Maniküre Anleitung – Schritt für Schritt

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Schieben Sie die Nagelhaut sanft mit einem Rosenholzstäbchen zurück

Schieben Sie die Nagelhaut sanft mit einem Rosenholzstäbchen zurück

Zu einem gepflegten Äußeren gehören auch die Fingernägel. Gepflegte und schöne Hände sind heutzutage ein Muss und deshalb sollte bei Ihnen auch regelmäßig die Maniküre auf dem Pflegeprogramm stehen. Sie müssen aber nicht unnötig viel Geld für eine Maniküre bei einem Profi ausgeben. Wie Sie die Fingernägel selber machen, erfahren Sie in unserer Maniküre-Anleitung.

Nicht nur für Frauen ist heutzutage die Nagelpflege wichtig, nein auch Männer achten vermehrt auf schöne Fingernägel. Um eine Maniküre selber zu machen, benötigen Sie nur ein paar Hilfsmittel und ausreichend Zeit. Eine Maniküre sollten Sie alle zwei Wochen vornehmen. Wenn Sie die Nagelpflege ordentlich und gewissenhaft durchführen, haben Sie die folgenden zwei Wochen weniger Arbeit.

Das benötigen Sie für eine Maniküre

Das optimale Arbeitsmaterial ist bei der Maniküre für das Resultat enorm wichtig. Deshalb sollten Sie beim Kauf von Hilfsmitteln auch nicht am falschen Ende sparen. Immerhin haben Sie ja für lange Zeit einen großen Nutzen davon, da das Zubehör nicht allzu oft ersetzt werden muss.

  • Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf eine gute Nagelpfeile legen, denn die Auswahl im Handel ist riesengroß. Sie finden Feilen aus den verschiedensten Materialien und in verschiedenen Körnungen. Leider sind nicht alle Feilen gut für unsere Nägel. Sehr schlecht geeignet für das Feilen sind vor allem die herkömmlichen Metall-Feilen. Diese sind meist viel zu grob für unsere Nägel, sodass sie schnell brechen können. Und brüchige Fingernägel ist ja nicht das was Sie möchten. Wesentlich besser sind Feilen aus Keramik oder Glas, weil sie schonender zu unseren Nägeln sind.
  • Um später kleine Unebenheiten ausgleichen zu können, sollten Sie sich noch eine Sandblattfeile zulegen.
  • Verzichten Sie komplett auf Nagelknipser und Nagelscheren. Damit richten Sie nur noch mehr Schäden an den Fingernägeln an.
  • Bei der Maniküre müssen Sie auch Ihre Nagelhaut etwas zurückschieben. In manchen Fällen muss Sie auch ein wenig gekürzt werden. Damit Sie die Nagelhaut leichter zurückschieben können, sollten Sie einen Nagelhautentferner bereitstellen. Für das Zurückschieben können Sie entweder ein Rosenholzstäbchen oder einen sogenannten Pferdehuf benutzen. Wenn Ihre Nagelhaut zu weit übersteht, müssen Sie die Nagelhaut mit einer speziellen Schere ein wenig einkürzen. Aber vorsichtig!!! An der Nagelhaut kann es sehr schnell zu ernsthaften Entzündungen kommen.
  • Um die Nägel etwas zu glätten und für einen natürlichen Glanz zu sorgen, können Sie sich eine spezielle Polierfeile mit drei bis vier verschiedenen Feil-Flächen zulegen. Diese sollten Sie allerdings nur einmal im Monat verwenden.
  • Nach der Bearbeitung des Nagels sollten Sie die Nägel und die Nagelhaut ein wenig mit Nagelöl verwöhnen.
  • Falls Sie Ihre Nägel gerne lackieren, sollten Sie jetzt Ihre gewünschten Lacke bereitstellen. Dazu gehört auch ein Nagelkorrekturstift für eventuelle Ausbesserungsarbeiten.

Maniküre-Anleitung – Schritt für Schritt

  • Schritt 1: Wenn Ihre Nägel noch lackiert sind, dann entfernen Sie zunächst gründlich den alten Nagellack.
  • Schritt 2: Nun sollten Sie mit einer Feile die Nägel auf die gewünschte Länge und Form bringen. Achten Sie beim Feilen darauf, dass Sie die Feile nicht hin und her führen, sondern das Sie immer von außen nach innen feilen. Wenn Sie nämlich hin und her feilen, rauht sich die Nagelspitze auf und würde so leichter brechen oder splittern.
  • Schritt 3: Weichen Sie nun Ihre Finger für etwa 5 bis 10 Minuten in etwas wärmeren Wasser auf. So ist dann die Nagelhaut für die folgende Behandlung schön weich. Trocknen Sie anschließend die Hände ab.
  • Schritt 4: Tragen Sie jetzt etwas Nagelhautentferner auf die Nagelhaut und lassen Sie diese etwas einwirken.
  • Schritt 5: Anschließend können Sie die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen oder mit einem Pferdehuf ganz vorsichtig zurückschieben. Schneiden Sie die Nagelhaut nur, wenn sie stark übersteht. Die Entzündungsgefahr ist sehr hoch.
  • Schritt 6: Tragen Sie nun etwas Nagelöl auf Ihre Nägel auf und massieren Sie dieses ordentlich in die Nägel ein. Anschließend trocknen lassen.
  • Schritt 7: Wenn Sie Ihre Nägel auf Hochglanz bringen wollen, eventuelle Verfärbungen mindern und Unebenheiten ausgleichen wollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Polierfeile. Auf vielen Feilen ist gekennzeichnet, welche Farbe für welche Behandlungen notwendig ist.
  • Schritt 8: Wenn Sie keinen Nagellack auftragen möchten, dann ist an diesem Punkt die Maniküre eigentlich auch schon fertig. Verwenden Sie noch eine gute Handcreme, damit Ihre Hände noch gepflegter aussehen. Tipp: Wenn Sie kein Freund von farbigen Nagellacken sind, können Sie auch einen transparenten Lack auftragen. Dieser sorgt nicht nur für einen tollen Glanz, sondern auch für ein schöneres Erscheinungsbild der Hände.
  • Schritt 9: Beim Nägel lackieren sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Meistens reicht eine Schicht Nagellack nicht aus, um ordentlich decken.
  • Schritt 10: Wenn Sie den Nagellack auftragen, ziehen Sie immer zuerst eine Bahn in der Mitte des Nagels. Anschließend eine links und eine rechts davon.
  • Schritt 11: Wenn Sie eine zweite Schicht Lack auftragen wollen, müssen Sie sicher sein, dass die erste Schicht Lack gut durchgetrocknet ist.
  • Schritt 12: Eventuelle Patzer können Sie mit einem Nagellackkorrekturstift entfernen.

Und wer die Anleitung lieber als Video mag, kommt hier auf seine Kosten:

Foto1: © Christoph Hähnel - Fotolia.com

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