Mit Nahrungsergänzungsmitteln den Muskelaufbau verbessern – Übersicht der Inhaltstoffe

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Muskelaufbau ist mühselig und anstrengend. Daher hilft mancher Sportler gern mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Muskelaufbaupräparaten nach. Was diese bewirken, lesen Sie hier.

Nahrungsergänzungsmittel für verbesserten Muskelaufbau

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Irgendwann kommt beim Muskelaufbau selbst jeder Spitzensportler an einen Punkt, wo er dem Körper mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln wichtige Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine zuführt, um den Stoffwechsel gezielt und optimiert unterstützen zu können.

Problematisch hierbei ist jedoch immer die Nähe vieler Inhaltsstoffe zu verbotenen anabolen und androgenen Wirkstoffen, die schnell zu Dopingvorwürfen führen können. Dabei wird vielen Herstellern nicht einmal Absicht unterstellt, denn durch den Herstellungsprozess können Reste dieser Substanzen in die Nahrungsergänzungsmittel gelangen. Weil es eben nur Spuren aus dem Herstellungsprozess sind, die zumeist nicht einmal anabole Wirkung entfalten, sind sie auch nicht als Inhaltsstoff angegeben oder gekennzeichnet.

Mit welchen Nahrungsergänzungs- oder Muskelaufbaumitteln sich der Muskelaufbau beschleunigen bzw. verbessern lässt, sehen Sie in der folgenden Übersicht.

Nahrungsergänzungsmittel und deren Eigenschaften

» BCAAs:

BCAAs sind die verzweigt-kettenartigen Aminosäuren, also Eiweiß-Baustoffe, Isoleucin, Leucin und Valin. Es handelt sich dabei um essenzielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Neben dem Einsatz in der Intensivmedizin finden sich BCAAs als in Nahrungsergänzungsmitteln isolierte Aminosäuren, die den Muskelaufbau fördern, den Muskelabbau verhindern und die Ermüdungserscheinungen beim Training hinauszögern sollen.

» CLA (konjungierte Linolsäure):

CLA oder eben auch konjungierte Linolsäure bildet eine Gruppe von zweifach ungesättigten Fettsäuren an der Linolsäure. Ungesättigte Fettsäuren werden nicht wie gesättigte Fette in Depots, den Fettzellen, abgelagert, sondern werden direkt in Energie umgewandelt und helfen dabei, die Fettdepots mit zu verwerten. Sie führen also zu Fettabbau.

» Glycerin:

Glycerin ist ein einfacher, dreiwertiger Zuckeralkohol, der eine wichtige Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen einnimmt. Dadurch hilft Glycerin, die körperlichen Belastungsgrenzen auszuweiten und optimiert darüber hinaus den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.

» HMB:

Die präzise Bezeichnung ist 3-Hydroxy-3-Methylbuttersäure und ist ein Grundbestandteil, der beim Stoffwechsel von L-Leucin, einer essenziellen Aminosäure, entsteht. Die anabole Wirkung fördert den Muskelaufbau, um dessen Abbau gleichzeitig zu verhindern.

» Koffein:

Koffein, eigentlich Coffein, ist eine natürliche, chemisch heterogene, stickstoffhaltige Verbindung und stellt als Stimulantia eine psychoaktive Droge dar. Die höhere Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit ist weitläufig bekannt. Weniger bekannt ist hingegen die damit verbundene, erhöhte Fettverbrennung. Coffein sorgt aber auch für mehr ungesättigte Fette im Blut, die insbesondere bei körperlicher Anstrengung zur Verbrennung kommen, also bei Kraftsportlern in der Trainingsphase.

» Kreatin:

Die organische Säure Kreatin ist unter anderem in Fleisch und Fleischbrühe enthalten. Kreatin versorgt die Muskeln direkt mit Energie, wird daher auch von vielen Leistungssportlern verschiedenster Kategorien verwendet.

» L-Carnitin:

Gewonnen wird L-Carnitin aus den beiden Aminosäuren Methionin und Lysin. Nur an L-Carnitin können langkettige Fettsäuren die Mitochondrienmembranen von Zellen passieren. Als Rezeptormolekül hat es daher eine ausgesprochen wichtige Stoffwechselaufgabe inne. Es steigert die Ausdauer von Muskeln und fördert die Energieumwandlung von Fetten.

» L-Glutamin:

L-Glutamin ist eine freie Aminosäure, deren Mangelhaushalt vor allem nach schweren Krankheiten oder Infektionen festzustellen ist. Gerade nach dem Sport ist das Immunsystem geschwächt. Der Stoff wirkt stärkend auf das Immunsystem und unterstützt Sportler bei einem lückenlosen Training.

» Maltodextrien:

Das wasserlösliche Kohlenhydratgemisch Maltodextrien besteht aus Maltose (Malzzucker) und Dextrose und findet Einsatz als Fettaustauschmittel sowie Energieträger. Damit wird die Ausdauer des Sportlers verbessert.

» Protein-Shakes:

Protein-Shakes, auch als Eiweiß-Shakes bekannt, sorgen aufgrund des hohen Eiweiß-Anteils für einen guten Muskelaufbau. Zu empfehlen sind sie bei einer Mangelversorgung.

Wichtiger Linktipp:
» Nahrungsergänzungsmittel richtig einnehmen – Diese Regeln beachten

Kraft-Training und Fitness-Training ohne Aufbaustoffe

Selbstverständlich ist es nicht unbedingt ein Muss, diese Aufbaustoffe und die Ausdauer fördernden Präparate zu sich zu nehmen. Wenn Sie auf eine gesunde und richtige Ernährung für den Muskelaufbau achten, können Sie die meisten Mineralstoffe, Fettsäuren und anderweitigen Inhaltsstoffe auch über die ganz gewöhnliche Nahrung aufnehmen. Hier eine Übersicht, wie Sie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate zu sich nehmen können.

» Fett:

Es gibt eine ganze Fülle von Speiseölen, die frei von gehärteten, also gesättigten Fetten sind, und stattdessen die ungesättigten Fette und Fettsäuren enthalten, die so wichtig sind. Setzen Sie also eher auf diese Speiseöle.

» Eiweiß:

Eiweiß wiederum ist ein sehr wichtiger Baustoff der Muskeln. Diesen können Sie den ganzen Tag über verschiedenste Lebensmittel Ihrem Körper zuführen. Hohe Eiweißträger wären beispielsweise Magerquark und Käse, Fleisch, Nüsse oder Thunfisch.

» Kohlenhydrate:

Kohlenhydrate sind wiederum in Traubenzucker und Fruchtzucker, aber auch in Honig enthalten.

Förderlich für gesunden Muskelaufbau ist nicht zuletzt aber auch ein ausgewogener Trainingsplan, den Sie konsequent und mit den richtigen Ruhephasen ausführen sollten.

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