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Frau fotografiert für Online Kleinanzeige.

Online Kleinanzeigen gestalten – so wirds gemacht

Internet-Kleinanzeigen erfreuen sich großer Beliebtheit. Lesen Sie hier unsere Tipps zur Gestaltung der Anzeige, um die Verkaufschancen zu erhöhen.

Frau fotografiert für Online Kleinanzeige.
Viele nutzen Online Kleinanzeigen. © sutthinon602 / stock.adobe.com

Der Verkauf über Kleinanzeigenportale im Internet erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit. Kein Wunder, können doch die Anzeigen von privaten wie auch gewerblichen Verkäufern zu jeder Tages- und Nachtzeit bequem von zu Hause aus erstellt werden und kosten meist auch kein Geld. So kann man sich mit wenig Aufwand schnell etwas hinzuverdienen. In den meisten Portalen bleiben die Anzeigen dann für rund drei Monate online, bevor sie vom System gelöscht werden.

Damit sind Kaufgeschäfte über Kleinanzeigenportale ähnlich beliebt wie herkömmliche Onlinekäufe, die immerhin 49 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig betreiben.

Wissenswertes zu Online Kleinanzeigenportalen

Tagtäglich werden bundesweit in den gängigen Onlinemarktplätzen unzählig viele Kleinanzeigen online gestellt, private wie gewerbliche. So ist es nicht verwunderlich, dass die eigenen Anzeigen recht schnell nach unten rutschen und dann vielleicht nicht mehr so häufig betrachtet werden. Das wiederum kann auch die Chance auf einen zeitnahen Verkauf minimieren.

Damit die Anzeige möglichst oft gelesen wird und der Verkauf optimal vonstatten geht, empfiehlt es sich, die Verkaufsanzeige entsprechend zu gestalten. Mit unseren folgenden Tipps sollte das auch Ihnen gut gelingen.

Anzeigen ansprechend gestalten

Um in den Anzeigen schnell das Richtige zu finden, können Käufer auf umfangreiche Suchfilter zurückgreifen. Damit können sie  beispielsweise:

  • bundesweit gezielt nach bestimmten Dingen suchen
  • alle Anzeigen in ihrem Wohnumfeld durchstöbern
  • innerhalb einer Preiskategorie suchen

Um über eine solche Suche gefunden zu werden, sollte die Anzeige bestimmte Kriterien erfüllen. Welche das sind, stellen wir im Folgenden vor.

» Die richtige Überschrift

Jede Anzeige braucht eine gute Überschrift, da die Eingabe des Suchbegriffs die am häufigsten angewandte Art der Suche ist. Am besten ist es, mit wenigen Worten präzise zu beschreiben, welchen Gegenstand oder welche Dienstleistung angeboten wird. Dabei sollte auch immer auf die richtige Rechtschreibung geachtet werden. So lassen sich nicht mehr benötigte Gegenstände optimal über das Internet verkaufen.

» Der richtige Ort

Viele Anzeigenportale bieten eine weitere Möglichkeit, Dinge gezielt zu suchen und zu finden, nämlich die Orts- bzw. Umkreissuche. Dabei kann man sich alle Anzeigen eines Ortes oder einer Region einblenden lassen. Zusätzlich kann man den Radius erweitern oder begrenzen.

Wer beispielsweise die Kölner Kleinanzeigen bei viva-kleinanzeigen.de durchforstet, kann die Suche exakt auf Köln beschränken oder bis zu 100 Kilometern im Umkreis suchen. Gepaart mit dem richtigen Suchbegriff, sollte das Gewünschte bzw. Gesuchte sofort gefunden werden.

Während es bei Gegenständen, die auch versandt werden können, weniger auf den exakten Standort ankommt, ist die genaue Ortsangabe bei sperrigen Gegenständen wie Stühle, Tische, Bänke und Autozubehör, die oft nur gegen Abholung angeboten werden, sehr wichtig. So kann der Käufer leichter planen.

» Die passende Kategorie

Die passende Kategorie zuzuordnen, ist ebenfalls wichtig, damit die Verkaufsanzeige gut gefunden wird. Einige Kleinanzeigenplattformen überprüfen die eingestellten Anzeigen und verschieben hin und wieder eine Anzeige in eine passendere Kategorie. Da dies aber nicht überall so gehandhabt wird, sollte man schon beim Erstellen der Anzeige darauf achten.

» Ansprechende Bilder

Frau macht Bilder für die Online Anzeige.
Ansprechende Bilder erhöhen die Verkaufschancen. © Prostock-studio / stock.adobe.com

Wer erfolgreich verkaufen möchte, sollte hochwertige Bilder des jeweiligen Verkaufsgegenstandes einstellen. Anzeigen mit Bildern werden grundsätzlich öfter angeschaut als bilderlose Anzeigen. Dabei geht es nicht darum, Bilder mit einer Profi-Kamera zu erstellen. Vielmehr sollten potenzielle Besucher der Anzeige auf den ersten Blick erkennen, um was es sich handelt. Daher empfiehlt es sich, auf folgende Punkte zu achten.

