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Strapazierte Haare – So pflegen Sie sie richtig

Gerade Frauen sind gepflegte Haare besonders wichtig. Tägliches föhnen und stylen lassen sie zwar gut aussehen, beschädigen die Haare auf Dauer aber stark. Wie Sie strapazierte Haare richtig pflegen und was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.

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Vor allem chemische Behandlungen wie Blondieren und Dauerwellen schaden den Haaren sehr. © fotoduets/ stock.adobe.com

Ursachen für strapazierte Haare

  • Tägliches Föhnen oder Haare glätten entzieht den Haaren viel Feuchtigkeit und trocknet sie zunehmend aus.
  • Auch das regelmäßige Benutzen von Stylingprodukten wie Haarspray oder Haarlack kann die Haare auf Dauer beschädigen.
  • Am meisten setzen unseren Haaren chemische Behandlungen zu. Dazu zählen Colorationen, Blondierungen oder auch Dauerwellen. Das Aufhellen ist die größte Strapaze für die Haare. Dem Haar werden beim Blondieren Pigmente entzogen, das Blondierungsmittel greift die Haarstruktur an und trocknet die Haare aus. Das kann sogar zu Haarbruch führen.

Strapazierten Haaren vorbeugen

  • Beschränken Sie chemische Behandlungen auf ein Minimum.
  • Vermeiden Sie mehrere Behandlungen nacheinander. Wenn Sie also eine Dauerwelle haben, sollten Sie möglichst auf blonde Strähnchen verzichten. Umgekehrt ebenso.
  • Bei der Verwendung eines Glätteisens sollten Sie ein Hitzeschutzspray benutzen. Besonders effektiv und sehr zu empfehlen ist das Frizz Ease Hitzeschutzspray von John Frieda. Vermeiden Sie aber eine tägliche Benutzung des Glätteisens.
  • Lassen Sie Ihre Haare so oft wie möglich an der Luft trocknen.
  • Auch das ständige Verwenden von Haargummis oder Klammern kann zu Haarschäden führen. Beim Bürsten und Kämmen können Sie zusätzlichen Schaden anrichten.

Pflegeprodukte verwenden

Strapaziertes Haar braucht vor allem viel Pflege, um es vor Haarbruch zu schützen. Im Handel gibt es eine Vielzahl an Pflegeserien speziell für strapazierte Haare. Sie sollten auch möglichst alle Produkte aus dergleichen Serie verwenden. Diese ergänzen sich optimal miteinander.

  • Beim Shampoo sollten Sie ein sehr mildes verwenden, welches vor allem viel Feuchtigkeit spendet. Silikone in Shampoos führen zwar vorübergehend schnell zu einer besseren Haarstruktur, doch auf Dauer tun Sie Ihren Haaren damit keinen Gefallen. Achten Sie also beim Kauf auf die Inhaltsstoffe.
  • Nach dem Haarewaschen sollten Sie unbedingt eine Pflegespülung benutzen. Lassen Sie diese kurz einwirken und spülen Sie sie dann gründlich aus. Die Spülung versorgt die Haare mit wichtigen Nährstoffen und glättet die aufgerauhten Haare.
  • Einmal in der Woche sollten Sie den strapazierten Haaren auch eine intensive Haarmaske gönnen. Es gibt viele Pflegeprodukte, die Sie nach dem Waschen auftragen und diese dann im Haar lassen können. Die sogenannte Leave-In-Pflege eignet sich besonders für Frauen, die keine Zeit für aufwändige Pflege haben.

Weitere Tipps für strapazierte Haare

  • Wenn Sie auf das Föhnen der Haare nicht verzichten können, dann sollten Sie die Haare nur auf niedriger Stufe trocknen.
  • Lassen Sie Ihre Haare ein wenig an der Luft vortrocknen.
  • Föhnen Sie Ihre Haare nicht, wenn diese noch klatschnass sind.
  • Kämme und Bürsten sollten aus hochwertigen Materialien sein. Kämme mit scharfkantigen Zähnen können die Haare aufrauen und billige Plastikborsten schaden den Haaren ebenfalls.
  • Shampoo und Pflegeprodukte sollten Sie schön sparsam verwenden. Eine ganz kleine Menge Shampoo reicht zum Haarewaschen vollkommen aus. Wenn vor allem die Haarspitzen sehr trocken und strapaziert sind, dann können Sie zwischen den Haarwäschen auch ein spezielles Haarspitzen-Fluid verwenden.

Kathrin

Kathrin ist freie Redakteurin und unterstützt unser Team schon seit vielen Jahren. Ihre Spezialgebiete liegen im Bereich Mode und Beauty, aber auch Haushalt und Garten. Und genau dort tobt sie sich auf Tipps.net auch so richtig aus.

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