Ultrabook oder Laptop – Unterschiede im Detail erklärt

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Heute kauft man nicht einfach nur einen Laptop. Nein, Kunden müssen sich zwischen Laptop und Ultrabook entscheiden! Wem jetzt die Fragezeichen ins Gesicht schießen, bekommt hier die Unterschiede im Detail erklärt.
Ultrabook am Arbeitsplatz

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Mobile Geräte sind stärker als je zuvor auf dem Vormarsch. Überall und egal an welchen Ort Sie sich befinden, haben Sie immer ihre persönlichen Daten griff bereit. Doch mit der alten Hardware ist diese Vorstellung so gut wie unmöglich, der Akku schwächelt, der Prozessor ist veraltet und der Arbeitsspeicher ständig überlastet.

Haben Sie jedoch erst mal den Entschluss gefasst, in ein neues Gerät zu investieren, scheint die Auswahl riesengroß. Außerdem verwirren Sie immer wieder Begriffe wie Ultrabook, Notebook oder Laptop.

Doch welches Gerät ist das richtige und wo liegt der eigentliche Unterschied? Das möchte ich Ihnen hier ganz genau erklären.

Laptop gleich Notebook

Bevor ich Ihnen den Unterschied zwischen Ultrabook und Laptop erkläre, möchte ich mal ein weit verbreitetes Klischee aus der Welt schaffen. Dabei geht es um eine fast schon unendliche Diskussion vieler Experten die behaupten ein Notebook wäre kein Laptop oder eben umgedreht. Ein mobile oder tragbarer Computer wurde zu Beginn seiner Verkaufsphase immer als Laptop bezeichnet. Da man sich seitens der Hersteller eine bessere Vermarktung versprach wurde der bis dato bekannte Laptop in Notebook umgetauft. Aus diesem Grund sind uns heute auch noch beide Begriffe geläufig.

  1. Ultrabook – ein ständiger Begleiter
  2. Notebook – der Allrounder
  3. Laptop und Ultrabook im direkten Vergleich

Ultrabook – ein ständiger Begleiter

Wenn der Fachmann oder aber die Hersteller von einem Ultrabook sprechen, ist darunter ein sehr dünner und vor allem sehr leichter Laptop zu verstehen. Um das Ultrabook allerdings als ständigen Begleiter für Geschäftstermine oder aber auch in der Universität zu nutzen, muss es über eine sehr gute Akkulaufzeit verfügen. Die lange Laufzeit im Batteriebetrieb ist ein sehr entscheidendes Merkmal für ein Ultrabook. Spitzenmodelle kommen daher bis zu 8 Stunden ohne Netzteil aus.

Anschlüsse am Ultrabook

Obwohl sich das Ultrabook mit seiner dünnen Bauform leicht transportieren und im Gepäck verstauen lässt, bringt die geringe auch Nachteile mit sich. Dazu gehört als wichtigstes Kriterium die abgespeckten Anschlüsse die zu dem meist nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind. In der Regel wird zudem auch auf ein DVD / CD-Laufwerk verzichtet.

Grafikkarte kommt On-Board

Um den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten gibt es natürlich in Sachen „Grafik“ ein paar Abstriche zu machen. Während Notebook und Desktop-PC häufig über separate Grafikkarten verfügen, sitzt beim einem Ultrabook der Grafikchip direkt auf dem Mainboard. Daher spricht man in Fachkreisen häufig von einer On-Board Grafikchip.

Abgespeckter Prozessor

Der Ultra-Low-Voltage Prozessor ist das Herzstück eines jeden Ultrabook und kommt aus dem Hause Intel. Falls Sie sich jetzt die Frage stellen, ob es auch ein Ultrabook mit AMD-Prozessor gibt lautet die Antwort: „Nein“. Denn Geräte mit AMD-Prozessor laufen unter der Bezeichnung Subnotebook, dass liegt daran weil der Namen: Ultrabook durch Intel geschützt wurde.

Doch kommen wir zur Prozessorleistung, diese wurde im Ultrabook abgespeckt. Das heißt ganz einfach ausgedrückt, dass Intel lieber einen weniger leistungsstarken Prozessor verbaut um mehr Mobilität zu erhalten. Daher wird im Ultrabook ein Dual-Core Prozessor (Zwei Prozessor-Kerne) verbaut.

Intel mit klaren Design-Vorgaben

Die Grenzen für das Ultrabook sind eng gesteckt und muss gewisse Design-Vorgaben einhalten. Dazu darf ein Ultrabook nicht höher wie 2 cm sein oder es muss sich innerhalb von 2 Sekunden aus dem Stand-By Betrieb wecken lassen. Um diese schnelle Reaktionszeit zu gewährleisten, wird die neue Technologie der SSD-Festplatten verwendet. Hier können Sie sich für eine Speicherkapazität von maximal 512 GB entscheiden. Um zu entscheiden welche Festplatte Sie benötigen finden Sie hier ein paar Tipps.



