Mietausfallversicherung: 5 Tipps warum sich die Kosten lohnen

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Unterschiedliche Gründe können zum Ausfall von Mieteinnahmen führen. Warum sich deshalb die Kosten für eine Mietausfallversicherung lohnen, lesen Sie hier.

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Ursprünglich war die Mietausfallversicherung nur dafür gedacht, entgangene Miete bei Unbewohnbarkeit der Wohnung durch äußere Ereignisse, beispielsweise Feuer, zu ersetzen.

Vor dem Hintergrund, dass Vermieter in Deutschland Miet-Außenstände in Höhe von fast 2 Mrd Euro haben, wurden die versicherbaren Risiken ausgedehnt. Als Vermieter können Sie dem Gegenüber bei Vertragsunterzeichnung nicht ansehen, ob er die Miete pünktlich zahlen wird, oder den Mietnomaden zuzurechnen ist. Dient die Miete auch noch zur Rückführung der Finanzierung der Wohnung, wird die Situation für Vermieter doppelt angespannt. Eine Mietausfallversicherung sollten Sie bei Fremdvermietung auf jeden Fall in Betracht ziehen.

  • Tipp 1 – Wohngebäudeversicherung prüfen
    Prüfen Sie, ob in der Wohngebäudeversicherung Mietausfall bei Feuer, Sturm- oder Leitungswasserschäden bereits mit abgesichert ist, und wenn ja, in welcher Höhe. Sollte dies nicht der Fall sein, wählen Sie einen Anbieter, der diese drei Risiken neben Mietausfall durch Nichtzahlung und Zerstörung der Wohnung durch den Mieter mit versichert.
  • Tipp 2 – Kaution nicht ausreichend
    Die Kaution ist bei Vorsatz in der Regel nicht ausreichend. Bei Nichtzahlung der Miete den Rechtsweg einzuschlagen, ist oftmals eine sehr langwierige Angelegenheit, die den finanziellen Schaden nicht zeitnah kompensiert.
  • Tipp 3 – Kosten abwägen
    Für die Prämienberechnung und den Versicherungsschutz einer Mietausfallversicherung gibt es zwei Varianten. Entweder wird der tatsächliche Mietertrag abgesichert. In diesem Fall liegen die Prämien zwischen zwei und fünf Prozent der jährlichen Mieteinnahmen. Alternativ dazu können Sie auch eine feste Versicherungssumme in Höhe von 5.000, 10.000 oder 15.000 Euro wählen. Hierfür wird dann eine feste Prämie, losgelöst von den Miteinnahmen, berechnet.
  • Tipp 4 – Vertragslaufzeit für Mietausfallversicherung überdenken
    Je nach Anbieter besteht die Möglichkeit, den Mietausfall für eine Dauer von 12 oder 24 Monaten zu kompensieren. Die Leistungen bei Zerstörung oder Verwüstung der Wohnung sind in der Regel jedoch maximiert.
  • Tipp 5 – Konditionen kleinerer Versicherungsgesellschaften nutzen
    Neben den großen Anbietern gibt es für dieses Nischenprodukt auch eine Reihe kleinerer Gesellschaften (z. Bsp. vermietsicher.de), welche mit speziellen Deckungskonzepten und günstigeren Prämien sehr gute Angebote erstellen. Es ist sinnvoll, hier vor Vertragsabschluss ein wenig Recherche zu betreiben.
Foto1: © JiSIGN - Fotolia.com

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