Kinder zu mehr Bewegung animieren – Mit diesen Tipps klappt’s bestimmt

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Kinder toben sich oft nicht mehr draußen aus, sondern viel eher an der Spielkonsole. So sollte es aber eigentlich nicht sein. Hier deshalb Tipps, wie Sie Kinder zu mehr Bewegung animieren.

Kinder zu mehr Bewegung animieren

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Viele Kinder bewegen sich in der heutigen Zeit zu wenig. Ihre Freizeit verbringen sie eher vor dem Fernseher oder an der Spielkonsole als rennend und kletternd im Freien. Dabei ist Bewegung für die körperliche Entwicklung eines Kindes ausgesprochen wichtig! Tatsächlich leiden jetzt schon viele Kinder unter körperlichen Defiziten, was auf einen Mangel an Bewegung zurückzuführen ist.

Doch wie lassen sich Kinder am besten zu mehr Bewegung ermuntern? Dies ist sicherlich von Kind zu Kind unterschiedlich. Alter, Lebensumfeld, Interessen und die Persönlichkeit des Kindes spielen immer eine Rolle. Die folgenden Tipps geben Ihnen jedoch wichtige Anhaltspunkte, die sich auf alle Kinder übertragen lassen.

Probieren Sie die folgenden Tipps aus:

Tipp 1 – Vorbild sein

Kinder von aktiven Eltern sind in der Regel ebenfalls aktiver als ihre Altersgenossen. Eltern, die sich allein oder mit der ganzen Familie sportlich betätigen und ihren gesamten Alltag aktiv gestalten, achten zum einen mehr darauf, dass ihre Kinder nicht zu faulen Stubenhockern werden, zum anderen ist die Aktivität für die Kinder schon von klein auf etwas völlig Normales.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Gehen Sie also mit gutem Beispiel voran! Wenn Sie von Ihrem Kind verlangen, sich mehr zu bewegen, aber selbst am liebsten auf der Couch sitzen, wirken Sie unglaubwürdig. Lassen Sie das Auto stehen, fahren Sie Rad, unternehmen Sie Spaziergänge oder bieten Sie Ihren Kindern an, mit ihnen im Freien zu spielen! Die meisten Kinder nehmen diese Möglichkeiten gern wahr und bleiben nicht im Zimmer hocken, während Mama und Papa im Garten Federball spielen.

Tipp 2 – Spielerische Bewegung

Früh übt sich – das gilt auch in Sachen sportliche Betätigung. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Kind bereits im Kleinkindalter spielerisch an das Thema Bewegung heranführen. Zählen Sie mit ihm Treppenstufen, balancieren Sie auf Mauern und veranstalten Sie kleine Wettrennen.

Erledigen Sie zusammen mit Ihrem Kind den Einkauf und andere kleine Besorgungen auch mal zu Fuß oder mit dem Rad – auf diese Weise lernt Ihr Kind, dass Aktivität und Bewegung ganz selbstverständlich zum Alltag gehören.

Tipp 3 – Die richtige Art der Bewegung

Mehr Bewegung im Alltag ist ein sehr guter Anfang, aber vielleicht möchten Sie ja auch, dass Ihr Nachwuchs in seiner Freizeit Sport treibt – womöglich sehr zum Unmut Ihres Kindes. Doch nur wenige Kinder sind von Natur aus Bewegungsmuffel. Vielleicht hat Ihr Kind einfach noch nicht die Art der Bewegung gefunden, die ihm Freude bereitet und/oder hat im Sportunterricht bei den klassischen Lehrplansportarten die Erfahrung gemacht, kein Talent für Sport zu haben.

Was mag Ihr Kind: Fußball, Basketball oder vielleicht Volleyball?

Was mag Ihr Kind: Fußball, Basketball oder vielleicht Volleyball?

Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, was ihm Spaß machen könnte. Es geht nicht darum, aus Ihrem Sprössling einen Superathleten zu machen, sondern eine Sportart zu finden, an der es Freude hat – und die Möglichkeiten sind unendlich. Vielleicht hat Ihre Tochter wenig mit Bodenturnen am Hut, entwickelt aber stattdessen überraschend eine Vorliebe für Kampfsport – lassen Sie sich überraschen und Ihrem Kind freie Hand.

Tipp 4 – Hartnäckige Fälle

Wenn Kinder und Jugendliche sich nur schwer zu mehr Bewegung motivieren lassen und sich lieber in ihren Zimmern aufhalten, stecken manchmal schwerwiegendere Gründe dahinter. Beleuchten Sie das Verhalten Ihres Kindes genauer:

Ist es wirklich nur ein etwas bequemer Fernsehliebhaber und Computerliebhaber, ist sonst aber völlig glücklich und hat ausreichend Sozialkontakte? Oder vergräbt es sich in den eigenen vier Wänden, weil äußere Gründe es dazu treiben, so zum Beispiel Schwierigkeiten mit Mitschülern? Ist letzteres der Fall, müssen Sie dringend beim Kern des Problems ansetzen.

Tipp 5 – Sichere Bewegungsräume

Vielleicht haben Sie selbst in Ihrer Kindheit noch fast Ihre gesamte Freizeit draußen verbracht und sind ziemlich selbständig in der Nachbarschaft herumgestromert. Viele Eltern haben heute Angst, ihre Kinder derart allein in die Welt hinaus zu entlassen, denn schließlich lauern z.B. im Straßenverkehr viele Gefahren. Es ist aber trotzdem möglich, Ihrem Kind genügend Bewegung zu verschaffen.

Auf einem Spielplatz können sich Kinder richtig austoben

Auf einem Spielplatz können sich Kinder richtig austoben

Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl – Sie haben ein gutes Gespür dafür, wo Ihr Kind sicher spielen kann. Wenn Sie in einer Großstadt leben und in Ihrer Nähe eine Grünanlage, ein Spielplatz oder Bolzplatz zu finden ist, haben Sie Glück. Das ist besonders dann der Fall, wenn Ihr Kind – sofern es alt genug ist – diese Orte im Zweifelsfall auch gefahrlos allein erreichen kann. Solche Dinge, wie nicht mit Fremden mitgehen, usw. sollten dann natürlich aber von vornherein geklärt werden.

Gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind auf Entdeckungsreise, ermutigen Sie es, Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen, denn nicht jedes Kind spielt gerne alleine. Oder nehmen Sie einfach direkt einen Spielkameraden für Ihren Sprössling mit! Größere Kinder können Sie zunächst begleiten und später womöglich auch beruhigt allein losziehen lassen.

Fazit:

Mehr Bewegung macht Spaß, verbraucht Energie, lenkt vor übermäßigem Essen ab und verschafft außerdem noch mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Wenn Sie obige Tipps beherzigen, schaffen Sie es hoffentlich, Ihren kleinen Bewegungsmuffel zu einem aktiveren Alltag zu motivieren.

Foto1: © Kzenon - Fotolia.com, Foto2: © Dudarev Mikhail - Fotolia.com, Foto3: © pressmaster - Fotolia.com, Foto4: © Mat Hayward - Fotolia.com

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