Hauptuntersuchung: Checkliste für Ihren PKW

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Wenn Ihr Auto zur Hauptuntersuchung muss, sollten Sie dieses gut darauf vorbereiten. Meine Checkliste zeigt Ihnen, was Sie alles kontrollieren sollten.

Hauptuntersuchung: Checkliste für Ihren PKW

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In der Regel müssen Autobesitzer ihren Wagen alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung (HU) bringen. Bei neueren Fahrzeugen kann meistens nicht viel passieren, aber bei etwas älteren Autos müssen Sie Ihren Wagen etwas genauer in Augenschein nehmen, bevor Sie zu TÜV, DEKRA oder anderen Prüfstätten fahren. Denn die Prüfer achten bei der Hauptuntersuchung auch auf Kleinigkeiten, welche Sie vielleicht als unwichtig ansehen.

Damit Ihr Fahrzeug ohne Beanstandung durch die nächste Hauptuntersuchung kommt, habe ich eine Checkliste mit Punkten erstellt, die Sie vor der Hauptuntersuchung unbedingt überprüfen sollten. Halten Sie sich an diese Punkte, dann können Sie nicht nur Geld sparen, sondern auch noch Ihre Nerven schonen.

Checkliste für die Hauptuntersuchung beim PKW

1. Der HU-Termin:

Im Fahrzeugschein oder auf der HU-Plakette, die auf dem Kfz-Kennzeichen angebracht ist, lässt sich der Monat und das Jahr der nächsten Hauptuntersuchung ablesen. In der Mitte der HU-Plakette ist das Jahr der Fälligkeit angegeben und die oberste Zahl gibt den Monat an.

Sie sollten den Termin möglichst rechtzeitig wahrnehmen und Ihren Wagen gut darauf vorbereiten. Beim versäumten HU-Termin müssen Sie schließlich mit folgenden Strafen rechnen:

  • zwischen zwei und vier Monaten Verzug: 15 Euro Bußgeld
  • vier bis acht Monate: 25 Euro Bußgeld
  • mehr als acht Monate: 40 Euro und zwei Punkte in Flensburg

2. Papiere/Dokumente für die HU:

Für die Hauptuntersuchung benötigen Sie:

  • die Zulassungsbescheinigung Teil I Ihres Fahrzeuges beziehungsweise den Kfz-Schein
  • den Untersuchungsbericht der letzten Hauptuntersuchung
  • die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder Gutachten bei zusätzlich montierten Teilen


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3. Überprüfung in der Werkstatt:

Wenn Sie wirklich ganz sicher durch die Hauptuntersuchung kommen möchten, dann sollten Sie Ihr Auto vor der HU gründlich inspizieren lassen. Machen Sie dazu am besten einen Inspektionstermin bei Ihrer Werkstatt. Nicht alle Mängel müssen aber gleich in der Werkstatt behoben werden. Defekte Leuchten können Sie ohne Probleme auch selbst austauschen, wenn Sie ein wenig handwerklich geschickt sind. Wenn jedoch Kontrolllampen aufleuchten oder Ihr Auto sich ungewöhnlich verhält, sollten Sie unbedingt eine Werkstatt aufsuchen. Das sollte unter anderem passieren, wenn:

  • Kontrolllämpchen aufleuchten
  • Ihr Wagen beim Bremsen zur Seite zieht
  • ungewöhnliche, quietschende Geräusche beim Bremsen auftauchen
  • Ihr Auto an einer Steigung trotz angezogener Handbremse weiter rollt
  • Sie Spuren oder Risse in der Frontscheibe entdecken, vor allem im Sichtfeld des Fahrers
  • Sie Ölflecken unter Ihren Auto entdecken (Ölverluste)
  • die Reifen wenig Profil aufweisen (weniger als zwei Millimeter)

Um den Wagen für die HU gut vorzubereiten, lohnt es sich, eine professionelle Autowerkstatt aufzusuchen. Im Internet können Sie über Websites wie beispielsweise Autoscout24.de problemlos eine Werkstatt in München suchen, um gleich einen passenden Termin zu bekommen.

Worauf achten Prüfer bei der HU besonders?

Die HU-Prüfer achten in erster Linie auf Sachen und Mängel, die umweltschädlich sein könnten oder die Fahrsicherheit negativ beeinträchtigen. Dazu gehören z.B. Defekte an der Auspuffanlage, Rost an Rahmen und tragenden Teilen, etwaige Mängel an der Radaufhängung oder Achsaufhängung sowie eine defekte Bremsanlage oder Beleuchtungsanlage. Natürlich werden aber auch alle anderen Mängel beanstandet, die an Ihrem Fahrzeug festgestellt werden, denn auch die Sicherheitsgurte, das Warndreieck und der Verbandskasten werden vom Prüfer unter die Lupe genommen.

Foto1: © Karin & Uwe Annas - Fotolia.com

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