel dazu beitragen sollen, bequeme und entspannte Stunden im Garten oder auf der Terrasse zu verbringen.

Damit sind die wichtigsten Qualitätskriterien benannt, an denen sich Gartenmöbel aus Holz, Metall, Kunststoff und Polyratten messen lassen müssen. Im Folgenden möchte ich Ihnen die Vorteile und Nachteile dieser Materialien einmal etwas genauer aufzeigen.

Holz, Metall, Kunststoff und Polyrattan im Vergleich

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz sind nach wie vor unglaublich beliebt und für viele Holzliebhaber alternativlos.

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Holz ist vielseitig aber pflegeaufwendig. © Yakov/ stock.adobe.com
Gartenmöbel aus Holz

Vorteile:

  • Hölzerne Gartenmöbel stehen für urige Gemütlichkeit und einen rustikalen Stil. Sie harmonieren gut mit Holzterrassen und das Naturmaterial Holz fügt sich ausgezeichnet in die Optik des Gartens ein. Außerdem ist Holz ein sehr flexibler Werkstoff der präzise bearbeitet werden kann und vielfältige Formen und Verzierungen zulässt.
  • Gartenmöbel aus Holz können aber nicht nur im Design, sondern auch in Haltbarkeit und Qualität punkten. Im intelligenten Materialmix mit Aluminium oder Edelstahl erweisen sich die Möbelstücke als robust und langlebig. Die Voraussetzung dafür ist aber die Auswahl geeigneter Holzarten. Hartholz ist in jedem Fall zu bevorzugen, weil es Nässe und Fäulnis, den klassischen Problemen von Holzmöbel im Freien, entgegenwirken kann. Zudem ist es unempfindlicher gegenüber UV-Strahlung.
  • Holzgartenmöbel bieten obendrein auch einen sehr hohen Sitzkomfort. Während sich andere Materialien schnell aufheizen oder abkühlen, kann das Holz Wärme speichern und ist daher stets angenehm temperiert. So bietet zum Beispiel ein Gartenstuhl aus Holz mit Lehne einen tollen Sitzkomfort.

Nachteile:

  • Holzgartenmöbel sind in der Regel pflegeintensiver und im Falle von Hartholz auch schwerer als ihre Konkurrenz aus Kunststoff und Aluminium.
  • Auch wenn Holzgartenmöbel mit einer Lasur überzogen sind und eigentlich bei Wind und Wetter im Garten belassen werden können, sollten Sie diese bei Nässe und Kälte doch am besten im Trockenen lagern. Denn nur so können Sie Qualitätsverluste am Material am besten entgegenwirken. » Mein Lesetipp: Holzmöbel auffrischen

Gartenmöbel aus Metall

Bei Gartenmöbeln aus Metall haben Sie die Wahl zwischen Aluminium und Edelstahl.

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Gartenmöbel aus Metall wirken sehr edel. © imfotograf/ stock.adobe.com
Aluminium

Vorteile:

  • Aluminium hat den Vorteil, dass es ein leichtes und einfach zu bearbeitendes Material ist. Es eignet sich hervorragend für Gestellkonstruktionen für Gartentische und Gartenstühle. Bei den Aluminiumprofilen gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede. Je besser das Rohmaterial und die Verarbeitung ausfallen, desto haltbarer sind die Gartenmöbel aus Aluminium.

Nachteile:

  • In Stabilität, Design und Sitzkomfort können Aluminium-Gartenmöbel in der Regel nicht mit Holz und Edelstahl mithalten. Wenn Sie also auf eine edle Optik setzen möchten, dann sollten Sie sich lieber bei den anderen Materialien umschauen.

Edelstahl

Vorteile:

  • Gartenmöbel aus Edelstahl überzeugen durch eine besonders edle Optik. Sehr beliebt sind zum Beispiel Gartenstühle mit kunstvollen Schmiedearbeiten.
  • Edelstahl ist rostfrei, extrem pflegeleicht und sehr robust bei jedem Wetter. Für eine stilvolle und langlebige Gartenmöbelausstattung ist Edelstahl also die richtige Wahl.

Nachteile:

  • Edelstahl ist ein relativ teures Material und Gartenmöbel aus diesem Werkstoff sind in der Regel auch relativ schwer. Dies sind aber die einzigen Nachteile.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Wer auf günstige und zugleich besonders funktionale Gartenmöbel setzt, kann auch zu Stühlen, Tischen, Liegen oder Bänken aus Kunststoff greifen.

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Gartenmöbel aus Kunststoff sind nicht jedermanns Geschmack. © Bertrand photos/ stock.adobe.com
Gartenmöbel aus Kunststoff

Vorteile:

  • Kunststoffgartenmöbel sind vergleichsweise leicht und daher gut zu transportieren. Im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz aus Holz und Metall sind Tische und Stühle aus Kunststoff zumeist einklappbar, sodass Sie diese problemlos an jeden Ort bringen oder platzsparend lagern können.
  • Kunststoff kann sehr flexibel in die verschiedensten Formen gegossen werden. Daher gibt es Gartenstühle aus Kunststoff in vielen unterschiedlichen Modellen und Farbvarianten.
  • Auch in Sachen Pflegeleichtigkeit und Haltbarkeit liegen Stühle, Tische und Bänke aus Kunststoff ganz weit vorne. Sie können diese für gewisse Zeit auch im Freien lagern und sie durch einfaches Abwaschen wieder wie neu erstrahlen lassen.

Nachteile:

  • In Optik und Design wirkt ein Gartenstuhl aus Kunststoff etwas künstlich und weniger edel als ein Stuhl aus Holz oder Edelstahl. Auch der Sitzkomfort fällt materialbedingt weniger angenehm aus, sodass Sitzkissen bei Kunststoffstühlen unentbehrlich sind.

Gartenmöbel aus Polyrattan

Gartenmöbel aus Polyratten liegen im Trend. Die Flechtmöbel aus hochwertigem Kunststoff wirken optisch wie echte Loungemöbel und bereichern Terrasse und Garten um einen Blickfang.

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Gartenmöbel aus Polyrattan werden immer beliebter. © homepepper/ stock.adobe.com
Gartenmöbel aus Polyrattan

Vorteile:

  • Sofern die Material- und Fertigungsqualität stimmt, ist Rattan robust, pflegeleicht und hält auch Nässe und starke Sonneneinstrahlung aus, ohne spröde zu werden oder auszubleichen.
  • Geflochtene Polyrattan-Gartenstühle bieten auch einen guten Sitzkomfort und heben sich in Design und Stil von gewöhnlichen Gartenstühlen ab. Polyrattanmöbel bringen also mal etwas Abwechslung in den Garten.

Nachteile:

  • Gartenmöbel aus Polyrattan haben den Nachteil, dass sie bei guter Qualität relativ schwer und auch recht teuer sind.
  • Des Weiteren können Gartenmöbel aus Polyrattan auch nicht den Winter über draußen stehen bleiben. Selbst wenn sie Feuchtigkeit vertragen können und nicht so leicht verwittern, so müssen Sie diese irgendwo unterstellen oder ins Haus holen, denn der Frost bekommt ihnen nicht gut.

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