Starkes Schwitzen – 14 Tipps die helfen

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Ein wöchentlicher Besuch in der Sauna vermeidet starkes Schwitzen

Ein wöchentlicher Besuch in der Sauna vermeidet starkes Schwitzen

Gerade an den warmen Sommertagen kennen viele das Problem des starken Schwitzens. Bei vielen ist das Schwitzen so stark ausgeprägt, dass es einem schon sehr unangenehm ist und man sich hinter schwarzer Kleidung versteckt. Wir haben für Sie 14 Tipps, die starkes Schwitzen vermeiden sollen.

Schwitzen ist gut für den Körper
Schwitzen gibt dem Körper die Möglichkeit, mithilfe der entstehenden Verdunstungskälte, sich selbst etwas Abkühlung zu verschaffen. Ob es uns peinlich oder unangenehm ist, Schwitzen hat für den Körper eine wertvolle Funktion, die nicht beliebig auf Dauer gestoppt werden darf. Nebenbei werden mit dem Schweiß auch Salze und Stoffwechselprodukte abgegeben. Einige Mineralien regulieren die Beschaffenheit der Haut und machen sie geschmeidig und widerstandsfähig.

Schwitzen schützt vor Vergiftungen
Die, manchmal geruchsintensiven, Ausscheidungen von Stoffwechselschlacken suchen sich diesen Weg, wenn die inneren Organe damit überfordert sind. In diesem Fall die Schweißproduktion durch Nutzung eines Antitranspirants zu stoppen, kann zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Starkes Schwitzen – 14 Tipps die helfen

  • Tipp 1: Trinken Sie vor allem viel. Es ist falsch zu denken, umso weniger ich trinke, umso weniger schwitze ich. Mindestens 2,5 bis 3 Liter sollten Sie schon zu sich nehmen. Am besten eignen sich isotonische Getränke, da sie den Mineralhaushalt gut ausgleichen können. Ein heißer oder warmer Schwarztee kühlt Ihren Körper wesentlich besser, als ein Getränk mit Eiswürfeln. Die Teepflanze hat an sich schon kühlende Eigenschaften. Die Flüssigkeit warm, statt kalt zu trinken, bedeutet, dem Körper eine zusätzliche Belastung zu ersparen. Eiseskälte im Bauch verwirrt und überanstrengt einen schwitzenden Körper unnötig. Auch Mineralwasser mit wenig Kohlensäure ist hier empfehlenswert.
  • Tipp 2: Kühlen Sie Ihre Hände und Unterarme unter kaltem Wasser ab. Dadurch werden Adern und Blut abgekühlt. Mit dem Blut wird die Erfrischung im Körper gut verteilt.
  • Tipp 3: Ein kaltes Fußbad oder Wasserguss bis zum Knie erfüllt ebenfalls den Zweck des Abkühlens. Alternativ kann es helfen, wenn Sie Hosenbeine oder die Ärmel vom Hemd ein wenig nässen. Achten Sie aber darauf, dass die Kleidung, die direkt am Körper getragen wird, nicht nass getragen werden sollte, da der Körper auskühlen kann und Sie sich erkälten können.
  • Tipp 4: Schon mit der richtigen Ernährung können Sie starkes Schwitzen vermeiden. Obst, Gemüse und Milchprodukte sollten bevorzugt auf Ihrem Speiseplan stehen. Eher negativ wirken sich Salz, Fleisch und Wurst aus. Scharfe Gewürze wie Pfeffer und Chili heizen besonders gut ein und fördern das Schwitzen.
  • Tipp 5: Wenn Sie zu den Menschen zählen, die sich nicht einmal bewegen brauchen um zu schwitzen, sollten Sie auch mal ein Auge auf Ihre Kleidung werfen. Kleidung aus Kunstfasern sollten Sie unbedingt vermeiden. Für Sie eigenen sich Sachen aus reiner Baumwolle und aus Seide.
  • Tipp 6: Für Säuglinge und Kleinkinder ist es sehr angenehm, mehrmals am Tag von den Salzen und Säuren auf der Haut mit kühlem Wasser befreit zu werden. Anschließend trockene Kleidung auf den gut abgetrockneten Körper ist perfekt. So werden wunde Stellen in Hautfalten vermieden.
  • Tipp 7: Machen sie mindestens ein Mal am Tag eine Wechseldusche. Dabei sollten Sie immer mit dem kalten Wasser enden.
  • Tipp 8: Ein Besuch in der Sauna wirkt Wunder. Gehen Sie einmal die Woche in die Sauna und schwitzen sich richtig aus. Für die Schweißdrüsen ist das ein besonders gutes Training.
  • Tipp 9: Ein Tipp aus Omas Zeiten: Nehmen Sie zwei Mal in der Woche ein Bad aus einem Liter Tomatensaft und warmen Wasser. Ruhen Sie ungefähr eine viertel Stunde in dem Bad.
  • Tipp 10: Die Einnahme von Silicea (Schüßler-Salze Nr. 11) kann den Körper gut unterstützen.
  • Tipp 11: Gegen Schweißfüße hilft ein Fußbad aus kaltem Wasser, einem Teelöffel Salz, zwei Tropfen Tymian- und zwei Tropfen Teebaumöl. Die Füße danach nicht abspühlen.
  • Tipp 12: Gegen Fußschweiß hilft auch häufiges Barfußgehen, Kunststoff und Gummi an den Füßen sollten Sie so gut es geht vermeiden. Saugfähige Einlagen in festem Schuhwerk wirken hier erleichternd. Baumwoll- oder Hanfstrümpfe und offenes Schuhwerk wie Sandalen sind auf jeden Fall vorzuziehen.
  • Tipp 13: Bei der Furcht vor Achselschweißflecken kann Ihnen ein Trick aus der Filmbranche helfen: Dort wo der Fleck zu erwarten ist, wird in Hemd oder T-Shirt eine Slipeinlage eingeheftet. Sie ist von außen nicht zu sehen, nimmt den Schweiß aber zuverlässig auf.
  • Tipp 14: In Apotheken können Sie sich eine Salbe zusammen mixen lassen, die Sie ein Mal am Tag auf die betroffenen Stellen auftragen müssen. Schon nach kurzer Zeit wird das leidige Thema starkes Schwitzen der Vergangenheit angehören.
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Foto1: © Áment Gellért - Fotolia.com

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