Produktfotos selber machen: Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden

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Mit professionellen Produktfotos in Ihrem oder einen anderen Onlineshop können Sie mehr Geld verdienen. Sie müssen sie aber nicht extra machen lassen. DIY heißt die Devise.

Produktfotos selber machen: Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden

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Wer etwas verkaufen möchte, muss es gut anpreisen. Dazu gehören auch gute Bilder vom Produkt. Sind diese zu dunkel, unscharf oder generell schlecht gemacht, müssen Sie sich nicht wundern, wenn keiner etwas in Ihrem Onlineshop kauft. Das beste Verkaufsargument im Internet sind schließlich gute Produktfotos. Denken Sie also immer daran: das Auge kauft mit! Auch wenn Sie Ihre Produkte noch so ausführlich in Textform anpreisen, verkauft es sich doch erst über das Foto.

Sie müssen die Produktfotos nun aber nicht extra machen lassen. Erstens, weil das ordentlich ins Geld gehen kann, und zweitens, weil Sie das auch alleine können. Sie brauchen dazu auch gar nicht mal viel. Nur das nötige Wissen. Nun aber keine Angst, Sie müssen keine Bücher studieren, um gute Fotos machen zu können. Sie sollten nur die häufigsten Fehler, die gerne gemacht werden, vermeiden. Welche das sind, hier einmal im Detail.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

❶ nicht freihändig fotografieren:

Wenn Sie gute Produktfotos machen möchten, dann verwenden Sie immer ein Stativ. Es hat gleich mehrere Vorteile:

  • Fotos verwackeln nicht
  • Fotos können immer im gleichen Winkel aufgenommen werden bzw.
  • Fotos können in unterschiedlichen Blickwinkeln in gleicher Höhe aufgenommen werden

Schauen Sie sich mal die Unterseite Ihrer Kamera an. Dort werden Sie ein Gewinde finden können. Da kommt das Stativ hinein.

❷ verzichten Sie auf Blitzlicht:

Viele denken, das Blitzlicht das Nonplusultra ist und Fotos damit immer gelingen. Dem ist aber absolut nicht so. Blitzlicht kann die schönsten Motive auf dem Foto „zerstören“, da es sehr harte Schatten und Reflexionen erzeugt. Verwenden Sie also am besten kein Blitzlicht. Nutzen Sie lieber Tageslicht. Machen Sie Produktfotos am besten an einem bewölkten Tag, weil es dann hell ist, aber nicht blendet. Natürlich können Sie auch an sonnigen Tagen Fotos machen. Ein helles Tuch vor dem Fenster hilft das Sonnenlicht weicher zu machen.

❸ mit Lichtquellen arbeiten:

Sicherlich können Sie nicht nur Produktfotos machen, wenn es bewölkt ist oder die Sonne scheint. Legen Sie sich deshalb am besten zwei Lichtquellen zu, die Sie links und rechts neben das Produkt stellen, um Schatten verschwinden zu lassen. Benutzen Sie nun aber nicht zwei Lampen mit unterschiedlichen Leuchtmitteln (z.B. LED, Halogen, usw.). Das sieht auf den Fotos überhaupt nicht schön aus. In den Lampen sollten sich die gleichen Leuchtmittel befinden.

❹ Hintergrund richtig vorbereiten:

Bei Produktfotos geht es immer um das Produkt selbst. Der Betrachter soll nicht vom Hintergrund abgelenkt werden. Fotografieren Sie das Produkt also nicht auf dem dunklen Küchentisch, dem Fußboden oder gar draußen. Der Hintergrund sollte immer neutral sein. Verwenden Sie als Hintergrund also am besten eine große weiße oder graue Pappe. Sie können auch einen großen weißen Karton nehmen.

Wer seine Fotos von vornherein professionell machen möchte, benutzt eine so genannte Lightbox, auch Lichtzelt oder Lichtwürfel genannt. Sie können so einen Lichtwürfel inklusive zwei Lampen entweder online kaufen (beispielsweise hier) oder auch selber bauen. Eine Anleitung dazu habe ich auf life-is-sassy.blogspot.de gefunden.



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❺ Reflexionen vermeiden:

Nichts ist störender wie Reflexionen auf dem Produkt. Positionieren Sie deshalb neben reflektierenden Produkten immer weiße Kartonstücke. Diese müssen Sie so lange hin und her bewegen, bis die Reflexion verschwindet.

❻ Zoom benutzen:

Viele, die das erste Mal Produktfotos machen, vergessen, dass ihre Kamera einen Zoom besitzt. Sie gehen stattdessen ganz nah an das Produkt heran, um es zu fotografieren. Machen Sie das nicht. Ihre Kamera hat doch einen Zoom. Passen Sie aber auf! Je näher Sie heranzoomen, desto unschärfer kann das Bild werden. Schauen Sie also, wie viel Zoom gut ist. Wenn er nicht ausreicht, können Sie immer noch näher mit der Kamera an das Produkt herangehen.

❼ weiterbilden:

Wenn Sie sich an die soeben genannten Punkte halten, sollten Ihre Produktfotos eigentlich schon ganz gut aussehen. Mehr geht aber immer. Also schauen Sie sich ruhig mal bei der Konkurrenz um, wie deren Produktbilder aussehen. Große Firmen geben schließlich viel Geld für gute Produktfotos aus. Da kann es sich lohnen, wenn Sie sich ein paar Ideen abgucken.

Außerdem kann es nicht schaden, wenn Sie sich zum Thema Fotografie ein wenig weiterbilden und Tricks lernen, wie Fotos noch ansprechender aussehen. Hierzu gibt es genügend Videos im Internet. Sie können aber auch einen Fotokurs besuchen oder sich ein kostenloses eBook zum Thema Produktfotografie wie beispielsweise das von Eberhard Schuy (Meisterfotograf und selbstständiger Werbe- und Industriefotograf für internationale Kunden) herunterladen (hier herunterladen). Darin erhalten Sie z.B. noch mehr wertvolle Tipps für Ihr Home-Fotostudio und wie Sie Produkte richtig in Szene setzen.

Foto1: © Dmitriy Syechin - Fotolia.com

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