Gebühren am Geldautomaten – 3 Tipps zum Geld abheben

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Gebühren am Geldautomaten – 3 Tipps

Wer Geld am Automaten abhebt, zahlt für diesen Service manchmal extra. Drei Tipps, wie Sie unnötige Gebühren am Geldautomaten sparen können.

Haben Sie sich auch schon mal gewundert, dass auf Ihrem Kontoauszug Extrakosten für eine Barabhebung auftauchen? Wer Pech hat, muss für den Gang zum Automaten fünf Euro Gebühren zahlen. Manchmal sind es pro Buchungsvorgang drei Euro. Oder Sie müssen 1,95 Euro zahlen, auch wenn Sie nur eben 20 Euro abheben. Wie stark Sie zur Kasse gebeten werden, hängt dabei ganz schlicht vom gewählten Bankinstitut ab. Deshalb sollten Sie gut acht geben, zu welcher Bank Sie gehen.

Tipp 1 – Bei der eigenen Bank kostenlos Geld abheben

Gebühren am Geldautomaten lassen sich in der Regel ganz einfach umgehen. Denn das Abheben bei der eigenen Bank ist normalerweise kostenfrei. Wann immer das möglich ist, sollten Sie für Barauszahlungen daher einen Geldautomaten der Hausbank aussuchen. Machen Sie es sich zum Beispiel zur Gewohnheit, für das nötige Kleingeld regelmäßig einen kurzen Bankenstopp einzulegen. Erkundigen Sie sich zudem ggf. nochmals, dass Barabhebungen wirklich kostenlos für Sie sind. Die genauen Gebühren Ihrer Bank sollten Sie in der Filiale in einem Aushang nachlesen können. Oder Sie blättern in Ihren Unterlagen oder fragen direkt am Schalter nach. Bei der Gelegenheit könnten Sie sich auch klar machen, wo überall in ihrer Gegend Automaten Ihrer Hausbank stehen. Wenn in Ihrer Nähe passende Geräte eher rar gesät sind, kann das auch ein Anlass zum Bankenwechsel sein.

Tipp 2 – Bank aus Geldautomatenverbund wählen

Ein weiterer Spartipp: Fast alle Bankinstitute haben sich einem größeren Geldautomatenverbund angeschlossen. In der Cash-Group sind zum Beispiel die Commerzbank, die HypoVereinsbank, Deutsche Bank und die Postbank mit insgesamt rund 9000 Geldautomaten vertreten. Die Technik und das Verfahren beim Abheben ist bei allen diesen Automaten gleich. Entsprechend können Sie bei allen teilnehmenden Instituten Ihres Bankensystems ebenfalls kostenfrei bar abheben. Machen Sie sich also schlau, zu welchem Verbund Sie mit Ihrer Bank gehören. Ein weiterer größerer Zusammenschluss neben der Cash-Group ist Cashpool (Sparda-Banken, Targobank, Degussa Bank, u.a.) mit ca. 2.500 Automaten. Teilweise besondere Regelungen gelten bei den regional eigenständigen Sparkassen und den Volks- und Raiffeisenbanken.

Tipp 3 – Display-Anzeige beachten, evtl. Bankautomat wechseln

Doch was tun, wenn man in einer fremden Stadt ist und kein geeigneter Automat des eigenen Bankenverbunds in Sicht ist? Manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden, am nächst verfügbaren Gerät Geld abzuheben. Dann helfen Ihnen seit diesem Jahr neue Regelungen trotzdem dabei, die Gebühren am Geldautomat im Griff zu behalten. Denn seit dem 15. Januar 2011 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Ihnen beim Abbuchungsvorgang direkt am Display eingeblendet wird, wie teuer die Angelegenheit für Sie ist. Schauen Sie also genau hin, bevor Sie die Abbuchung bestätigen. Wenn Ihnen der Betrag zu hoch ist, muss die Gelegenheit bestehen, dass Sie den Vorgang wieder abbrechen. Dann können Sie es immer noch bei der Bank gegenüber ausprobieren.

Beachten Sie: Die Einführung der neuen Richtlinien befindet sich derzeit noch in einer Übergangsphase. Deshalb kann es vereinzelt sein, dass statt der automatischen Gebühreneinblendung nur ein Aufkleber außen am Automaten darauf aufmerksam macht, welche Kosten fällig werden. Umso wichtiger, dass Sie beim Abheben immer an die möglichen Zusatzgebühren denken. Denn zwei oder dreimal den falschen Anbieter erwischt, sind zusammen schon 10 oder 15 Euro.

Fazit
Durch die passende Bankauswahl können Sie bei der Automatennutzung effektiv Gebühren sparen. Dabei helfen Ihnen die neuen Regelungen, die seit Anfang 2011 in Kraft sind. Hier müssen die möglichen Gebühren am Geldautomaten direkt angezeigt werden.

Foto1: © LVDESIGN - Fotolia.com

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