Rosen konservieren – 3 Varianten Rosen ewig haltbar zu machen

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Ihnen wurde eine Rose geschenkt und Sie möchten diesen Moment ewig festhalten? Da hilft es die Rosen zu konservieren. Wir stellen 3 Varianten vor, Rosen ewig haltbar zu machen.

Rosen konservieren und dauerhaft haltbar machen

Rosen konservieren und dauerhaft haltbar machen

Um die Haltbarkeit einer Rose zu verlängern, sollte sie konserviert werden. Dazu stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung.

1. Rosen mit Klarlack konservieren
Sehr häufig werden die mitten in der Blüte stehenden Rosen dafür mit Klarlack besprüht und kopfüber an einem schattigen Platz getrocknet. Der Nachteil dieser Variante liegt jedoch darin, dass die Rosen anschließend leicht brechen bzw. die Rosenblüten bröselig werden – beispielsweise beim Abstauben.

» Tipp: Vorab sollten Sie deshalb die blühenden Rosen in Kieselgel legen, das ihnen schnell Wasser entzieht. Dadurch wird der Trocknungsvorgang deutlich verkürzt und die Rosen können weitaus schonender konserviert werden.

2. Rosen mit Wachsüberzug konservieren
Eine weitere Möglichkeit ist das Tauchen der Rosen in farbloses Wachs, wofür inzwischen spezielles Blumenwachs in den Bastelgeschäften angeboten wird. Auf diese Weise konservierte Rosen können anschließend auch gut von Staub befreit werden. Allerdings sind sie empfindlich gegen starke Sonnenbestrahlung.

» Tipp: Nach dem Tauchen in warmes bis heißes Wachs die Rosen sofort in Eiswasser abschrecken – erhält weitaus besser deren natürliche Farbintensität.

3. Rosen mit Glyzerin konservieren
Die wohl geeignetste Variante der Rosenkonservierung stellt die Verwendung von Glyzerin dar. Hierfür Glyzerin (u. a. erhältlich in Apotheken und Drogeriemärkten) und warmes Wasser im Verhältnis 1:2 mischen und die frischen, kurz vorher nochmals schräg angeschnittenen Blumen darin aufbewahren – z. B. in einer Vase.

Die gut geöffneten Rosenblüten bemerken diese erst mal veränderte Wasserversorgung kaum, saugen sich mit der Mischung voll und bilden nach ca. 1 bis 2 Wochen auf der Blütenoberfläche kleine, glänzende Pünktchen. Ein Zeichen, dass die Konservierung abgeschlossen ist und die noch sehr frisch wirkenden Rosen nun trocken aufbewahrt werden müssen.

» Tipp: Mit Glyzerin konservierte Rosen dürfen anschließend auf keinen Fall mehr mit Wasser in Berührung kommen, können jedoch mit einem Staubtuch regelmäßig gesäubert werden.

Foto1: © ArVis - Fotolia.com

2 Kommentare

  1. Woody Dezember 31, 2013 at 14:41 - Reply

    Für die Konservierung mit Glyzerin eigenen sich nur wenige Rosen (helle Farben sehen danach wie vertrocknet und vergilbt und sehr unschön aus) Bei dunkel rote Rosen sehen die Blätter nach 14 Tagen zwar auch nicht schön aus, die Blüte jedoch ist noch so gut, dass von einer gewissen Distanz die Blume ansprechend ist. Im Vergleich zur gewachsten Rose jedoch lange nicht so schön

  2. Bonnie Dezember 9, 2014 at 13:55 - Reply

    Kann man auch Carnaubawachs nehmen? Oder Paraffin?

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