Für Kinder Geld anlegen – 5 Tipps, wie Sie es richtig machen

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Wer für seine Kinder Geld anlegen möchte, um für die Zukunft vorzusorgen, sollte das mit Bedacht tun. Worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

Vorsorgen für die Kleinen - So geht's!

Vorsorgen für die Kleinen – So geht's!

Wer Kinder hat, denkt auch an deren Zukunft und Ausbildung. Ein Auslandsaufenthalt, Studium – alles Dinge, die nicht ohne weiteres aus dem Haushaltsbudget bestritten werden können. Ob Bafög greifen wird, oder Stipendium möglich ist, lässt sich noch nicht feststellen, wenn der Nachwuchs noch jung ist. Auch wenn die Ausbildung nicht finanziert werden muss, früher oder später wird der Wunsch nach einem eigenen Auto oder der ersten Wohnung laut. Rechtzeitig anfangen zu sparen, ist die Lösung. Über lange Zeiträume lassen sich auch mit geringen Beiträgen kleine Vermögen aufbauen. Gerade im Frühjahr, zu Ostern, Kommunion oder Konfirmation, werden die Kinder von Onkeln, Tanten und Großeltern häufig mit Geld bedacht. Wie man das am günstigsten anlegt, lesen Sie hier.

Warum das Sparbuch ausgedient hat…

Das Sparbuch war viele Jahre der Klassiker, um finanzielle Vorsorge für die Kinder zu betreiben. Der Haken, ähnlich wie beim Tagesgeld und Banksparplänen ist der Faktor Inflation. Inflationsbereinigt erwirtschaften diese Anlageformen sogar negative Renditen. Etwas besser, aber nicht entscheidend, ist die Situation bei Bausparverträgen. Ausbildungsversicherungen sind auf Grund der hohen Kosten und mangelnden Flexibilität ein absolutes „no-go“.

Welche Geldanlage ist ideal?

Welche Lösungen bieten sich jetzt noch für einen langfristigen und flexiblen Vermögensaufbau für die Kinder an? Einmal mehr lautet die Antwort Investmentfonds. Investmentfonds, oder auch Aktienfonds, sind Sachwerte. Denn in Form eines breit gestreuten Aktienportfolios beteiligen Sie sich an zahlreichen großen Unternehmen. Durch diese Vielfalt wird das Risiko einer Beteiligung an nur einem Unternehmen, minimiert. Und Sachwerte zeigen immer wieder, dass sie die einzige Lösung im Kampf gegen die Inflation sind. Denn wenn alles teurer wird, steigen in der Regel auch die Gewinne der Unternehmen.

  • Bei der Auswahl eines Investmentsparplans ist aber nicht nur der Anbieter, sondern auch die Bank entscheidend. Während Geschäftsbanken und Sparkassen in der Regel den vollen Ausgabeaufschlag berechnen, verzichten Direktbanken häufig darauf. Da es sich hier um eine Größenordnung von fünf Prozent pro Sparrate handelt, schmälert der Ausgabeaufschlag die Rendite erheblich.
  • Wählen Sie vorzugsweise einen Fonds, der seit 20 Jahren oder länger am Markt ist. Diese Fonds verfügen zum einen über die Expertise, auch schwierige Börsenzeiten durchzustehen, zum anderen ist das Fondsvolumen so groß, dass eine entsprechende Diversifikation in den einzelnen Aktien vorgenommen wurde.

  • Sparen Sie regelmäßig immer für den gleichen Betrag. Geben die Börsenkurse nach, erhalten Sie mehr Fondsanteile für Ihr Geld, bei steigenden Kursen erleben Sie dadurch einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs.

  • Fondssparpläne haben den Vorteil, dass Sie auch Sonderzahlungen tätigen können. Dies macht sich dann bei dem Geldregen zur Kommunion oder Konfirmation bemerkbar. Ebenso können Sie auch Geldgeschenke zu Weihnachten oder Geburtstagen langfristig gewinnbringend anlegen.

  • Zeichnet sich ab, dass das angesparte Vermögen in zwei oder drei Jahren benötigt wird, schichten Sie in eine konservativere Anlage um. So vermeiden Sie, dass bei einem möglichen Kursrückgang zum entsprechenden Zeitpunkt weniger Geld zur Verfügung steht, als eigentlich ursprünglich vorhanden war. Befindet sich die Börse zu diesem Zeitpunkt in einem Aufwärtstrend, verkaufen Sie die Anteile sukzessive, aber: Beginnen Sie mit dem Verkauf.

Foto1: © st-fotograf - Fotolia.com

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