Bausparvertrag Geld entnehmen – So geht’s

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Beim Bausparen können Sie unter bestimmten Voraussetzungen dem Bausparvertrag Geld entnehmen. Wann das möglich ist, erklären wir Ihnen hier etwas genauer.

Sie können Ihrem Bausparvertrag Geld entnehmen

Sie können Ihrem Bausparvertrag Geld entnehmen

Wann kann dem Bausparvertrag Geld entnommen werden?
Einem Bausparvertrag kann das komplette Sparguthaben entnommen werden, in dem der Vertrag gekündigt wird. Oder aber der Bausparvertrag ist zuteilungsreif. In diesem Fall können Sie ebenfalls das Guthaben entnehmen, ohne auf ein Darlehen zurück zu greifen.

Sonstige Geldentnahmen, wie beispielsweise Abhebungen von einem Sparbuch, sind bei einem Bausparvertrag nicht vorgesehen bzw. bei den meisten Bausparkassen auch nicht zulässig.

Vertragsteilung beantragen
Benötigen Sie jedoch einen größeren Teilbetrag Ihres Bausparvertrages für z.B. bauliche Veränderungen an einer Immobilie, dann sollten Sie bei Ihrer zuständigen Bausparkasse um eine Vertragsteilung bitten. In solchen Fällen wird ein Bauspardarlehen zu einem vorab festgesetzten Teilungsbetrag, z.B. 25 oder 50 Prozent der bisherigen Bausparsumme, abgeschlossen. Voraussetzung dafür ist, dass für eine Vertragsteilung bereits eine anteilsmäßige Zuteilungsreife erreicht wurde.

Bausparvertrag verkaufen
Wie oben erwähnt, kann dem Bausparvertrag auch das komplette Sparguthaben entnommen werden, indem der Vertrag gekündigt wird. Das ist nicht immer die beste Lösung, denn wenn Sie im Laufe der Bausparzeit eine Wohnungsbauprämie oder eine Arbeitnehmerzulage beantragt haben, dann müssen Sie diese wieder an den Staat zurückzahlen. Hier eine gute Alternative zur Kündigung: Verkaufen Sie Ihren Bausparvertrag. Das ist eine gute Variante für alle, die Ihren Bausparvertrag aus finanziellen Gründen nicht mehr weiter führen können oder aber schnell viel Geld benötigen. Mehr dazu hier: Bausparvertrag verkaufen

Foto1: © Andreas Haertle - Fotolia.com

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