Rendite der Geldanlage durch Kostensenkung steigern – 4 Tipps

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Nicht nur die positive Entwicklung einer Geldanlage sorgt für hohe Rendite. Durch gezielte Senkung der Anlagekosten lässt sich die Rendite ebenfalls steigern. Vier Beispiele stellen wir Ihnen hier vor.

Anlagerendite durch Kostensenkung steigern – 4 Tipps

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Sparer und Anleger fragen sich, wie sie in Zeiten extrem niedriger Zinsen und schwankender Märkte die Erträge aus ihren Investitionen steigern können. Wie sich Aktien entwickeln kann niemand vorhersagen, die Kosten für Investments stehen allerdings fest. Eine Variante, die Netto-Rendite der Anlagen zu erhöhen ist es, die Kosten nach unten zu schrauben. Dass das nicht weiter schwer ist, zeigen wir Ihnen hier.

Spartipp 1: Richten Sie sich ein kostenloses Depot ein

Sie verfügen über ein Wertpapier-Depot bei einer Filialbank oder einer Sparkasse und wundern sich jedes Jahr erneut, wenn die Abrechnung für die Depotverwaltung kommt. Ihre Bank stellt Ihnen dafür horrende Kosten in Rechnung, dass der Anlageberater alle paar Wochen anruft, und versucht, Ihnen zu erklären, dass Sie unbedingt umschichten sollten. Kein Wunder, die Bank verdient an den Transaktionen. Wenn Sie allerdings zu den Anlegern gehören, die selbst über ihre Investments entscheiden, sind Sie mit einem Depot bei einem Online-Broker oder einer Direktbank sehr viel besser bedient. Ein Depotvergleich zeigt Ihnen, dass vielerorts die Gebühren für die Depotführung der Vergangenheit angehören.

 Spartipp 2: Senken Sie die Orderkosten

Wissen Sie genau, welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie eine Wertpapierorder aufgeben? Die wenigsten Anleger wissen das. Bei den Depots im Filialbank-Bereich sind das ganz ordentliche Summen, die sich prozentual aus dem Anlagebetrag ergeben. Die Alternative dazu sind sogenannte Flat-Rates. Einige Direktbanken rechnen pro Order einen Festbetrag ab, völlig unabhängig von der Höhe des Ordervolumens. Der Preis von 5,99 Euro für eine Inlandsorder über 10.000 Euro unterscheidet sich deutlich von der prozentualen Kalkulation der Filialbanken. Abhängig von der Höhe der Wertpapieraufträge und der Häufigkeit der Wertpapierkäufe kommt hier schnell eine Einsparung von über einhundert Euro im Jahr zustande. Unser Tipp, der Anbieter flatex (www.flatex.de)

Spartipp 3: Kaufen Sie Fonds mit gesenktem Ausgabeaufschlag

Die Filialbanken lassen nur selten mit sich handeln, und ziehen den Ausgabeaufschlag in der Regel in voller Höhe durch. Fünf Prozent Ausgabeaufschlag für einen Aktienfonds müssen jedoch erst einmal durch Wertzuwachs verdient werden. Geldmarktfonds, die teilweise mit einem Ausgabeaufschlag von einem oder 1,5 Prozent belegt sind, dürften Probleme haben, das Agio zeitnah zu verdienen.

» Alternative Direktbanken

Die Alternative sind wieder einmal die Direktbanken oder Online-Broker. In der Regel bieten sie Fonds mit einem rabattierten Ausgabeaufschlag an. Der Rabatt beträgt zwischen 50 und 100 Prozent. Für eine Anlage in Höhe von 10.000 Euro in Aktienfonds fallen demzufolge 500 Euro Aufpreis an – bei einer Direktbank können Sie den selben Fonds unter Umständen ohne einen Cent an Kosten erwerben. Eine Alternative zu den aktiv gemanagten Fonds sind sogenannte ETFs, Exchange Trading Funds. Diese sind grundsätzlich kostengünstiger, da die Management-Gebühren entfallen, haben aber in der Vergangenheit mindestens die gleiche Performance wie aktiv gemanagte Fonds erzielt.

Spartipp 4: Sichern Sie sich hohe Zinsen

Auch wenn Sie nicht an der Börse unterwegs sind, sondern Tagesgeldern und Termingeldern den Vorzug geben, sollten Sie sich einmal die Konditionen der Direktbanken anschauen. Neben Zinsen, welche deutlich über den Konditionen im Filialbank-Segment liegen, erhalten Neukunden entweder noch einen Zinsbonus oder die Kontoeröffnung wird mit einer Barprämie honoriert. Depotübertrag in Kombination mit einer Eröffnung eines Tagesgeldkontos wird teilweise mit Beträgen über 200 Euro honoriert.

Mein Fazit
Wenn Sie einmal die Kosten Ihres Depots oder die Zinsen Ihrer Einlagen mit den Angeboten der Direktbanken vergleichen, werden Sie sehen, dass eine Kostenoptimierung im dreistelligen Bereich möglich ist. Jährlich!

Foto1: © Thomas Reimer - Fotolia.com, Foto2: © anna - Fotolia.com, Foto3: © vege - Fotolia.com

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