Fitness: Inneren Schweinehund überwinden – 8 Tipps

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Wer abnehmen möchte, der muss zuerst einmal seinen inneren Schweinehund überwinden. Wie Sie das schaffen, verraten Ihnen unsere 8 Tipps.

Besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund

Besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund

Neues Jahr, neues Glück – so gehen viele von uns den Jahreswechsel an. Jetzt wird alles anders! Vor allem sollen nun endlich die überflüssigen Pfunde weg, die sich über die Feiertage noch vermehrt haben. Ab sofort wird gesünder gegessen und außerdem steht nun eine gehörige Portion Sport auf dem Programm! Doch das alles ist wesentlich leichter gesagt als getan. Es ist schwierig, aus dem alten Trott herauszufinden und all die guten Fitness-Vorsätze auch zu verwirklichen. Der Wille ist da, aber an der Umsetzung hapert es noch gewaltig, weil der innere Schweinehund mal wieder im Weg steht. Wie Sie diesen besiegen können, lesen Sie nun hier.

Inneren Schweinehund überwinden – 8 Tipps

Tipp 1: Keine falschen Vorbilder
Fernsehen und Magazine sind voll von den Reichen und Schönen, von Schauspielern und Supermodels. Wer möchte nicht wie sie aussehen? Doch als Vorbilder für die Verwirklichung Ihrer Fitnessziele eignen sich diese Menschen nicht. Wenn Sie sich als Ziel setzen, schon bald auszusehen wie ein Unterwäschemodel, ist der Frust vorprogrammiert. Machen Sie sich bewusst, dass gutes Aussehen zur Berufsbeschreibung vieler Stars und Sternchen gehört, weshalb diese Menschen nicht nur viel Zeit und Energie in ihr Aussehen stecken können, sondern sogar müssen. Außerdem ist jeder Mensch einzigartig. Auch ohne Hüftgold sehen die wenigsten von uns aus wie Gisele Bündchen – und das ist völlig in Ordnung.

Tipp 2: Realistische Fitness-Ziele
Sie sollten nicht nur von falschen Vorbildern absehen, sondern sich zudem realistische Fitness-Ziele stecken. Ihr Training soll natürlich eine Herausforderung sein. Aber wenn Sie sich überfordern, bleibt zuerst der Spaß und dann das gesamte Training auf der Strecke. Wenn Sie in letzter Zeit gar keinen Sport getrieben haben, sollten Sie die Sache also etwas langsamer angehen, um nicht nur Frust, sondern auch Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Tipp 3: Weniger kann mehr sein
Vermutlich kennen Sie das Problem selbst: An manchen Tagen ist die Lust zum Sport durchaus vorhanden, doch für einen Besuch im Fitness-Center fehlt einfach die Zeit. Sie müssen sich auch gar nicht mehrmals die Woche stundenlang um Ihre Fitness kümmern, um Ihre körperliche Verfassung zu verbessern. Schon mit regelmäßigen Trainingseinheiten von 20 bis 30 Minuten können Sie viel erreichen! Selbst bei nur zwei wöchentlichen Trainingseinheiten von jeweils 20 Minuten sind bereits nach vier Wochen deutliche Erfolge zu verzeichnen, was Kraft und Leistungsfähigkeit angeht.

Tipp 4: Erholungsphasen einplanen
Zu einem effektiven Fitness-Training gehören auch ausreichend lange Erholungsphasen. Nur wenn Sie zwischen Ihren Trainingseinheiten mindestens 24 bis 48 Stunden Regenerationszeit einplanen, kann Ihr Körper die zusätzlichen Belastungsreize umsetzen und seine Leistung steigern. Entspannungspausen zwischen den Trainings-Sessions sind also nicht nur erlaubt, sondern sogar erforderlich!

Tipp 5: Das richtige Training finden
Wenn es Ihnen schwer fällt, sich zu motivieren, haben Sie vielleicht noch nicht das richtige Training für sich gefunden. Wenn Ihnen Ihr Sportprogramm überhaupt keine Freude bereitet, ist das Durchhalten schwer. Überlegen Sie, welche Sportarten Ihnen Spaß machen könnten und probieren Sie ruhig unterschiedliche Dinge aus. Ob Mannschaftssport, Ausdauersport, Krafttraining oder Kurse im Fitness-Studio – wenn Sie Ihr Lieblingstraining gefunden haben, fällt Ihnen das Weitermachen auch leichter, wenn sich der innere Schweinehund mal wieder bemerkbar macht.

Tipp 6: Kleine Belohnungen
Um bei der Stange zu bleiben, können Belohnungen Wunder wirken. Gehen Sie einfach kleine Deals mit sich selbst ein und gönnen Sie sich immer dann etwas, wenn Sie Leistung erbracht haben. Das kann ein entspannendes Schaumbad nach dem Training sein oder auch ein Einkaufsbummel nach einer disziplinierten Woche. Erlaubt ist, was gefällt und was Sie zum Durchhalten animiert.

Tipp 7: Trainingsplan und Trainingstagebuch
Beim Durchhalten des neuen Fitness-Programms können unterschiedliche Werkzeuge hilfreich sein. Manchen hilft es, einen genauen Trainingsplan aufzustellen und diesen dann exakt einzuhalten. Sie können Ihre Trainingseinheiten auch so in Ihren Kalender eintragen, wie Sie es auch mit Meetings und anderen Terminen tun würden. Behandeln Sie diese Verabredungen mit sich selbst wie jeden anderen Termin und verschieben Sie sie nur in Notfällen.  Auch ein Trainingstagebuch kann zur Motivation erheblich beitragen. Schreiben Sie auf, wie lange Sie an welchen Tagen trainiert haben und was genau auf dem Programm stand.

Tipp 8: Gemeinsam sind Sie stark
Trotz aller Tricks kann es mit der Motivation schwierig sein, wenn man völlig auf sich selbst gestellt ist. Suchen Sie sich deshalb Gleichgesinnte! Wenn sich niemand im direkten Familienkreis oder Freundeskreis finden lässt, versuchen Sie doch Ihr Glück im Internet. In entsprechenden Communitys finden Sie sicherlich nette Menschen, mit denen Sie sich über Ihre Fitnessziele und Ihre Erfolge austauschen können. Es kann auch schon hilfreich sein, Freunde und Familienmitglieder in Ihr Vorhaben einzuweihen. Wenn das Umfeld Anteil an Ihrer Fitness-Reise nimmt, ist das Kneifen und Aufgeben schon viel schwieriger!

Foto1: © Valua Vitaly - Fotolia.com

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