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Notebook – der Allrounder

Obwohl die beiden Geräte zur Kategorie der tragbaren Computer gehören, sind sie sehr unterschiedlich. Ganz wichtig ist es, dass so gut wie keine Vorgaben gibt, also ganz anders als beim Ultrabook. So bezeichnet man eine großes 17 Zoll Notebook auch gerne als mobilen Desktop-Ersatz. So gesehen finde ich diesen Namen gar nicht mal so unpassend. Denn ein Laptop steht einem Desktop-PC um nichts nach.

Notebook mit Vier-Kern-Prozessor

Selbst in einem Notebook für Einsteiger, wird ein sogenannter Quad-Core Prozessor verbaut. Die Taktraten sind auf dem gleichen Niveau wie die von einem stationären PC. Dadurch steigt natürlich auch der Stromverbrauch. Genau aus diesem Grund verfügt der Laptop über ein leistungsstarkes Netzteil, welches den Akku innerhalb von 1-2 Stunden wieder auflädt. Eingefleischte Gamer stehen nach wie vor hinter der Leistung von AMD-Prozessoren obwohl die von Intel kein Stück schlechter sind.

Stundenlanger Batteriebetrieb

Natürlich können Sie ihren Laptop bis zu zwei Stunden oder länger im Batteriebetrieb laufen lassen. Aber wenn Sie häufiger Filme oder 3D Games spielen, wird Sie recht schnell merken das die Leistung auch ordentlich Strom verbraucht. Daher heißt es meist nach 2 Stunden, ran an das Netzteil und Akku laden oder weiter an der Steckdose bleiben.

Mein Rat: Da auch Laptop-Akkus einen Verschleiß aufweisen, empfiehlt es sich im Netzbetrieb das Akku aufzuladen und danach aus dem Gerät zu entfernen. Dadurch wird das Akku nicht ständig mit Strom versorgt und hält deutlich länger.

Grafikkarte für 3D Anwendungen

Im Laptop gibt es sowohl den On-Board Grafikchip als auch eine eingebaute Grafikkarte. Der Vorteil bei externen Grafikkarten liegt in der sehr viel höheren Performance, daher stellen auch 3D-Anwendungen keinerlei Probleme dar. Natürlich braucht diese Ausstattung wiederum mehr Strom als das Ultrabook.

Bei den Anschlüssen sind den Hersteller so gut wie keine Grenzen gesetzt, wo man Anfang der 90er noch serielle und parallele Schnittstellen gefunden hat. Finden inzwischen HDMI-Anschlüsse, USB-Ports und der LAN-Anschluss seinen Platz. Auch bei den Festplatten sieht es ähnlich aus, kaum eine Grenze die nicht Monat für Monat überboten wird. Sehr häufig wird bei Highend-Geräten auch eine zweite Festplatte eingebaut.

Mein Tipp: Achten Sie beim Kauf auf eine Kombination aus SSD- und SATA-Festplatte. Läuft auf der schnellen SSD-Festplatte das Betriebssystem fährt der Laptop sehr viel schneller hoch und ist einsatzbereit. Die zweite Festplatte (SATA) wird dann nur als Datenspeicher verwendet.

Laptop und Ultrabook im direkten Vergleich

Wodurch sich die beiden Hardware Varianten grundsätzlich unterscheiden lässt sich der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Ultrabook Laptop
Prozessor: Dual-Core
(max. 2 Ghz Taktfrequenz)
Quad-Core
(ohne Beschränkung)
Display: bis 15 Zoll bis 21 Zoll
Grafikkarte: On-Board Grafikchip On-Board oder Grafikkarte
Festplatte: ab 128 GB bis max. 512 GB (SSD) ab 250 GB und höher (SATA)
Laufwerk: CD / DVD Laufwerk
Netzwerk: WLAN, Bluetooth WLAN, Bluetooth, LAN
Anschlüsse: USB 3.0, HDMI, Kartenleser, Sound USB 3.0, HDMI, Kartenleser, 7.1 Sound, Modem, Serielle Schnittstelle, Infarot, externer Monitor, Dockingstation, TV Tuner, SATA
Akkulaufzeit: 8 Stunden 2 Stunden
Gehäusegröße: Höhe kleiner 2 cm
Preis: 950 – 1100 Euro 250 – 3000 Euro

 

Das Ultrabook ist außerdem noch um einiges leichter als ein Laptop. Jedoch zeigen sich bei beiden Geräten Vor-und Nachteile, die Sie bei ihrer Kaufentscheidung bedenken sollten. Wenn Sie sich immer noch unsicher, können Sie zum Beispiel auf die Notebook Testberichte von testbericht.de zurückgreifen oder bei den aktuellen Notebook-Vergleichen der Stiftung Warentest nachschauen.

Foto1: © Creativa - Fotolia.com

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