Gartenarbeit im April – 15 Aufgaben

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Im April gibt es viel zu tun

Im April gibt es viel zu tun

Im Winter ruht die Gartenarbeit. Das geht dann bis in den März hinein so. In Bezug auf die Gartenarbeit im April gibt es dann aber wieder eine Menge zu tun.

Natur erwacht zu neuem Leben
Der April ist der vielleicht aufregendste Monat des Jahres, nicht nur wegen seiner Wetterkapriolen. Auch der Gärtner hat Grund zur Freude. Wenn sich der Winter langsam verabschiedet und die Frühlingssonne unser Gemüt und auch die Pflanzen im Garten erwärmt, dann ist es die richtige Zeit, wieder mit der Gartenarbeit zu beginnen. Im April erwacht die Natur zu neuem Leben und alles beginnt zu grünen und zu blühen. Gewächshäuser und Frühbeetkästen drohen aus den Nähten zu platzen, die Temperaturen steigen und Sämlinge auf der Fensterbank wollen beschattet werden. Kurzum, die Gartensaison hat begonnen und es wartet jede Menge Arbeit im Garten.

Die Witterung ist wechselhaft
Wenn es kalt draußen ist, dann haben Sie doch sicherlich auch wenig Lust im Garten etwas zu tun, oder? Wenn aber nun die Sonne herrlich scheint, dann macht es auch wieder richtig Spaß an die frische Luft zu gehen und etwas im Garten zu machen. Was Sie im April schon alles im Garten machen können, das haben wir hier für Sie in einer Übersicht einmal zusammengestellt. Holen Sie also Ihren Spaten, Rechen, usw. heraus und machen Sie sich munter an die Arbeit. Vergessen Sie aber nicht, sich auch ein paar schöne Tage zu gönnen. Machen Sie nicht alles auf einmal. Planen Sie Ihre Arbeiten und seien Sie flexibel, die Witterung ist wechselhaft und Kälteeinbrüche nicht selten. Folgende Arbeiten sind im April möglich.

Gartenarbeit im April – 15 Aufgaben

  1. Zuerst einmal sollten Sie alle Ihre Gerätschaften vor dem ersten Einsatz überprüfen. Sind diese noch funktionstüchtig? Das Sie die Gerätschaften überprüfen ist sehr wichtig, so können Sie nämlich Verletzungen vorbeugen.
  2. Wenn die Blüte der Forsythien eingesetzt hat, dann ist es der richtige Zeitpunkt, um Rosen zu schneiden.
  3. Auch die Forsythie muss geschnitten werden, damit sie im nächsten Jahr wieder reichlich blüht. So wird auch die Wuchshöhe in Grenzen gehalten und die Entwicklung einer offenen Wuchsform gefördert. Gehen Sie wie folgt vor: Kürzen Sie die abgeblühten Triebe bis auf 2 bis 3 Knospen über dem Ansatz ein. Bei gut angewachsenen Sträuchern nehmen Sie etwa ein Drittel der älteren Zweige bis zur Basis heraus. Sägen Sie ältere, kräftige Zweige mit einer Säge, da sie mit einer Gartenschere leicht gequetscht werden.
  4. Entfernen Sie letzte Winterabdeckungen und räumen Sie die Beete auf. Haben Sie Ihre Pflanzen im Herbst mit einer Mulchschicht oder Laubschicht vor dem Frost geschützt, dann sollten Sie diese Schicht nun entfernen. Erwärmt die Frühlingssonne die Beete, dann würde sie durch diese Schicht nicht sehr weit vordringen können.
  5. Schneiden Sie früh blühende Sträucher zurück und binden Sie Jungtriebe von Kletterern an.
  6. Mitte/Ende April beginnt die Rasenmähsaison! Sie können im April also ruhig schon einmal den Rasen mähen. Laub, das noch vom Herbst oder Winter auf den Rasenflächen liegt, dass wird praktischer Weise auch gleich noch mit aufgenommen und gehäckselt. Das ist ein guter Dünger.
  7. Sie können nun auch einen neuen Rasen anlegen, kahle Stellen auffüllen und den alten Rasen belüften. Es ist wichtig, dass Sie den Rasen nicht zu spät aussäen. Große Hitze kann ihn nämlich im Wachstum beeinträchtigen. Wässern Sie die Rasenflächen regelmäßig. Sie dürfen den Boden in der Wachstumsphase nie austrocknen lassen.
  8. Säen Sie auf Brachflächen Gründüngerpflanzen wie Senf und Leguminosen (Hülsenfrüchtler), überwinterte Gründüngerpflanzen müssen Sie in den Boden einarbeiten.
  9. Wenn der Boden trocken ist, dann können Sie ihn lockern und düngen. Ist er nass, dann kann es zu Klumpen kommen, durch welche die Nährstoffe nicht aufgenommen werden können.
  10. Im April ist die richtige Pflanzzeit für Rosen, Gehölze und Stauden. Auch Sommerblumen können Sie nun säen.
  11. Gemüse wie Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Bleichsellerie und Knollenfenchel sollten Sie im April unter Glas oder Folie aussäen. Machen Sie sich am besten einen Mischkultur-Plan für Ihr Gemüsebeet. Sie können im April auch schon Monatserdbeeren pflanzen.
  12. Im Frühling kommen die Zwiebeln der Herbstblüher in die Erde. Die Zwiebeln sollten Sie dabei doppelt so tief in die Erde legen wie sie dick sind. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass Sie die Zwiebeln richtig herum in die Erde stecken. Meist ist nämlich nur durch die kleinen Wurzeln erkennbar, wo bei den Zwiebeln oben und unten ist. Bedecken Sie die Blumenzwiebeln anschließend am besten mit humusreicher Erde.
  13. Achten Sie auf die ersten Schädlinge: Schnecken, Gallmücken, Frostspanner, Blattläuse und Spinnmilben sind auf dem Vormarsch.
  14. Da Pumpen und Filter extreme Kältetemperaturen nicht aushalten, werden Sie diese sicherlich im Herbst aus dem Gartenteich genommen haben. Diese können Sie nun wieder in den Teich geben. Vorher sollten Sie Ihren Gartenteich aber reinigen.
  15. Im April ist die perfekte Zeit für Bauarbeiten: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen einen Steingarten, einen Gartenteich oder Wege anzulegen, dann sollten Sie das jetzt machen.

Tipp: Hier ein Tipp, wie Sie übrigens noch erkennen können, dass es Zeit wird etwas im Garten zu machen: Hat vielerorts die Blüte der Forsythien eingesetzt, dann ist das ein Signal für den Frühlingsbeginn und somit der Startschuss für die Gartensaison.

Foto1: © gilles lougassi - Fotolia.com

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