Auto polieren – So wird’s gemacht

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Waschen Sie Ihr Auto gründlich, bevor Sie anfangen zu Polieren

Waschen Sie Ihr Auto gründlich, bevor Sie anfangen zu Polieren

Der Lack eines Autos soll nicht nur gut aussehen, sondern ebenso die Karosserie vor Rost und Witterungseinflüssen schützen. Damit der Lack über viele Jahre hinweg diese Aufgaben wirkungsvoll erfüllt und außerdem seinen Glanz behält, empfiehlt es sich ihn regelmäßig gut zu polieren. Das Minimum sollte bei zweimal jährlich liegen. Wie das Auto polieren funktioniert, lesen Sie hier.

Benötigte Materialien zum Polieren
Zum Auto polieren sind im Fachhandel alle nötigen Produkte erhältlich: ein Lackreiniger, die Politur selbst, Mittel für die Pflege und Reinigung von Kunststoffteilen sowie spezielle Watte zum Polieren. Feste Kosmetikwatte oder weiche Textillappen eignen sich aber ebenfalls dazu.

Vorbereitung des Autos
Wichtig ist eine gründliche Wäsche vor dem Polieren. Alle Bereiche des Lacks müssen frei von Verschmutzungen sein, die bei der Lackreinigung zu Verkratzungen führen könnten. Ferner sollte beachtet werden, dass das Auto polieren nicht in der prallen Sonne stattfindet. Erstens trocknen der Lackreiniger und die Politur dann zu schnell und der Lack bleibt matt und zweitens ist bei starker Sonneneinstrahlung nicht so gut zu sehen, wie das Ergebnis ausfällt.

Schritt 1: Die Lackreinigung

  • Für alle Verschmutzungen, die sich durch die normale Wäsche nicht entfernen lassen, ist eine Lackreinigung nötig. Der Reiniger besteht aus sehr kleinen Schleifpartikeln, die die oberste Lackschicht in geringem Maße abtragen und so den Tiefenschmutz mit sich nehmen.
  • Tragen Sie die Lackreinigung in kleinen Mengen auf die Watte oder einen weichen Lappen.
  • Nun wird diese Reinigung mit kleinen kreisenden Bewegungen auf den Autolack aufgebracht. Dabei wird immer geschaut, ob sich die Verschmutzungen bereits lösen oder ob weiter gerubbelt werden muss.
  • Tipp: Ein gutes Zeichen ist es, wenn die Watte sich in der Farbe des Lacks verfärbt: Der Schmutz ist abgenommen und der darunter liegende Lack geht auf die Watte über.
  • Um einen zu starken Reibeeffekt zu vermeiden, sollten Sie immer wieder ein neues Stück Watte oder neuen Lappen nehmen.
  • Lassen Sie den Reiniger einige Minuten trocknen und nehmen Sie diesen dann anschließend mit einem sauberen Stück Watte ab. Auch hier muss kontinuierlich neue Watte verwendet werden bzw. ein neues Tuch.
  • Bei Kanten, zum Beispiel am Kofferraumdeckel oder an der Motorhaube, dürfen Sie das Reinigungsmittel nur vorsichtig auftragen, denn es wird an diesen Stellen unbeabsichtigt oft zu viel Druck ausgeübt. Als Folge könnte eventuell der gesamte Lack abgeschliffen werden.

Schritt 2: Das Polieren

  • Wählen Sie eine Politur, die sich auch für Gummi und Kunststoff eignet, Das bedeutet zwar nicht, dass die Politur auch diese Teile zum Glänzen bringt, sondern weil gewöhnliche Polituren auf Kunststoff und Gummi meist Flecken hinterlassen, die sich nur sehr schwer entfernen lassen.
  • Bei der Politur gehen Sie so vor, wie auch bei der Lackreinigung.
  • Tragen Sie wieder kleine Mengen auf die Watte auf.
  • Es ist ratsam, sich systematisch von oben nach unten vorzuarbeiten, damit kein Stück vom Auto vergessen wird.
  • Lassen Sie die Politur ebenfalls einige Minuten trocknen. Im Anschluss wird die Politur mit einem Stück Watte in kreisenden Bewegungen abgenommen.
    Wechsel Sie die Watte auch hier häufig. Denn nur so glänzt Ihr Auto optimal.

Gummi und Kunststoff
Für diese Materialien sind spezielle Reinigungsmittel erhältlich, die auf die gleiche Weise angewendet werden wie beim Lack: Eine Vorbehandlung mit dem Reiniger und eine zweite Behandlung mit einem Pflegemittel, das die Oberflächen genauso schützt wie den Lack.
Nun kann das nächste schlechte Wetter kommen – das Auto ist optimal gepflegt.

Foto1: © photoiron - Fotolia.com

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