Geranien pflegen – So wird’s gemacht

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Geranien pflegen ist nicht wirklich schwer. Dennoch gibt es einige wichtige Punkte, die Sie bei der Pflege beachten sollten. Welche das sind, lesen Sie hier.

Geranien pflegen


Geranien gehören hierzulande wohl zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Deshalb gibt es diesen Sommerblüher mittlerweile auch schon in unzähligen Farbvarianten, denn gefragt sind vor allem außergewöhnliche Farbgebungen. Den Klassiker gibt es dabei sowohl in stehender als auch in hängender Variante, womit sich wunderbar Balkonkästen und auch Hängeampeln verschönern lassen.

Damit Sie sich an diesem schönen Anblick stets erfreuen können, möchten wir Ihnen hier nun einige wichtige Hinweise rund um die Pflege der Geranien geben. Zuerst einmal jedoch ein wenig Hintergrundwissen über diese schöne Balkonpflanze.

Name und Herkunft

Die Geranien stammen ursprünglich aus Südafrika. Das wissen die meisten Menschen gar nicht, da die Pflanzen bei uns schon seit langer Zeit heimisch sind. Des Weiteren gehören sie zu den so genannten Storchschnabelgewächsen, denn die Früchte erinnern an Vögel mit langen Schnäbeln.

Die botanischen Namen Geranium, Pelargonien und Erodium stammen aus dem Griechischen. Pelargos bedeutet Storch, Erodios Reiher und Geranos Kranich. Die Gattungen Geranium und Erodium sind in Mitteleuropa beheimatet, die Pelargonien kommen ursprünglich jedoch nur in Südafrika vor, dort gibt es mehr als 200 Arten. Bei uns finden Sie häufig jedoch lediglich die Bezeichnung Pelargonien.

Man unterscheidet drei Pelargonien-Arten

Es wird bei den Pelargonien zwischen drei verschiedenen Arten unterschieden: die Pelargonium-Zonale-Hybriden, die Pelargonium-Peltatum-Hybriden und die Duftgeranien.

» Pelargonium-Zonale-Hybriden:

Diese Art hat einen aufrechten Wuchs und runde Blätter.

» Pelargonium-Peltatum-Hybriden:

Diese Geranien wachsen nach unten und werden deshalb auch als Hängegeranien bezeichnet.

» Duftgeranien:

Bei der dritten Gruppe handelt es sich um die Duftgeranien, die zwar weniger schöne Blüten haben, dafür aber duften. Das liegt an den Drüsen an den Blättern, in denen ätherische Öle enthalten sind. In diesem Aroma sind antibakterielle Wirkstoffe enthalten und außerdem vertreibt es Schädlinge.

Geranien pflegen – So wird’s gemacht

Grundsätzlich sind Geranien äußerst robust und pflegeleicht. Sie können z.B. problemlos auch mal eine kurze Trockenperiode gut überstehen. Sie können sich also sicher sein, dass Sie die Geranien jedes Jahr wieder mit unzähligen Blüten verzaubern werden. Im Folgenden nun einige Hinweise, die Sie bei der Pflege beachten sollten.

» Winterschutz:

Geranien sind leider nicht winterhart, so dass Sie die Pflanzen im Herbst ins Haus holen müssen. Dort können Sie sie an einem etwas dunkleren Standort überwintern. Sobald die Tage länger werden, sollten Sie die Geranien dann an eine hellere Stelle im Haus stellen, damit sie sich langsam an mehr Licht und Sonne gewöhnen können. Denn wenn die Blätter der Geranien nicht ausreichend Zeit haben, um sich ans Licht zu gewöhnen, kann dies zu Schäden an den Pflanzen führen.

Linktipp: Pflanzen überwintern – Wie Sie den Garten auf den Winter vorbereiten

» Rückschnitt/Umtopfen:

Bevor Sie Ihre Geranien an mehr Helligkeit gewöhnen, sollten Sie diese aber immer zurückschneiden und umtopfen. Beim Umtopfen sollten Sie allerdings die richtige Erde verwenden. Optimal wäre natürlich spezielle Geranienerde, denn diese ist bestens auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt. Die Blumenerde darf auch auf keinen Fall zu viel Wasser enthalten, denn das bekommt den Wurzeln nicht.

Sind die Geranien zurückgeschnitten und umgetopft, dann müssen Sie diese anschließend sanft angießen und an einen sonnigen Standort stellen. Geranien lieben nämlich viel Sonne, dort fühlen sie sich am wohlsten.

» Gießen:

Geranien benötigen immer ausreichend Wasser. Im Allgemeinen rechnet man so mit rund fünf Litern Wasser wöchentlich. Auch wenn Sie die Geranien in Gefäßen mit Wasserspeicher haben, müssen Sie immer überprüfen, ob die Erde feucht genug ist.

Wenn die Blätter sehr dicht sind, dann kann Regenwasser häufig nicht in ausreichender Menge an die Wurzeln gelangen, deshalb müssen Sie die Erde immer im Auge behalten. Geranien besitzen allerdings die Eigenschaft viel Wasser speichern zu können, deshalb nehmen sie kürzere Trockenzeiten auch nicht allzu übel.

» Düngen:

Geranien benötigen eine große Menge an Nährstoffen, deshalb werden sie auch als Starkzehrer bezeichnet. Wenn Sie die Geranien pflanzen, dann reicht das frische Substrat zwar eine Weile aus, später sollten Sie die Pflanzen dann am besten aber mit einem Langzeitdünger versorgen. Falls Sie keinen Langzeitdünger verwenden, sollten Sie wenigstens über das Gießwasser einmal in der Woche einen Dünger verabreichen.

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