Forderungsausfallversicherung – Wichtiger Bestandteil einer Haftpflichtversicherung

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Warum jeder eine Forderungsausfallversicherung in seiner Haftpflichtversicherung integriert haben sollte und wann diese greift, erfahren Sie hier.

Wann springt die Forderungsausfallversicherung ein?

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Es ist erstaunlich, dass immer noch nicht jeder Haushalt in Deutschland eine private Haftpflichtversicherung besitzt. Verbraucherschützer warnen immer wieder davor, dass eine Haftpflicht die wichtigste Versicherung ist, schützt sie doch vor einem existenzbedrohenden Risiko.

Das BGB regelt, dass jeder mit seinem Vermögen dafür haftet, wenn er einen anderen schädigt. Was aber, wenn Sie durch eine Person geschädigt werden, die weder eine Versicherung noch Vermögen hat?

Forderungsausfallversicherung: Im schlimmsten Fall körperliche Beeinträchtigung

Ein Schaden kann nicht nur dadurch auftreten, dass ein Gegenstand ganz oder teilweise zerstört wird. Der schlimmste Schaden ist körperlich und hat eine lebenslange Beeinträchtigung zur Folge. Ein Beispiel dafür ist ein Radfahrer, der einen Passanten umfährt und verletzt. Die Gerichte sprechen dem Unfallopfer in diesem Fall ein Schmerzensgeld oder lebenslange Rentenzahlung zu.
Der Forderungsausfallversicherung kommt in diesem Fall eine besondere Bedeutung zu. Sollte der Schädiger weder über eine Haftpflichtversicherung noch über Vermögen verfügen, hat der Geschädigte zwar einen Titel mit einer Dauer von 30 Jahren in der Hand, aber keine Wiedergutmachung – es sei denn, seine eigene Haftpflichtversicherung verfügt über eine Forderungsausfallversicherung.

  • Die Forderungsausfallversicherung stellt den Versicherungsnehmer so, als ob der Schädiger einen eigenen Vertrag hätte.
  • Sie übernimmt ab einer Schadensgröße von 2.000 Euro die Regresszahlung an den eigenen Versicherungsnehmer.
  • Der geschädigte Versicherungsnehmer tritt seinen Titel gegen den Schädiger an die eigene Versicherungsgesellschaft ab und erhält die Ausgleichszahlung.
  • Der Einschluss einer Forderungsausfallversicherung kostet nur wenige Euro im Jahr, ist als Zusatz aber auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Gleiches gilt auch für die Absicherung für Schäden durch deliktunfähige Kinder. Sie erspart im Zweifelsfall unnötigen Ärger und Schadensersatzleistungen, welche auf Grund eines schlechten Gewissens geleistet werden.
  • Zusatzbausteine zur privaten Haftpflichtversicherung lassen sich entsprechend der persönlichen Lebenssituation an- und abwählen, bieten aber den bestmöglichen Schutz vor unliebsamen Ereignissen.
  • Die Haftpflichtversicherung selbst sollte für jeden Haushalt auf jeden Fall ein Muss sein.
Foto1: © cirquedesprit - Fotolia.com

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