Schwangerschaftsstreifen vorbeugen – 4 Tipps

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Massieren Sie täglich drei Mal die beanspruchten Stellen

Massieren Sie täglich drei Mal die beanspruchten Stellen

Die Schwangerschaft verändert die Frauen nicht nur vom Wesen her, sondern auch körperlich gibt es einige Veränderungen. An den immer größer werdenden Bauch können Sie sich ziemlich schnell gewöhnen. Das Baby im Bauch aufwachsen zu spüren ist für viele Mütter und auch Väter was ganz besonderes. Wäre da nur nicht das leidige Thema Schwangerschaftsstreifen. Aber Sie können Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Schon mal zu Beginn kann ich Ihnen sagen, dass es leider viel von der Veranlagung abhängt, ob Sie Schwangerschaftsstreifen bekommen oder nicht. Wenn Sie ein schwaches Bindegewebe haben, ist die Chance für Schwangerschaftsstreifen größer als bei Frauen mit einem straffen Bindegewebe. Aber nichts desto trotz können Sie mit unseren Tipps Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Schwangerschaftsstreifen treten meist an Bauch, Brust, Hüfte und Oberschenkeln auf. Diese Zonen sollten bei Ihrer Pflege also besonders bedacht werden.

Tipp 1: Richtige Ernährung
Schon mit der richtigen Ernährung können Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. Sie sollten sich ausgewogen und gesund ernähren. Dazu gehören Proteine, Zink und die Vitaminen A, C und E.

  • Proteine
    Proteine oder auch Eiweiße genannt stecken zum Beispiel in Eiern, Milch und Quark. Sie sorgen nicht nur dafür, dass Ihre Zellen schön elastisch bleiben, sondern sind nebenbei auch für Ihr Kind und den Zahnaufbau gut.
  • Zink
    Zink finden Sie in Muscheln, Nüssen und Milchprodukten. Zink ist ein wichtiges Element zur Hilfe bei Hautproblemen.
  • Vitamin A
    Vitamin A finden Sie in tierischen Lebensmitteln. Es ist gut für Haare und Nägel und sorgt dafür, dass die Haut glatt und geschmeidig wird.
  • Vitamin C
    Vitamin C ist gut für den Aufbau des Bindegewebes und ist in fast allen Früchten und Gemüsesorten enthalten. Aber besonders in Zitrusfrüchten, roten und grünen Paprika, Kiwis und Kartoffeln.
    Vitamin E finden Sie ebenfalls in Paprika, Schwarzwurzeln und Grünkohl. Es schützt unsere Zellstrukturen.

Sie sehen also, dass Sie mit einer ausgewogenen und richtigen Ernährung schon so einiges beeinflussen können.

Tipp 2: Mehr Trinken
Wer Schwangerschaftsstreifen vorbeugen möchte, sollte schon während der Schwangerschaft deutlich mehr trinken. Sie tun damit Ihrer Haut was gutes und auch Ihrem ungeborenen Kind. Die normale tägliche Flüssigkeitszufuhr von zwei bis drei Litern sollten Sie auf vier Liter erhöhen.

Tipp 3: Elastizität der Haut steigern
Damit Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen können, sollten Sie nicht nur die Durchblutung fördern, sondern auch die Elastizität der Haut steigern. Wechselduschen sind da besonders zu empfehlen.

  • Wechselduschen
    Drei Mal pro Woche sollten Sie abwechselnd Bauch, Brust und Oberschenkel je fünf Mal mit kaltem und dann mit warmen Wasser abduschen.
  • Bürstenmassage
    Ebenfalls gut für die Durchblutung sind sanfte Bürstenmassagen. Umkreisen Sie dazu mit einer weichen Bürste die beanspruchten Stelle.

Tipp 4: Stellen massieren
Ganz besonders wichtig ist es die Stellen, an denen die Schwangerschaftsstreifen am häufigsten auftreten, täglich zwei bis drei Mal zu massieren. Damit können Sie schon frühzeitig anfangen. Ungefähr ab dem dritten Monat sollten Sie auf alle Fälle damit beginnen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Massagen. Bei beiden Varianten sollten Sie ein Öl verwenden, dass hochwertige Inhaltsstoffe und natürliche Pflanzenöle beinhaltet.

  • Zupfmassage
    Diese Methode der Massage ist wohl am effektivsten. Dabei wird die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger hochgezogen und gerollt. Verwenden Sie dafür wirklich Öl. Das ist effektiver als Creme. Die ist meist schon eingezogen, bevor die Massage zu wirken beginnt.
  • Ölmassage
    Bei dieser Massage werden Bauch, Brust und Oberschenkel in kreisenden Bewegungen massiert.

Heutzutage gibt es schon so einige Produkte um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass die Produkte von Weleda sehr gut sind. Wem diese aber zu teuer erscheinen, kann auch ruhig auf andere Artikel zurückgreifen. Jeder dürfte wohl für seinen Geldbeutel das passende Pflegeöl gegen Schwangerschaftsstreifen bekommen.

Falls Sie trotz der Tipps Schwangerschaftsstreifen bekommen, kann es an Ihrem eventuellem schlaffen Bindegewebe liegen. Machen Sie sich nicht verrückt. Meist verschwinden die Dehnungsstreifen nach der Geburt schnell wieder oder verblassen so stark, dass Sie diese nur noch leicht zu erkennen sind.

Foto1: © Frank Eckgold - Fotolia.com

Ein Kommentar

  1. Sascia September 12, 2013 at 22:57 - Reply

    Hallo Steffi,
    ich habe nur nach dem duschen gecremt, vielleicht ein bisschen gründlicher als sonst. Aber gezupft habe ich meinen Babybauch mehrmals am Tag, aber ohne Oel und ohne Creme. Stelle mir auch vor, dass man mit Oel oder Creme gar nicht richtig zupfen kann, weil die Haut sich doch dann gar nicht hochzupfen lässt, weil sie einem doch sofort wieder aus den Fingern flutscht. Meine Bauchhaut war eh sehr stramm und rutschte mir immer sehr schnell wieder aus den Fingern. Aber ein kleines Stückchen heben ließ sie sich, bevor sie raus rutschte und ich das nächste Hautstück (daneben) anhob. Und nachdem ich den gesamten Bauch gezupft hatte, war er auch rot gefleckt, so wie es Freya Glücksweg in ihrem Buch beschreibt. (Kann man auch online lesen: http://www.amazon.de/gp/customer-media/permalink/mo3HSR42JT8QQVE/3842313209/?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&linkCode=ur2&site-redirect=de&tag=tippsnet-21)
    Und ich habe keinen einzigen Schwangerschaftsstreifen bekommen. Es hat also genützt. :-) ))
    LG Sascia

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