5 clevere Tipps: Haushaltskasse entlasten

Ein Wocheneinkauf im Supermarkt und einmal das Auto volltanken – Schwups ist das Portemonnaie leer. Keine Frage – es wird alles teurer. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich die Haushaltskasse aber deutlich entlasten.

Haushaltskasse entlasten
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5 clevere Tipps für mehr Geld im Portemonnaie

Eben erst 50 Euro von der Bank abgeholt und schon sind sie auch schon wieder weg. Diese Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Und wenn man dann zu Hause ist, fragt man sich wo das Geld überhaupt geblieben ist. Der Kühlschrank ist fast leer und andere große Dinge hat man sich schließlich auch nicht gekauft.

Gerade bei Wenigverdienern ist am Ende des Geldes dann noch viel Monat übrig. Jetzt ist es höchste Zeit die eigene Haushaltskasse in irgendeiner Weise zu entlasten oder vielleicht sogar aufzustocken.

Schon kleine Änderungen im Alltag können hierbei eine große Entlastung darstellen. Sie lassen sich meist bereits mit wenigen Handgriffen umsetzen. So gelingt langfristig ein besseres Auskommen. Dann bleibt für besondere Anschaffungen vielleicht sogar noch ein wenig Geld übrig.

Wer die folgenden Tipps beherzigt, kann seine Haushaltskasse schnell und effektiv wieder in den grünen Bereich manövrieren.

Tipp 1: Kochen und Einkaufen

Fakt ist, dass private Haushalte in Deutschland pro Jahr Lebensmittel im Wert von 20 Milliarden Euro wegschmeißen. Das sind pro Kopf bereits über 200 Euro. Um dieser Verschwendung Herr zu werden, lohnt sich der Griff zum guten alten Einkaufszettel. So wird wirklich nur das gekauft, was auch benötigt wird.

Sollte dann einmal doch etwas übrig bleiben, so muss dies aber nicht direkt in den Mülleimer wandern. Stattdessen bietet sich einerseits die kreative Resteverwertung an. Andererseits können die Lebensmittel in vielen Fällen aber auch eingefriert werden.

» Übrigens: Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, werden nicht von einen Tag auf den anderen schlecht. Meist sind sie durchaus noch völlig in Ordnung.

Neben dem Sparen durch das durchdachte Einkaufen, kann aber auch beim Kochen selbst viel gespart werden. Fertiggerichte sind meist beispielsweise unverhältnismäßig teuer. Dies hat auch die Verbraucherzentrale Hamburg bestätigt. Demnach sind Fertiglebensmittel im Schnitt bis zu 184 Prozent teurer als selbstgekochtes Essen. In der Küche stehen und selbst den Kochlöffel schwingen lohnt sich also.

Tipp 2: Energie sparen

Sei es Strom, Wärme oder Wasser – im Haushalt wird auf unterschiedlichste Weise Energie verschwendet. Allerdings gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um diesen zusätzlichen Kosten entgegenzutreten. Wer beispielsweise richtig heizt und die durchschnittlichen Raumtemperaturen sogar um 1°C herabsetzt, kann bis zu 6 Prozent an Heizkosten sparen.

Außerdem können Rollläden und Vorhänge dafür sorgen, dass die häusliche Wärme nicht nach draußen dringt und es so zu geringeren Wärmeverlusten kommt. In dieser Hinsicht machen auch Anbieter-Vergleiche durchaus Sinn, denn in Bezug auf Stromtarife zeigt sich der Markt seit jeher sehr dynamisch und wechselhaft. Wer sich also regelmäßig informiert, kann hier einiges einsparen.

im Haushalt Geld sparen
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Beim Testsieger Verivox.de lässt sich zu diesem Zweck beispielsweise ein TÜV-zertifizierter Stromtarifrechner nutzen, der bis zu 970 unterschiedliche Tarife berücksichtigt und mithilfe von persönlichen Kriterien eine individuelle Suche ermöglicht.

Was Sie als Verbraucher zusätzlich tun können:

  • einmal öfter auf das Baden verzichten und stattdessen besser duschen
  • statt das Fenster anzukippen, lieber die Stoßlüftung vorziehen
  • technische Gerätschaften nicht zu oft oder unnötigerweise laufen lassen
  • auf eine regelmäßige Wartung Wert legen

Interessant!!! Die Heizungswartung lässt sich als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzen.

