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Mann arbeitet mit Remote-Software am Rechner.

Windows fernsteuern – 5 Software-Tipps vorgestellt

Sie sind viel unterwegs und möchten dennoch auf Ihren Windows-PC zuhause zugreifen können? Kein Problem! Sie können Windows fernsteuern! Lesen Sie hier, mit welcher Software das klappt.

Mann arbeitet mit Remote-Software am Rechner.
Remote-Programme erlauben viele Anwendungsmöglichkeiten. © alphaspirit / stock.adobe.com

Um unterschiedliche Computer miteinander zu verbinden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Seit Windows XP bietet das Betriebssystem dazu bereits werksseitig integrierte Systemoptionen an. Doch was tun, wenn man noch mit einer älteren Windowsvariante arbeitet? Und welche anderen Alternativen gibt es noch?

Über Remote-Zugriff Computer fernsteuern

Man nehme an, der Opa braucht gerade etwas Unterstützung bei der Einarbeitung in den neu gekauften PC, der z. B. mit Windows 7 arbeitet. Der versierte Enkel wohnt aber hundert Kilometer weit entfernt. Ständig hin und her zu reisen, um ein paar Tricks und Kniffe am Bildschirm vorzuführen, fällt also aus. Doch über einen Remote-Zugriff lässt sich die räumliche Distanz ganz einfach überbrücken. Denn per Direktverbindung klinkt sich Computer A problemlos in die Steuerung von Computer B mit ein.

Der kleine PC-Experte übernimmt nun also die Maussteuerung und zeigt dem Software-Neuling alle Einzelschritte so, als säße er daneben. Je nach Remote-Verbindung sind auch Chat, Audio-Übertragungen und Video-Übertragungen zwischen den Computern möglich. Für die Kommunikation können beide Nutzer also auch eine direkte Sprechverbindung oder eine Webcam nutzen.

Wir möchten Ihnen hier nun 5 Programme vorstellen, mit deren Hilfe sich dieses Szenario in Wirklichkeit umsetzen lässt.

Windows fernsteuern – 5 Software-Tipps vorgestellt

Software-Tipp 1 – Remote Desktop Connection Software 6.0

Wer noch mit einem Windows 2000 Computer arbeitet, oder einer früheren Version, der kann mit der Desktop Connection Software 6.0 sein System ganz einfach nachrüsten. Herausgeber der Software ist Microsoft selbst. Die Anwendung sollte also im Wesentlichen systemkompatibel sein.

Durch einen Download und die Installation lassen sich alle Windows Betriebssysteme von Windows 9x, Me, über NT 4.0 bis zu Windows 2000 nachrüsten. 3,4 MB müssen Sie dazu auf Ihrem Festplattenspeicher einkalkulieren.
» Remote Desktop Connection Software 6.0 hier herunterladen

Software-Tipp 2 – Virtual Networking Computer

Eine Lösung, die ebenfalls ab Win 95 funktioniert, die aber in allen Windows-Versionen erst eigens zu installieren ist, bietet VNC. VNC steht für Virtual Networking Computer und die virtuelle Zusammenarbeit beliebiger PCs lässt sich hier ebenfalls kostenfrei bewerkstelligen. Dabei lassen sich nicht nur Windows Systeme, sondern auch andere Betriebssysteme verbinden. VNC arbeitet also plattform- und systemübergreifend.

724 KB Speicherplatz benötigen Sie für diese Anwendung. Menüsprache ist Englisch.
» Virtual Networking Computer hier herunterladen

Software-Tipp 3 – TeamViewer

Wenn Sie sich eine Software-Installation gleich ganz sparen möchten, bietet TeamViewer eine mögliche Option. Neben dem Remote-Zugriff können Sie TeamViewer auch für weiteren Dateienaustausch, Chat, Telefonie, u.ä. verwenden. Ab Windows XP ist die Software einsatzbereit. Sie kann auch für Mac PC’s und Linux Systeme eingesetzt werden.

TeamViewer ist in einer kostenlosen Version und als kostenpflichtiger Dienst erhältlich. Neben einer englischen Oberfläche gibt es die Software auch auf Deutsch.
» TeamViewer hier herunterladen

Software-Tipp 4 – Remote Desktop Manager

Da es so viele unterschiedliche Optionen gibt, um Remote-Zugriffe zu organisieren, fällt es eventuell etwas schwer, den Überblick zu behalten. Hier springt der Remote Desktop Manager ein. Mit dem Programm können Sie clientübergreifend die verschiedensten Remote-Anwendungen organisieren und ansteuern. Unter einer einheitlichen Oberfläche versammeln Sie dann zum Beispiel VNC, Windows Remote Desktop, Virtual PC, Citrix, Terminal Services, TeamViewer u.v.a.

Neben der kostenfreien Standard Edition ist eine kommerzielle Enterprise Edition im Angebot. Ab Windows XP bringen Sie den Remote Desktop Manager zum Laufen. Benutzersprache ist Englisch.
» Remote Desktop Manager hier herunterladen

Software-Tipp 5 – Google Chrome Remote Desktop

Und noch eine Variante steht für die Ermöglichung von Remote-Zugriffen zur Verfügung. Mit Google Chrome greifen Sie direkt aus dem Browser auf andere Computer zu. Der Chrome Remote Desktop befindet sich derzeit noch in der testweisen Beta-Phase. Einsatzfähig ist er aber schon. Zwischen verbundenen Mac, Linux oder Windows PCs holen Sie sich systemübergreifend Desktops auf den eigenen PC und können die Fremdsteuerung übernehmen.

Neben der installierten Software ist ein aktiviertes Google Konto erforderlich. Die Software ist übrigens kostenlos.
» Google Chrome Remote Desktop hier herunterladen

Fazit

Auswahl gibt es wahrlich genug, wenn Sie über Remote-Verbindungen zwei Windows Computer miteinander kurzschließen möchten. Teilweise agieren die Programme auch plattformübergreifend. Neben Sicherheitsaspekten sollten Sie in der Softwareauswahl den Bedien-Komfort und die Möglichkeiten der Kommunikationsmittel beachten (Maussteuerung, Chat, Datenaustausch, usw.).

Ringo

Ringo ist der Betreiber von Tipps.net und versucht bereits seit 2001 das Internet mit Tipps und guten Ratgebern ein wenig hilfreicher zu machen. Seine Themen liegen bevorzugt in den Bereichen Finanzen, Auto und Heimwerken.

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