Eigenheim Neubau – Diese Versicherungen sollten Sie haben!

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Den Eigenheim Neubau sollte man nicht erst versichern, wenn das Haus komplett steht. Schon während der Bauphase lauern Gefahren, die schnell teuer werden können.

Eigenheim Neubau Versicherungen

Eigenheim Neubau Versicherungen

Die Hypothekenzinsen sind auf einem historischen Tiefststand, für viele Menschen rückt der Traum vom Eigenheim plötzlich in den Bereich der Realität. Die einen entscheiden sich, eine bereits bestehende Immobilie zu erwerben, andere möchten ihr individuelles Traumhaus erstellen.  Mit dem Neubau eines Hauses sind jedoch Gefahren verbunden, die sich künftige Bauherren vor Augen halten sollten, damit der Wunsch vom Eigenheim nicht in  einem finanziellen Desaster endet.

Ein Eigenheim-Neubau birgt auch Gefahren

1. Feuerrohbauversicherung
Einem Neubau drohen durchaus Gefahren, es gehen aber auch Gefahren von ihm aus. Vor diesem Hintergrund ist es empfehlenswert die Baumaßnahme durch entsprechenden Versicherungsschutz zu begleiten. Bereits bei Beantragung des Hypothekendarlehens werden Sie als Bauherr von der Bank darauf angesprochen. Keine Bank finanziert eine Immobilie ohne eine entsprechende Feuerversicherung. Da Sie diese Versicherung auf jeden Fall abschließen müssen, empfiehlt es sich, einen Vertrag zu wählen, der auch bereits den Rohbau Ihres Hauses gegen Feuerschäden (Feuerrohbauversicherung) versichert. Bei vielen Anbietern ist dieser Einschluss für mehrere Monate kostenlos mitversichert. Die Feuerversicherung ist Bestandteil der verbundenen Wohngebäudeversicherung, über die auch Leitungswasser- und Sturmschäden mit abgesichert werden können. Die Entscheidung, sich gegen Elementarschäden zu versichern, ist regional unterschiedlich zu gewichten.

2. Bauherrenhaftpflicht
Als Bauherr sind Sie auch in der Haftung, sollte ein Mensch oder ein Gegenstand durch Ihre Baustelle zu Schaden kommen. Aus diesem Grund ist die Bauherrenhaftpflicht eigentlich ein absolutes Muss. Ist die Baugrube nicht ausreichend gesichert, und ein Passant stürzt hinein, sind Sie im Regress. Die finanziellen Folgen können ein Ende des Bauvorhabens bedeuten.  Weniger existentiell gefährdend als ein Personenschaden sind Sachschäden. Fällt beim Gerüstbau eine Bohle auf das Auto auf dem Nachbargrundstück bedeutet das, unabhängig davon, wer Verursacher ist, dass Sie ebenfalls in der Haftung sind. Es gibt Anbieter von Privathaftpflichtversicherungen, die die Bauherrenhaftpflicht bereits mit einschließen.

3. Bauleistungsversicherung
Eigentlich gibt es keinen Schaden an einem Neubau, der nicht vorstellbar ist. Architekten haben sich verrechnet und die Maße stimmen nicht, eine Mauer ist schief gesetzt und muss neu hochgezogen werden, oder ganze Paletten mit Baumaterial werden entwendet. Dies sind Schäden, die das Budget der Bauherren außerplanmäßig belasten und bis zum Baustillstand führen können. Die Frage nach der Notwendigkeit dieser Versicherung hängt von Ihren finanziellen Mitteln ab. Können Sie solche Schäden aus eigener Tasche bezahlen, oder bringen Sie weitere 20.000 Euro in Bedrängnis, wenn der Architekt nicht mehr greifbar ist, oder das Maurerunternehmen gerade in die Insolvenz gegangen ist? In diesem Fall ist der Abschluss einer Bauleistungsversicherung empfehlenswert.

Auch die Finanzierung vom Neubau absichern

Eine Baufinanzierung sollte immer mit einer Risikolebensversicherung oder Restschuldversicherung unterlegt sein. Dies ist kein Zwang seitens der Banken, aber der gesunde Menschenverstand rät dazu. Diese Versicherungen treten ein, wenn derjenige verstirbt, der den Hauptteil der Finanzierung trägt. Sinnvoll ist eine Risikolebensversicherung, deren Versicherungssumme entsprechend der Darlehenstilgung fällt. Dies ist die kostengünstigste Lösung. Ein Todesfall an sich ist für eine Familie schon tragisch genug – noch schlimmer würde es werden, wenn aus diesem Grund das Traumhaus verkauft werden müsste.

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