Wunden desinfizieren – So wird’s gemacht

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Immer wieder kommt es vor, dass Kinder hinfallen und sich verletzen. Oder aber man selbst verletzt sich. Wie Sie kleinere Wunden desinfizieren können, lesen Sie hier.

Wunden sollten immer desinfiziert werden

Wunden sollten immer desinfiziert werden

Grundsätzlich gilt:

Kleine Wunden können selbst desinfiziert werden, bei größeren, stark blutenden oder eitrig nässenden Wunden sollte immer ein Arzt aufgesucht werden!

Tipp:
Ständig auf einen Tetanus-Impfschutz bedacht sein, damit Keime, Bakterien und selbst Bisswunden von Tieren keine schlimmeren Krankheiten auslösen.

Produkte aus der Apotheke

Vor allem Kinder verletzen sich schnell, sodass es häufiger mal vorkommen kann, dass eine kleine Wunde versorgt werden muss. Aber auch Wunden von Hobbyheimwerkern, Hausfrauen und Sportverletzungen verlangen meist eine Desinfektion. Hierfür halten Apotheken zahlreiche Produkte, wie z.B. Bepanthen, Octenisept, etc. bereit (mehr hier).

Egal, ob dabei zur Wunddesinfektion ein Wundspray, eine Wundsalbe, Jod oder ein Wundpflaster eingesetzt wird – wichtig sind die desinfizierenden Inhaltsstoffe. Diese gewährleisten in der Regel, dass sich Wunden nicht entzünden bzw. Bakterien im menschlichen Körper breit machen.

Die meisten der Wunddesinfektions-Produkte sind obendrein nicht rezeptpflichtig, deshalb sollten sie auch in keiner Hausapotheke fehlen. Ebenfalls gehören diese Produkte noch in Autos, in das Reisegepäck sowie bei Ausflügen in die Handtasche oder den Rucksack.

Wunden desinfizieren – So wird’s gemacht

Erstversorgung von Wunden
» Schritt 1:
Bei einer Erstversorgung von kleinen Wunden (z.B. Schürfwunden) genügt es, diese grob mit einem Desinfektionsmittel zu säubern. Allerdings sollten Sie dabei nicht direkt an der offenen Wundstelle reiben.

» Schritt 2:
Eventuell kann die restliche Körperpartie nun noch ein wenig mit Wasser abgetupft werden.

» Schritt 3:
Anschließend das Wundprodukt auftragen und falls notwendig, noch zusätzlich einen sterilen Wundverband anlegen. Anschließend die Wunde möglichst ruhen lassen.

Druckverband anlegen
Größere Wunden sollten mit einem Druckverband erstversorgt und anschließend schnellstmöglich einem Arzt vorgestellt werden.

» Schritt 1:
Beim Druckverband wird erst einmal eine sterile Wundauflage direkt auf die Wunde gelegt.

» Schritt 2:
Anschließend wird die Wundauflage mit einer Mullbinde fixiert – stark umwickeln.

» Schritt 3:
Starke Blutungen sollten zudem noch mit einem Druckgegenstand weitgehend gestoppt werden. Haben Sie die Wunde einige Male mit der Binde umwickelt, dann sollten Sie also beispielsweise eine zusammengerollte Mullbinde auf den Wundbereich legen und mit einwickeln.

Schnittwunden versorgen
Kleinere Schnittwunden sollten immer kurz bluten, um Bakterien damit aus dem Körper zu schleusen. Anschließend die Schnittwunde desinfizieren und ebenfalls einen Druckverband anlegen. Tiefe Schnittwunden müssen sofort einem Arzt gezeigt werden.

Foto1: © Thomas Aumann - Fotolia.com

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