Kostenlose Werbung – 4 Tipps für Existenzgründer

Bei einer Existenzgründung, die mit einer innovativen Geschäftsidee oder Dienstleistung sich neu am Markt etabliert, ist zielgruppenorientierte Werbung essenziell. Dabei ist es am besten, wenn es sich um kostenlose Werbung handelt.

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Neu-Gründer verfügen in der Regel über kein großes Werbebudget. Um Ihr Unternehmen bekannt zu machen, dürfen Sie aber auf diese wichtige Maßnahme nicht verzichten. Es ist daher umso wichtiger, dass Sie sich als Existenzgründer Gedanken darüber machen, wie Sie möglichst effektiv Werbung machen und das eventuell auch noch kostenlos.

Der folgende Artikel stellt Ihnen eine Reihe von Ideen vor, wie Sie kostenlos Werbung betreiben können. Probieren Sie diese Tipps einfach aus und profitieren Sie von einem wachsenden Kundenstamm.

Gedanken über das firmeneigene Design machen

Bevor Sie Werbematerialien erstellen bzw. erstellen lassen (mein Tipp Adler Vertriebs GmbH & Co. Werbegeschenke KG) machen Sie sich ganz genau Gedanken über die Gestaltung eines firmeneigenen Designs und gegebenenfalls auch Logos. Dieses sollte über einen hohen Wiedererkennungswert verfügen. Werden Symbole verwendet, so muss der Bezug zur Firma einfach zu erschließen sein. Wenn Sie nun schon sehr viel Arbeit in die Entwicklung eines Logos gesteckt haben, dann lassen Sie dieses anschließend rechtlich schützen. Das ist über einen Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt möglich.

Kostenlose Werbung – 4 Tipps für Ihre Existenzgründung

Tipp 1 – Printmaterialien selbst erstellen

Die Zielgruppe, die über die Werbung angesprochen werden soll, ist entscheidend für die Auswahl der Werbematerialien und Werbemedien. Häufig erweist sich aber ein Mix aus klassischen Printmaterialien und der gezielten Onlinewerbung als besonders günstig.

Da Inserate in Zeitungen für gewerbliche Zwecke selten kostenlos sind, empfiehlt es sich, eigenes Werbematerial zu erstellen, das gezielt eingesetzt werden kann. Hierzu gehören zum Beispiel Flyer, Visitenkarten, Briefpapier und Briefumschläge. Werbematerialien lassen sich mithilfe von PC und Drucker sowie kostenfreier Vorlagen leicht selbst durchführen. Word bringt zum Beispiel bereits zahlreiche kostenlose Vorlagen mit, die Sie nur noch an Ihre Bedürfnisse anpassen müssen.

» Visitenkarten – alles auf einen Blick

Flyer und Prospekte können an relevanten Plätzen ausgelegt oder verteilt werden, Visitenkarten werden persönlich übergeben oder können Briefen beigelegt werden. Gerade für Visitenkarten gilt übrigens: Weniger ist oft mehr! Der Empfänger muss alle wichtigen Informationen auf der Visitenkarte rasch überblicken können. Ein Hinweis auf die eigene Homepage gibt ihm die Möglichkeit, sich dort nach zusätzlichen Informationen umzusehen.

» Ganz konkret

Bei Vistaprint können Sie sich richtig gute kostenlose Visitenkarten erstellen und zuschicken lassen. Der einzige Haken ist ein kleiner Hinweis auf Vistaprint, der auf die Rückseite der Visitenkarten platziert wird.

Tipp 2 – Homepage selbst gestalten

Dem Internet kommt als Werbemedium nicht mehr nur für junge Menschen Bedeutung zu, auch immer mehr 50-Plus-Angebote werden dort gesucht und gefunden. Eine eigene Homepage, auf der sich Interessenten rasch und unverbindlich über Ihr Angebot informieren können, eignet sich daher besonders gut als kostenlose Werbung. In vielen Fällen gehören Homepages nach dem Baukastenprinzip bereits zu den Service-Angeboten der Provider.

