Muskelaufbau beschleunigen – 3 natürliche Wege vorgestellt

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Wer den Muskelaufbau beschleunigen möchte, der muss dafür zusätzlich nicht viel tun. Denn mit den hier vorgestellten Wegen, lässt sich das auf eine natürliche Art realisieren.

Muskelaufbau beschleunigen


Wer Muskeln aufbauen möchte, der muss dafür nicht nur einiges tun, sondern auch einiges beachten. Denn den Körper mit Sport zu trainieren reicht nicht aus, um effektiv Muskeln aufzubauen. Dazu gehört weitaus mehr. Entscheidend ist nämlich eine ganzheitlich gesunde Lebensweise mit ausreichend Sport und der richtigen Ernährung für den Muskelaufbau.

Aber genau das ist es, was viele falsch machen. Sie trainieren und trainieren und vergessen dabei komplett auf die Ernährung und auf die umliegenden Faktoren für einen effektiven Muskelaufbau zu achten. Dabei gibt es doch so einige Wege mit denen sich der Muskelaufbau beschleunigen lässt. Ich möchte Ihnen hier einmal drei natürliche Wege etwas genauer vorstellen.

Muskelaufbau natürlich beschleunigen – 3 Wege vorgestellt

1. Eiweiß und Proteinshakes: Nicht übertreiben

Dass zum Muskelaufbau Eiweiß benötigt wird, ist keine Frage, doch viele Athleten und Kraftsportler überschätzen ihren tatsächlichen Eiweißbedarf. Von drei bis vier Gramm Eiweiß für jedes Kilogramm Körpergewicht ist die Rede. Das bedeutet, dass eine 80 Kilogramm schwere Person täglich 320 Gramm zu sich nehmen müsste. Dazu müsste man 50 Hühnereier essen. Die logische Konsequenz daraus ist also, dass Sie das Eiweiß in Pulverform einnehmen sollten. Dann können Sie diese Menge spielend erreichen.

Doch in Wirklichkeit bestehen die Muskeln gar nicht ausschließlich aus Eiweiß, sondern zu 70 Prozent aus Wasser. Und auch der tatsächliche Eiweißbedarf unseres Körpers – auch im intensiven Training – ist wesentlich geringer als oftmals angenommen. Die offizielle Empfehlung für Sportler ist deshalb 1,2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Aktuelle Studien räumen ein, dass der tatsächliche Eiweißbedarf etwas höher ausfallen kann, aber nicht über 1,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Dieser Eiweiß-Bedarf lässt sich außerdem über mehrere auf den Tag verteilte Mahlzeiten decken.

Hier ein paar weitere Ernährungs-Tipps für alle, die Muskeln aufbauen möchten:
» Ernährungsplan für Muskelaufbau bei Frauen
» Mit Nahrungsergänzungsmitteln den Muskelaufbau verbessern – Übersicht der Inhaltstoffe

2. Körper Regeneration und Ruhephasen gönnen

Gesundes Muskeltraining ist mindestens genauso wichtig, wie die Zufuhr von Eiweiß. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass Sie über die gesamte Trainingsphase hinweg genügend Kalorien zu sich nehmen und Ihrem Körper ausreichend Erholung gönnen. Bei all dem ist allerdings Regelmäßigkeit angesagt. Der Körper kann sich nämlich am besten aufbauen, wenn er weiß, dass immer zur gleichen Zeit Ruhephasen, Trainingsphasen und Mahlzeiten stattfinden. Dann kann er sich optimal entwickeln, ohne ständig mit Regeneration und Abbau überschüssigen Eiweißes beschäftigt zu sein.

Zu viel eingenommenes Eiweiß muss der Körper nämlich wieder abbauen, damit es nicht zu ungesunden Ablagerungen in den Blutgefäßen kommt. Der Eiweißabbau und das Ausscheiden überschüssiger Eiweißstoffe ist für einen gesunden Körper zwar kein Problem, doch dafür braucht er Energien, die er eigentlich für das Training benötigen würde.

3. Körper gleichmäßig belasten

Viel wichtiger, als so viel Eiweiß wie möglich zu sich zu nehmen, ist also ein ausgewogenes Maß aus Ruhephasen, Nahrungsaufnahme und gezieltem Muskelaufbau-Training. Dabei sollten Sie jedoch alle Körperpartien möglichst gleichmäßig belasten.

» Mein Tipp:

Eine Trainingsphase sollte etwa 45 Minuten dauern. Dabei sind Belastungseinheiten von mindestens 40 Sekunden nötig, zum Beispiel beim Bankdrücken oder beim Gewichtheben. Bei kürzeren Einheiten sind die Muskeln nämlich nicht stark genug belastet, um im Volumen und in der Leistungsfähigkeit zu wachsen.

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