Übelkeit in der Schwangerschaft – 9 Tipps die helfen

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75 Prozent der Schwangeren leiden an Übelkeit

75 Prozent der Schwangeren leiden an Übelkeit

Die Schwangerschaft ist das wohl bedeutendste Ereignis im Leben einer jeden Frau. Der Körper verändert sich fast täglich. Leider bringt eine Schwangerschaft aber nicht nur positive Aspekte mit sich. Hauptsächlich die Übelkeit in der Schwangerschaft macht vielen Frauen zu schaffen – immerhin 75 Prozent der Schwangeren sind von dieser betroffen. Was Sie gegen Übelkeit in der Schwangerschaft machen können, erfahren Sie hier.

Wenn Sie an Übelkeit in der Schwangerschaft leiden, kann ich Ihnen ein bisschen Mut machen und sagen, dass die Übelkeit meist nur in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft auftritt. Danach hat sich der Körper in der Regel auf das ungeborene Baby eingestellt und die Übelkeit klingt bei den meisten Frauen von alleine wieder ab.

Übelkeit als positives Zeichen deuten
Die Übelkeit ist zwar nicht sehr angenehm, aber Forscher haben herausgefunden, dass diese durchaus als positives Zeichen zu werten ist und signalisiert, dass es dem Baby geht gut. Verantwortlich für die Übelkeit ist das Hormon Östrogen, welches nun vermehrt produziert wird. Dieses bewirkt ebenso einen deutlich stärkeren Geruchssinn sowie eine ständige Müdigkeit. Natürlich spielt aber auch die Psyche eine entscheidende Rolle für die Entstehung der Übelkeit. Viele werdende Mütter werden von Selbstzweifeln geplagt, ob sie die Rolle der Mutter gut bewältigen können.

Überreaktion bei bestimmten Lebensmitteln
Ganz typisch für die Übelkeit in der Schwangerschaft ist die Überreaktion gegen bestimmte Lebensmittel. Den meisten schwangeren Frauen wird schon bei dem Gedanken an bestimmte Nahrungsmittel schlecht. Dies ist ein Trick der Natur, denn meist richtet sich diese Abneigung gegen Genussmittel, welche schädlich für das Baby wären, wie beispielsweise Alkohol, Tabak oder Kaffee.

Übelkeit in der Schwangerschaft – 9 Tipps die helfen

  • Tipp 1: Das Unwohlsein tritt bei den meisten Frauen vor allem in den Morgenstunden auf, jede dritte Frau muss sich dann übergeben. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der Blutzuckerspiegel morgens sehr niedrig ist. Legen Sie sich am besten vor dem Zubettgehen trockenes Brot oder Trockenfrüchte auf den Nachtschrank, dass Sie morgens vor dem Aufstehen einen kleinen Happen zu sich nehmen können, dass Ihr Blutzuckerspiegel in die Gänge kommt. Auch leicht gesüßter Pfefferminztee ist sehr hilfreich.
  • Tipp 2: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in der Schwangerschaft. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag sollten Sie schaffen. Erlaubt ist hier alles was schmeckt. Vermeiden Sie jedoch koffeinhaltige Getränke und Alkohol.
  • Tipp 3: Wenn Sie an Übelkeit in der Schwangerschaft leiden, sollten Sie auf fettiges Essen und zu stark gewürzte Speisen lieber verzichten.
  • Tipp 4: Nehmen Sie über den Tag verteilt immer kleinere Mahlzeiten zu sich, anstatt drei große Portionen. Dies ist für den Magen deutlich verträglicher. Grundsätzlich sollte Ihr Magen immer etwas zu tun haben, damit die Übelkeit erst gar keine Chance hat.
  • Tipp 5: Ätherische Öle wie Bergamotte, Mandarine, Pfefferminze oder Zitrone können gut gegen die Symptome der Schwangerschaftsübelkeit helfen.
  • Tipp 6: Um den Stoffwechsel in Gang zu bekommen, ist es auch durchaus ratsam, am Morgen eine Wechseldusche zu machen.
  • Tipp 7: Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Erholung und Entspannung. Das ist nicht nur gut für Sie, sondern auch für Ihr Kind.
  • Tipp 8: Medikamente in der Schwangerschaft sollten Sie soweit es geht vermeiden. Und wenn es nicht anders geht, nur mit Rücksprache zu Ihrem behandelnden Gynäkologen. Möglich ist beispielsweise die Gabe von zweimal täglich 50 Milligramm Vitamin B6 – dies kann helfen, die Übelkeit zu bekämpfen.
  • Tipp 9: Forscher haben zudem herausgefunden, dass auch Akupunktur gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen soll.

Wenn Sie sich an meine Tipps halten, werden Sie sehen, dass Sie die Übelkeit in der Schwangerschaft viel erträglicher überstehen.

Foto1: © Valua Vitaly - Fotolia.com

Ein Kommentar

  1. Kristine November 21, 2012 at 16:33 - Reply

    Hallo liebe Mitschwangere 😉
    Ich war die morgendliche Übelkeit soooo.. leid.. habe mich auf die Suche nach Abhilfe gemacht.
    Meine Hebamme hat mir so ätherisches Öl empfohlen, was es in der Apotheke zu kaufen gibt.
    Ich habe mir Sea Band Mama besorgt. „Roll-On mit ätherischen Ölen“ – ich muss sagen ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so einem „Pflanzenkram“ – ABER 😉 ich bin überzeugt.
    Die kleine Flasche ist super handlich und riecht gut – am Morgen auf Handgelenke und Schläfen geben und schon starte ich besser in den Tag.
    Grüße

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