Tipp 3: Sparen dank moderner Technik

Nicht nur das durchdachte Heizen und Strom nutzen macht Sinn, auch Modernisierungen bieten in der Regel ein sehr großes Einsparpotenzial. Zwar müssen hierfür zunächst Investitionen getätigt werden, diese rentieren sich normalerweise allerdings ziemlich schnell und sind darüber hinaus eine langfristige Wertanlage. Darunter fällt zum einen eine modernisierte Heizungsanlage, die bis zu 35 Prozent Heizkosten einsparen kann und mitunter sogar staatlich gefördert wird. Nicht weniger wichtig ist aber auch die richtige Dämmung.

Ob Isolierung der Außenwände, neue Wärmeschutzfenster oder die Dämmung der Kellerdecke, selbst die kleinsten Maßnahmen können bereits helfen.

Wer zudem Probleme mit der Luftfeuchtigkeit und daher womöglich Angst vor Schimmelbildung hat, kann und sollte sich außerdem mit der Anschaffung eines Hygrometers (hier günstig bei Amazon) auseinandersetzen – mehr als 65 Prozent Luftfeuchtigkeit sollten es dabei nicht sein, andererseits sind Werte unter 35 Prozent aber ebenfalls ungesund.

» Weitere Informationen über das optimale Raumklima und viele hilfreiche Anwendungstipps bietet der Ratgeber von Raumluft.org.


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Tipp 4: Auto fahren und Sprit sparen

Geht es um Benzinpreise, so ist das Entsetzen meist groß. Schließlich steigen die Beträge bereits seit vielen Jahren kontinuierlich. Immerhin haben Fahrer aber selbst in der Hand, wann und wo sie tanken möchten und das sollten sie auch entsprechend nutzen.

Laut einer Studie des ADAC ist das Tanken besonders am Sonntag zu empfehlen und bis zu drei bis vier Cent billiger, gleich danach kommt der Montag. Auch die Tageszeiten unterscheiden sich hierbei, demnach soll der Preis vor allem mittags und abends günstiger sein. Weniger empfehlenswert ist das Tanken hingegen zwischen Dienstag und Donnerstag und auch am frühen Morgen zum Berufsverkehr sollten Fahrer die Tankstelle besser meiden.

Neben dem Tanken hilft aber auch ein cleveres und umsichtiges Fahren, um so manche Tankfüllung einzusparen. Unnötiger Ballast im Kofferraum sollte beispielsweise nicht mitgeführt werden, aber auch ein erhöhter Reifendruck für rollwiderstandsarme Reifen spart bis zu fünf Prozent Kraftstoff ein. Da hohe Drehzahlen Sprit kosten, sollte zudem früh in die oberen Gänge geschaltet werden und der Verzicht auf den Raketenstart an der Ampel versteht sich eigentlich von selbst.

Tipp 5: Tipps für den Alltag

Ob Handy, Girokonto oder Gutschein – der Alltag hält eine breite Fülle an Möglichkeiten bereit, um an vielen Ecken und Enden zu sparen. So muss heutzutage beispielsweise nicht mehr zwangsläufig auf die kostenpflichtigen SMS-Dienste zurückgegriffen werden, da Messenger wie WhatsApp nahezu kostenfrei sind. Auch bei der Wahl eines guten Handytarifs haben Nutzer eine große Auswahl. (Lesetipp: Handytarife vergleichen und sparen – So finden Sie den richtigen Tarif) Darüber hinaus ermöglicht das Internet heutzutage einen schnellen Preisvergleich bei nahezu jedem erdenklichen Produkt, sei es nun der Fernseher, das Katzenfutter oder der Gebrauchtwagen.

Tipps für mehr Geld im Portemonnaie
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Es kann auch helfen, in Zukunft einfach nur noch mit Bargeld zu zahlen, denn so bleiben viele eigentlich gar nicht notwendige Produkte wohl doch eher im Regal liegen und wandern nicht in den Einkaufskorb.

Weiterhin sehr empfehlenswert ist das Führen eines Haushaltsbuches, in dem tatsächlich alle Ausgaben notiert werden und so jederzeit überblickt werden können. Das schafft nicht nur Ordnung für die aktuellen Finanzen, sondern zeigt auch, welche unnötigen Ausgaben es im Vormonat gab und wie dies in Zukunft vermieden werden kann.

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Steffi gehört zum Team von Tipps.net. Als berufstätige Mutter ist sie vor allem Expertin für Kindererziehung und Familienmanagement. Aber auch aus Ihrem Garten bringt sie viele gute Tipps mit.

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