Urlaubsbetreuung für Katzen finden – 6 Tipps

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Sie können Ihre Katzen nicht mit in den Urlaub nehmen? Kein Problem! Unsere 6 Tipps verraten Ihnen, wie Sie eine Urlaubsbetreuung für Katzen finden können.

Wohin mit der Katze im Urlaub?

Wohin mit der Katze im Urlaub?

Katzen fühlen sich zu Hause am wohlsten

Während Hunde gern immer und überall dabei sind und ihre Menschen am liebsten auch in den Urlaub begleiten, fühlen sich Katzen in der Regel zu Hause am wohlsten. Zwar gibt es auch Samtpfoten, denen das Reisen nicht viel ausmacht, aber die meisten Katzen würden auf den Stress sicherlich gern verzichten. Es ist also empfehlenswert, dass Sie sich rechtzeitig um eine gute Urlaubsbetreuung vor Ort kümmern. Wenn Sie die folgenden Tipps befolgen, wissen Sie, dass Ihre Katze gut versorgt ist und können so beruhigt in den Urlaub fahren.

Urlaubsbetreuung für Katzen – 6 Tipps

Tipp 1: Betreuung in den eigenen vier Wänden

Katzen fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung am wohlsten. In ihrem eigenen Revier kennen sie sich aus, sie haben ihre angestammten Ruheplätze und einen bestimmten Tagesablauf. Ihre Abwesenheit wird Ihrer Katze zwar nicht gefallen, jedoch bedeutet die Urlaubsbetreuung zu Hause den kleinsten Einschnitt in das normale Leben Ihrer Katze.

Sofern es also möglich ist, sollten Sie einen Catsitter wählen, der zu Ihnen nach Hause kommt und einmal bis zweimal täglich Ihren Liebling füttert, ihm ein paar Streicheleinheiten gibt und im Allgemeinen nach dem Rechten sieht. Besonders, wenn mehrere Katzen im Haushalt wohnen, ist dies auch die praktischste Variante der Urlaubsbetreuung.

Tipp 2: Der richtige Catsitter

Für die Betreuung der Samtpfote zu Hause finden sich häufig nette Verwandte, Freunde oder Nachbarn. Entweder völlig kostenlos oder gegen kleine Gefälligkeiten und Urlaubsmitbringsel kümmern sie sich gern darum, dass es Ihrem Liebling an nichts fehlt. Wenn Ihre Katze den Katzensitter bereits kennt, freut sie sich besonders über seinen Besuch und wird Sie vielleicht etwas weniger vermissen.

Ihre Bekannten denken darüber nach, ihrem Kind eine Katze zu holen? Prima, dann geben Sie diesen doch Ihre Katze zur Probe. So wissen Sie, dass Ihre Katze in guten Händen ist, und Ihre Bekannten sehen gleich, ob solch ein Haustier für das Kind das Richtige ist.

Doch auch wenn im Umfeld kein passender Katzensitter zur Verfügung steht, muss auf die Katzenbetreuung in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt verzichtet werden. In vielen Städten gibt es Catsitter-Netzwerke oder Catsitter–Clubs, in denen sich Katzenbesitzer gegenseitig helfen. Gegen ein tägliches Entgelt von 5 bis 8 Euro kommen auch professionelle Catsitter zu Ihnen nach Hause, um für alles Nötige zu sorgen.

Tipp 3: Auswärtige Unterbringung

Wenn sich niemand findet, der Ihre Katze zu Hause versorgen kann, ist natürlich auch eine auswärtige Unterbringung möglich. Vielleicht kann Ihr Liebling bei Bekannten wohnen, während Sie nicht da sind, vielleicht entscheiden Sie sich aber auch für die Unterbringung in einer Katzenpension.

In jedem Fall sollten Sie Ihrer Samtpfote möglichst viele Gegenstände aus ihrer gewohnten Umgebung mitgeben, damit sie sich etwas wohler und weniger fremd fühlt. Selbstverständlich sollten die eigenen Näpfe und die eigene Katzentoilette auch dabei sein. Auch etwas zum Kuscheln, was nach zu Hause riecht, ist für Ihre Katze sehr wichtig.

Tipp 4: Die richtige Katzenpension

Bevor Sie Ihre Katze in eine Katzenpension geben, sollten Sie sich die Unterbringung genau ansehen. Wie sieht die Pension aus? Ist sie ansprechend und sauber? Wird sie regelmäßig gereinigt? Wird auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres Rücksicht genommen? Wird darauf geachtet, dass alle Tiere über einen ausreichenden Impfschutz verfügen?

Nur, wenn Sie ein absolut gutes Gefühl haben und Ihnen alle Ihre Fragen zu Genüge beantwortet wurden, sollte Ihr Liebling vorübergehend einziehen dürfen.

Tipp 5: Vertragliche Absicherung

Besonders, wenn Ihre Katze nicht von engen Vertrauten betreut wird, ist der Abschluss eines Catsitting-Vertrags empfehlenswert. In ihm erklären Sie zum Beispiel, dass Sie auch während Ihrer Abwesenheit Tierhalter bleiben und dass Ihr Tier geimpft und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Außerdem wird festgelegt, dass der Catsitter nicht für Schäden am Tier haftet, wenn sie nicht durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit entstehen.

Auch kann festgehalten werden, dass Sie als Tierhalter für eventuelle Tierarztkosten aufkommen, sollte der Katzensitter einen Tierarztbesuch für nötig halten.

Tipp 6: Checkliste anfertigen

Ganz gleich, wer die Betreuung übernimmt und wo diese stattfindet – Sie sollten in jedem Fall eine übersichtliche Checkliste für den Catsitter anfertigen. Hier können Sie alle wichtigen Informationen zusammentragen. Enthalten sollte die Liste etwa Telefonnummern von Tierärzten, Ihre Telefonnummer und Urlaubsadresse sowie Angaben zu Impfungen und Tätowierungsnummern.

Weiterhin sind Details zur Fütterung (Futtermenge und Fütterungszeiten) und zu den Eigenarten des Tieres hilfreich. Auf diese Weise hat der Betreuer Ihrer Katze stets alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Verschweigen Sie auch nicht die schlechten Eigenarten Ihrer Katze, wie etwa Unsauberkeit. Nur so können sich die Betreuer bestens auf diese einstellen und eventuell Vorkehrungen treffen.

Foto1: © drubig-photo - Fotolia.com

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