Aufhören zu rauchen

Endlich von der Tabakzigarette loskommen: Mit diesen Tipps klappt’s

Das neue Jahr ist keine drei Monate alt und viele sind schon wieder am Vorsatz gescheitert, das Rauchen endlich aufzugeben. Mit einer neuen Herangehensweise lässt sich die Nikotinsucht aber doch überwinden.

Aufhören zu rauchen
Das Rauchen von Tabakzigaretten ist eine ernsthafte Sucht | © Nopphon / stock.adobe.com

Von allen guten Vorsätzen, die die Menschen zum Jahreswechsel fassen, ist der Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, der, an dem die meisten scheitern. Einer der Hauptgründe dafür ist nach Ansicht von Experten, dass sie den Aufwand unterschätzen. Schließlich ist das Rauchen von Tabakzigaretten eine ernsthafte Sucht, die mit körperlicher und auch psychologischer Abhängigkeit einher geht.

Viele Tipps zur Rauchentwöhnung konzentrieren sich jedoch ausschließlich auf die körperliche Komponente. So zielen die beliebten Nikotinpflaster darauf ab, die körperliche Abhängigkeit von Nikotin in kleinen Schritten zu reduzieren, indem dem Körper immer weniger der Suchtstoffs zugeführt wird. Doch während die Theorie solide ist, führt die Vernachlässigung der psychologischen Komponente dazu, dass der Rauchstopp häufig scheitert.

Die Rituale des Rauchens

Das Rauchen ist ein stark ritualisierter Vorgang, zu dem verschiedene Tätigkeiten gehören: der Gang auf den Balkon oder vor die Tür des Bürohauses, das Herausnehmen der Zigarette und des Feuerzeugs und das Anzünden. Oft gehört die Tabak-Zigarette fest zu bestimmten Momenten, zum Beispiel als Abschluss des Mittag- und Abendessens, zur Kaffeepause zwischendurch oder wie es das Klischee will, nach dem Sex.

Diese Rituale sind nur sehr schwer zu durchbrechen, vor allem im Arbeitsumfeld, wenn die Kollegen nach wie vor zusammen zur Raucherpause hinausgehen. Viele Raucher fürchten dazu, dass Ersatzrituale zu anderen unerwünschten Nebenwirkungen führen, zum Beispiel der Griff zu Süßigkeiten zur Gewichtszunahme.

Die E-Zigarette als neues Mittel zum Tabak-Stopp

E-Zigarette
E-Zigaretten helfen bei der Entwöhnung | © alexshalamov / stock.adobe.com

Studien haben gezeigt, dass die moderne E-Zigarette als Mittel zum Rauchstopp erfolgreicher ist als klassische Nikotinersatzpräparate und dies liegt eben nicht zuletzt am ritualisierten Raucherverhalten. Richtig und medizinisch begleitet eingesetzt, kann die E-Zigarette auf die gleiche Weise eingesetzt werden: Der Raucher konsumiert eine Reihe von Liquids mit immer weiter sinkendem Nikotingehalt. Dies reduziert die körperliche Abhängigkeit vom Suchtstoff. Zugleich bleibt das Ritual in leicht geänderter Form erhalten.

Auch die E-Zigarette muss vorbereitet werden und nach dieser Handlung folgt der vertraute willkommene Zug am Mundstück. Wurde jedoch erst einmal die körperliche Abhängigkeit reduziert, lässt sich im nächsten Schritt auch die psychologische Abhängigkeit vom Ritual lösen.

Ganz aufhören oder umsteigen

Idealerweise dient die E-Zigarette als Mittel zum vollständigen Rauchstopp. Doch wer sich so gar nicht von seinen Ritualen lösen kann, insbesondere im Kreis rauchender Kollegen oder Freunde, der wählt mit der E-Zigarette zumindest ein weniger schädliches Produkt ohne Substanzen wie Nikotin und Teer und setzt andere Menschen nicht dem Passivrauchen aus.

Mandy

Mandy gehört zum Team von Tipps.net und strotzt nur so vor Kreativität. In den Bereichen Mediengestaltung, Fotografieren aber auch Haushalt und Garten gibt sie ihr Wissen am liebsten weiter.