Heimbüro einrichten – 12 Tipps

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Was benötigen Sie alles?

Was benötigen Sie alles?

Heute ist das so genannte Home-Office in unzähligen Haushalten zu finden. Immer mehr Menschen gehen in die Selbständigkeit und arbeiten von zu Hause aus. Wir möchten Ihnen daher ein paar Tipps geben, wie Sie Ihr Heimbüro einrichten können.

Einen geeigneten Raum suchen
Bevor Sie Ihr Heimbüro nach Ihren eigenen Bedürfnissen einrichten können müssen Sie sich natürlich erst einmal einen geeigneten Raum suchen. Haben Sie das Glück, dass Ihnen ein komplettes Zimmer zur Verfügung steht, dann sollten Sie sich im zweiten Schritt Gedanken darüber machen, was Sie alles in Ihrem Büro benötigen. Im Heimbüro variieren Größe und Einrichtungsgegenstände stark. Jeder hat andere Anforderungen. Die Einrichtungsgegenstände sollten dabei nicht nur gut aussehen, sondern natürlich auf auch Ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Ebenfalls sollten Sie, gerade wenn Sie das Büro beruflich nutzen, auf eine angenehme Atmosphäre achten, die weitaus mehr Produktivität erzielen kann. Deshalb gibt es zahlreiche Gründe, warum beim Einrichten eines Büros im eigenen Haus auf so einiges Grundsätzliche geachtet werden sollte:

