Graue Haare mit 30 – 2 einfache Tipps gegen vorzeitiges Ergrauen

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Graue Haare mit 30 oder noch früher zu bekommen, kann durchaus gesundheitliche Gründe haben. Was Sie tun können, verraten meine schnell umsetzbaren Tipps.

Graue Haare mit 30 - Gründe und Tipps für vorzeitiges Ergrauen


Graue Haare bekommen irgendwann alle, der eine eben früher, der andere später. Der Zeitpunkt ist genetisch festgelegt, Sie können also keinen Einfluss darauf nehmen.

Sollten die Haare allerdings extrem früh grau werden, dann kann dies ein Zeichen des Körpers. Sie müssen also unbedingt nach nach der Ursache zu forschen. Wenn die Haare bereits mit 30 oder gar früher ergrauen, dann liegt das nicht unbedingt an den Erbanlagen, sondern kann verschiedene Gründe, insbesondere gesundheitliche, haben.

Graue Haare als Hinweis auf eine körperliche Störung

Grauen Haare in jungen Jahren weisen auf eine innere Veränderung des Körpers hin. Natürlich kann man dieses Signal einfach ignorieren, sich mit den grauen Haaren abfinden, oder sie einfach färben. Allerdings könnte es dann passieren, dass der Körper irgendwann mit anderen Symptomen reagiert, die dann nicht mehr so harmlos sind.

Wem die Gesundheit am Herzen liegt, der sollte sich bei frühem Ergrauen also an die Ursachenforschung machen, um eventuell Maßnahmen ergreifen zu können. Sollte es tatsächlich organische oder psychische Ursachen für das Ergrauen der Haare geben, so kann man nach Beseitigung der Missstände eventuell sogar wieder seine Haarfarbe zurück bekommen.

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Gründe für frühzeitiges Ergrauen

Es gibt verschiedene Ursachen dafür, dass sich graue Haare schon mit 30 Jahren oder früher entwickeln. In den meisten Fällen liegt dem eine ganz extreme Übersäuerung des Körpers zu Grunde. Schon viele Jahre oder gar Jahrzehnte kann dieser Missstand bestehen, ohne dass man wirklich etwas davon bemerkt hat. Eine Zeit lang kann der Organismus durch die Vorräte an Mineralstoffen für einen gewissen Ausgleich sorgen, so dass es zu keinerlei Symptomen kommt.

➩ Mangel an Mineralstoffen

Doch auch diese Vorräte sind irgendwann aufgebraucht, bei manchen Menschen eben recht früh. Mineralstoffe fehlen jetzt in allen Zellen des Körpers, eben auch in den Haarwurzeln, wo das Pigment Melanin gebildet wird, welches für die Haarfarbe zuständig ist. Die Produktion läuft nur noch gedrosselt, so dass die Farbe nach und nach aus den Haaren weicht und diese eben zunehmend grau werden. Somit wird durch diesen eigentlich harmlosen Umstand auf ein wirklich ernstzunehmendes Problem des Körpers hingewiesen.

➩ Folgeschäden bei Nichtbehandlung zu erwarten

Sollte der Mangel nicht ausgeglichen werden, bleibt es nicht beim Ergrauen der Haare, sondern später wird auch das Immunsystem darunter leiden, was sich in häufigen Infekten bemerkbar machen kann. Dann werden wiederum nur die Symptome, nämlich die Infekte, behandelt, der Mineralstoffhaushalt bleibt jedoch unverändert. Auch zahlreiche Drüsen sind auf Mineralstoffe angewiesen, um die entsprechenden Hormone zu produzieren, zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse oder die Schilddrüse. Sollten die Vorräte an Mineralstoffen also nicht aufgefüllt werden, dann drohen auch irgendwann Hormonstörungen.

Studien haben auch gezeigt, dass Stress einen enormen Einfluss auf den Zeitpunkt des Ergrauens hat. Wenn jemand ständig angespannt, unruhig und gestresst ist, dann wird dem Körper viel Energie geraubt, das kann auch durchaus zum Grauwerden der Haare führen. Nicht umsonst gibt es den Spruch, dass man durch Probleme graue Haare bekommt. Wenn jemand also recht plötzlich grau wird, dann kann das auf starke psychische Belastungen oder einen Schock hindeuten.



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Graue Haare mit 30 – Was ist zu tun?

Sobald Sie einen Grund für das vorzeitige Ergrauen gefunden haben, gilt es zu handeln. Sollte tatsächlich eine Übersäuerung des Körpers daran Schuld sein, muss die Ernährung überprüft werden.

➩ Tipp 1: Ernährung umstellen

Fortan sollte man sich möglichst gesund ernähren, mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Vorübergehend können Sie auch Mineralstoff-Präparate zur Nahrungsergänzung einnehmen. Der Arzt kann anhand einer Blutuntersuchung feststellen, woran es dem Körper genau mangelt, danach kann er gezielt dagegen vorgehen.

➩ Tipp 2: Stress vermeiden, so gut es geht

Stress lässt sich nicht immer abschalten. Sie sollten jedoch die Ursache herauszufinden und dann versuchen zukünftig Stress so weit wie möglich zu vermeiden. Eventuell können auch Entspannungstechniken dabei helfen. Sollte eine starke psychische Belastung vorliegen, vertrauen Sie sich ruhig einem Psychologen an.

Nicht immer liegt das Ergrauen tatsächlich an körperlichen Beschwerden oder der Psyche, sondern wirklich nur an den Genen. In diesem Fall bleibt einem nichts anderes übrig, als die Haare zu färben, wenn man sich an den grauen Haaren stört. Allerdings können graue Haare bei Männern auch sehr attraktiv aussehen, vielleicht können Sie sich auch einfach damit arrangieren.

Foto1: © Tyler Olson - Fotolia.com, Foto2: © mopsgrafik - Fotolia.com

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