  • Belichtung: Es gibt immer wieder Bilder, die unterbelichtet sind und schlecht erkennen lassen, was denn eigentlich verkauft wird. Das kommt oft dann vor, wenn beispielsweise Möbel in dunklen Garagen gelagert werden und ohne Blitzlicht fotografiert werden.
  • Objekt: Das zu verkaufende Objekt sollte immer im Ganzen zu sehen sein. Detailbilder sind sehr hilfreich und können gerne hinzugenommen werden. Aber mindestens ein Bild sollte das Verkaufsobjekt komplett abbilden.
  • Ausrichtung: Für den Leser der Anzeige ist es sehr hilfreich, wenn die Objekte gut ausgerichtet fotografiert werden. Schief fotografierte Gegenstände sind nicht immer schön anzuschauen, zumal man das Display am Rechner nicht so leicht drehen kann wie ein Smartphone.
  • Abwechslung: Wer mehrere Bilder zu einer Verkaufsanzeige ins Netz stellt, sollte diese abwechslungsreich gestalten, sodass der Informationsgehalt dadurch steigt. Ein und denselben Gegenstand mit fünf fast identischen Bildern zu versehen, ist für den Verkauf nicht förderlich.
  • Mängel: Kleine Mängel oder Abnutzungsspuren lassen sich oft gut fotografisch festhalten. So kann sich der Käufer gleich ein Bild davon machen, besonders wenn der Mangel im Text erwähnt wird.

Weitere hilfreiche Tipps finden Sie in unserem Ratgeber: „Produktfotos selber machen: Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden„.

» Maße angeben

Je mehr Informationen der Leser an die Hand bekommt, desto leichter kann er eine Entscheidung treffen. Besonders wenn es um Möbelstücke geht, sollten daher die Maße im Anzeigentext angegeben werden.

Wer die obigen Tipps beherzigt, hat gute Chancen auf einen schnellen Verkauf. Für solche Basis-Anzeigen fallen in den meisten Portalen auch keinerlei Gebühren an. Während einige Kleinanzeigen-Anbieter ein Anzeigen-Limit setzen, kann man bei anderen Anbietern so viele Anzeigen schalten, wie man möchte.

Mann misst Tisch aus.
Wann immer möglich, sollten die Maße angegeben sein. © zephyr_p / stock.adobe.com

Wichtig ist immer, dass man in seinem Verkäuferprofil kenntlich macht, ob man privat verkauft oder gewerblicher Anbieter ist.

Premium-Funktionen

Darüber hinaus bieten viele Kleinanzeigenportale auch Premium-Funktionen an, die die Verkaufschancen noch einmal deutlich erhöhen sollen. Diese Zusatzfunktionen müssen bezahlt werden. Der Preis richtet sich unter anderem danach, wie lange die Premiumfunktion genutzt wird. Wählen kann man meist zwischen 7, 14 und 28 Tagen. Oder aber man richtet sich einen Premium-Account ein, für den man eine monatliche Pauschale zahlt und so viele Funktionen nutzen kann.

» Highlight

Ein Highlight ist eine optische, meist farbliche Hervorhebung innerhalb der Liste der Suchergebnisse. Die Anzeige rutscht nicht weiter nach oben oder gar auf die erste Seite, fällt aber durch den farblichen Hintergrund schnell ins Auge.

» Nach oben schieben

Wer diese Funktion bucht, dessen Anzeige wird automatisch nach oben geschoben und erscheint für den gebuchten Zeitraum immer am Seitenanfang der Suchergebnisse.

Oftmals kann man die sogenannte Top- oder Push-Funktion auch mit der Highlight-Funktion kombinieren. So steht die Anzeige nicht nur am Seitenanfang, sondern ist zusätzlich farblich markiert.

» Galerie

Diese Premium-Funktion beschert Ihrer Anzeige einen Platz auf der Startseite. Sie wird dort in einer farblich hervorgehobenen Galerie angezeigt. Meist wird die Funktion von gewerblichen Kunden genutzt, die mit Online-Kleinanzeigenportale ihre Sichtbarkeit erhöhen möchten.

Anja

Als zweifache Mutter lebe ich mit meiner Familie auf dem Land. Langjährige Erfahrungen in gesunder Ernährung & Fitness, Managen von Haushalt & Finanzen sowie ein achtsamer Umgang innerhalb der Familie sind mir dabei wichtig und fließen in meine Arbeit bei Tipps.net mit ein.

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