» Eigene Domain für wenig Geld

Über verschiedene Anbieter können Homepages kostenlos eingestellt werden. In diesen Fällen erhalten Sie allerdings meist nur eine Kurzdomain und es werden Werbebanner des Anbieters auf Ihrer Homepage eingeblendet, sodass es sich eher empfiehlt, etwas im Monat für den Erhalt einer eigenen Domain zu investieren. Damit die Homepage Zulauf erhält, muss sie in Suchmaschinen und Verzeichnisse eingetragen werden. Wenn Sie dies nicht selbst übernehmen wollen oder können, dann finden Sie im Internet eine Reihe von Anbietern, die den Eintrag in eine bestimmte Zahl von Suchmaschinen für Sie kostenfrei vornehmen.

» Ganz konkret

Meine Empfehlungen für einen kostenlosen Homepagebaukasten:
» de.jimdo.com
» webvisitenkarte.net

Wenn Sie über ein Mindestmaß an Programmierkenntnissen verfügen, dann erstellen Sie sich am besten selbst eine Homepage, was den Vorteil hat, dass eine deutlich individuellere Gestaltung möglich ist. Auch hier gilt, dass ein einheitliches Design verwendet werden sollte. Homepage und sonstige Werbemittel müssen also immer aufeinander abgestimmt werden.


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Tipp 3 – YouTube und soziale Netzwerke als Werbemedien nutzen

Ist die Homepage erst erstellt, kann sie für eine ganze Reihe anderer kostenloser Werbemethoden eingesetzt werden. So können beispielsweise Pressemeldungen über das neue Angebot im Netz veröffentlicht werden oder die Domain kann auf diversen Seiten kostenlos inseriert werden. Auch die Nutzung von YouTube und sozialen Netzwerken wie etwa Facebook ist möglich. YouTube ist beispielsweise eine wirklich tolle Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich werden pro Tag über zwei Millionen Videos aufgerufen.

    • YouTube als Werbemedium nutzen:

Auf YouTube gibt es die Möglichkeit, kostenpflichtigen Content einzustellen oder gesponserte Videos, die per Klick abgerechnet werden. Das heißt, dem eigenen YouTube Video wird zunächst ein kurzer Werbevorspann eines zahlungskräftigen Unternehmens vorangestellt, welches das Video sponsert. Schauen sich Nutzer das Video nur an, ohne auf den zugehörigen Link zu klicken, so bleibt diese Form der Werbung kostenlos.

    • Facebook als Werbemedium nutzen:

Ähnlich verhält es sich bei Werbeanzeigen auf Facebook – hier kann zudem das Budget von vornherein eingegrenzt und ein eigener Preis festgelegt werden. Als kostenfreie Werbung bietet sich für die eigene Existenzgründung zudem die Benutzung von Facebook als Seite an – von der persönlichen Facebook-Seite kann dann auf die geschäftliche Seite verlinkt werden.

Tipp 4 – Auto als Werbefläche nutzen

Zu guter Letzt lässt sich auch das Auto als Werbefläche nutzen: Dies kann mithilfe einer speziellen Klebefolie oder durch Aufschriften erfolgen. Wichtig ist hier, dass weniger mehr ist. Oftmals reicht es schon aus, wenn Sie den Namen Ihrer Firma und Ihre Internetadresse nennen. Da Sie nicht zu viele Hinweise auf Ihr Unternehmen geben, werden die Leute neugierig. Wer nun wissen möchte, wer oder was sich hinter dem Firmennamen verbirgt, der wird Ihre Internetseite besuchen.

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Weiterempfehlungen kosten nichts

Wie Sie sehen, bestehen viele Möglichkeiten kostenlos Werbung zu machen. Merken Sie sich aber bitte, dass Weiterempfehlungen von zufriedenen Kunden immer noch die beste Art der Werbung sind. Weiterempfehlungen kosten nichts und außerdem schaffen Sie sich so einen guten Ruf.

Über Ringo 279 Artikel
Ringo ist der Betreiber von Tipps.net und versucht bereits seit 2001 das Internet mit Tipps und guten Ratgebern ein wenig hilfreicher zu machen. Seine Themen liegen bevorzugt in den Bereichen Finanzen, Auto und Heimwerken.

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