Mit Rahmenkredit teure Dispo-Zinsen sparen

Knapp bei Kasse? Mit einem Rahmenkredit sparen Sie sich die teuren Dispo-Zinsen. Was ein Rahmenkredit ist und wie er funktioniert, hier lesen.

mit Rahmenkredit sparen
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Finanzbedarf

Banken räumen gerne Dispo-Kredite ein. Kein Wunder, denn die Zinsen für einen Dispokredit sind vergleichsweise happig. Ungenehmigte Überziehungen schlagen in der Regel mit zweistelligen Zinsen zu Buche. Die Banken haben dazu eine Alternative im Portfolio, die sie allerdings wegen geringerer Margen nicht laut anbieten. Die Rede ist vom Rahmenkredit.

Der Rahmenkredit als zinsgünstige Alternative zum Dispo

Als Bankkunde kommen Sie vielleicht auch ab und zu in die Situation, dass unvorhergesehen eine Anschaffung oder Ausgabe auf Sie zu kommt, und das Guthaben auf dem Girokonto nicht ausreicht.

Üblicherweise erfolgt in diesem Moment eine Kontoüberziehung, sprich der Dispo wird in Anspruch genommen. Hier liegt der Zinssatz weit über den Zinsen, die für einen Ratenkredit fällig wären. Andererseits ist der Betrag aber zu gering, um dafür einen Ratenkredit aufzunehmen. Sie beißen also in den sauren Apfel, und zahlen hohe Überziehungszinsen. Das ist aber nicht notwendig. Fragen Sie bei Ihrer Bank gezielt nach einem Rahmenkredit!

Was ist ein Rahmenkredit

  • Der ist im Grunde eine Kombination aus Ratenkredit und Dispo-Kredit. Auf einem separaten Kreditkonto wird Ihnen ein Kreditrahmen eingeräumt.
  • Die Zinsen für die Inanspruchnahme liegen zwischen den Zinssätzen für einen Dispo und einen Ratenkredit. Zinsen werden jedoch immer nur für den in Anspruch genommenen Geldbetrag fällig.
  • Bestandteil des Rahmenkredites ist allerdings auch eine monatliche Rückführung des in Anspruch genommenen Betrages in vorher vereinbarten Raten.
  • Auf diese Art haben Sie die Inanspruchnahme relativ schnell zurück geführt und sparen dabei gegenüber dem Dispo-Kredit noch entsprechend Zinsen.

Fazit

Der Rahmenkredit setzt allerdings eine gewisse Disziplin voraus, andernfalls droht Ihnen das gleiche Risiko, wie bei der Dispo-Falle. Er ist allerdings eine kostengüsntigere Variante zur Kontoüberziehung, da die erhobenen Zinsen deutlich niedriger sind. Sie müssen die Belastung des Rahmenkredits dann jedoch fristgerecht abbezahlen, um weitere Kosten zu vermeiden.

Über Uwe Rabolt 165 Artikel
Jahrgang 1959, Bankkaufmann, Versicherungsfachman (BWV). Amerikanistik- und Linguistikstudium (M.A.), Frankfurt am Main. Von Januar 1985 bis Dezember 2010 im on- und offline-Vertrieb im Sektor Finanzdienstleistungen tätig. Seit dem als Web-Texter mit Schwerpunkt Finanzdienstleistungen aktiv. Siehe auch: http://www.finanzmikroskop.de

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