  1. Vorbereitende Arbeiten
    Gegebenheiten prüfen: Wenn Sie einen perfekten Raum gefunden haben, dann sollten Sie sich viel Zeit nehmen, um die Gestaltung des Raumes zu planen. Sehr wichtig ist dabei auch, dass Sie erst einmal überprüfen, wie es mit den Stromanschlüssen aussieht. Besitzt der Raum genügend Steckdosen? Wie sieht es mit Telekommunikationsanschlüssen aus? Das sind wichtige Sachen, die Sie immer zu allererst klären müssen, bevor Sie einen Raum einrichten.
  2. Möbel auswählen
    Schreibtisch: Bei der Möbelauswahl ist der zur Verfügung stehende Platz natürlich entscheidend. Begonnen werden sollte deshalb immer mit dem Schreibtisch, der sicherlich als Hauptbestandteil eines Büros zu werten ist. Bei der Standortwahl des Schreibtisches müssen Sie immer auf den Lichteinfall des Fensters achten, damit ein allzu greller Sonnenschein nicht das allgemeine Arbeiten zu sehr beeinträchtigt. Großzügig gestaltete Schreibtischoberflächen erlauben Ihnen stets viel Handlungsfreiraum während des Arbeitens. Reine Computertische hingegen verfügen wiederum nur über reduzierte Ablageflächen. Ideal sind deshalb Kombinationsmöbel, die beiden Bedürfnissen gut gerecht werden können.
  3. Bürostuhl: Und immer passend hierzu darf ein wirklich guter Schreibtischstuhl natürlich nicht fehlen, der selbst längere Arbeitszeiten im Büro problemlos gewährleisten kann. Bei der Auswahl eines geeigneten Bürostuhls sollten Sie sich unbedingt viel Zeit nehmen. Dabei sollten Sie Ihr Augenmerk auf den Punkt Ergonomie legen. So sollte die Rückenlehne bis an die Schulterblätter reichen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Wirbelsäule gut gestützt wird und der Stuhl über Armlehnen verfügt, die Ihre Arme und Schultern entlasten. Alternativ zu einem Bürostuhl können Sie sich auch für einen Sitzball entscheiden. Sitzbälle geben Ihnen einen großen Spielraum.
  4. Bücherregal und Büroschrank: Ein Regal für Bücher und Ordner darf auf keinen Fall fehlen. Bei kleineren Büroräumen lässt sich dieses oftmals hervorragend direkt über der Schreibtischoberfläche anbringen. Dabei teilweise auch mehrstufig, so dass wirklich genügend Bücher Platz finden können. Praktisch ist in diesem Zusammenhang auch eine Kombination aus Bücher-Regal und CD-Regal. Ein reiner Büroschrank ist heutzutage im Möbelfachhandel in unterschiedlichsten Größen erhältlich, so dass selbst kleinste Räume am Ende über genügend Staufläche verfügen können. Empfehlenswert ist beim Kauf eines Büroschrankes immer, dass ein abschließbares Element für wichtige Unterlagen integriert wurde. Sehr schöne und dabei auch kostengünstige Büromöbel zum leichten Selbstaufbau erhalten Sie als Heimwerker sehr oft in den Mitnahmeabteilungen der Möbelhäuser.
  5. Kommunikationseinrichtung
    Computer, Internet, Telefon: Zur klassischen Kommunikationseinrichtung eines Home-Office zählen heute ein Computer mit Internetanschluss sowie ein Telefon. Beides ist in der Regel im Haushalt bereits vorhanden, so dass man sich die Anschaffungskosten hierfür sparen kann. Beim Telefon sollten Sie auf ein kabelloses Gerät setzen, das verschafft Ihnen Bewegungsfreiheit.
  6. Internetverbindung: Und auch die Internetverbindung kann heutzutage ohne weiteres kabellos gestaltet werden. Moderne DSL Router verfügen meist über eine WLAN-Antenne, die Ihnen das Internet direkt ins Heimbüro auf Ihren Rechner bringt. Neben einen DSL-Anschluss können Sie sich aber auch für einen Surfstick entscheiden. Hierbei müssen Sie auch wieder selbst entscheiden, welche Art der Internetverbindung genau das Richtige für Sie ist. Einen Surfstick können Sie beispielsweise auch sehr gut unterwegs nutzen. (Mehr dazu hier)
  7. Kabelsalat vermeiden: Handelt es sich beim Computeranschluss allerdings noch immer um eine Kabelverbindung, sollten Sie darauf achten, dass Sie einen wirren Kabelsalat vermeiden. Das ist ein Grund dafür, warum moderne Schreibtische inzwischen rückseitig über Kabelaufbewahrungselemente verfügen, so dass am Ende nur noch ein einziges Kabel bis hin zur nächsten Steckdose verlegt werden muss. Sie können bei der Einrichtung aber auch Kabelschächte verwenden, z.B. innerhalb der Bodenleisten oder Deckenleisten.
  8. Accessoires
    Um sich in einem Büroraum letztendlich auch richtig wohl fühlen zu können, sollten gewisse Accessoires nicht fehlen. Hierzu zählen Bilder an den Wänden, funktionelle Vorhänge, die beispielsweise den Computerbildschirm verdunkeln, verschiedene Pflanzen sowie Schreibtischutensilien wie z.B. Stiftehalter, Zettelboxen, Mouse-Pads und dergleichen mehr.
  9. Pflanzen sind ein sehr wichtiger Aspekt. Sie sehen nicht nur an sich sehr schön aus, sie lassen Raume auch viel wohnlicher wirken und außerdem verbessern sie das Raumklima. Zudem geben Sie auch viel Feuchtigkeit an den Raum ab, sodass ein Luftbefeuchter meist gar nicht notwendig ist.
  10. Überdies darf ein Büroraum natürlich gerne auch mit Hifi-Geräten ausgestattet werden.
  11. In großen Büros ist auch eine Sitzgruppe eine tolle Sache. So können Sie den Raum mehrfach nutzen z.B. für eine Besprechung, zum Lesen von Unterlagen, zur Hausaufgabenüberwachung der Kinder, usw.
  12. Wer für das Home-Office keinen eigenen Raum zur Verfügung stehen hat, kann ohne weiteres mittels Raumteilern auch ein kleines Büro innerhalb eines Wohnzimmer oder Schlafzimmers kreieren.

Übrigens: Das häusliche Arbeitszimmer absetzen, das ist unter bestimmten Voraussetzungen ab 2011 wieder möglich. Die neue Regelung gilt für alle Berufstätigen, für die das häusliche Arbeitszimmer der Mittelpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit ist.

Zum Abschluss noch einige empfehlenswerte Lesetipps:
» Tipps für die Arbeit von zu Hause
» Buchtipp: Homeoffice

Foto1: © maxexphoto - Fotolia.com

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